honolulubaby

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RE: Feministisch unkorrekt | 08.10.2009 | 14:29

Also hast du dich einfach drauf besonnen, dass du auch lesen kannst ;-) und dich gefreut, dass hier jammerfreie Zone ist - zumindest was uns Weiber betrifft.

RE: Ami go home (Gewissenskonflikte 1) | 07.10.2009 | 02:52

Richtig, BadeNER/INNEN ;-) sind ebenso Alemannen wie Elsässer, Schweizer, Liechtensteiner, Vorarlberger und Italiener :-)

RE: Feministisch unkorrekt | 07.10.2009 | 02:17

Ah, das mit dem Link hätte doch funktioniert, ist aber in der Vorschau nicht erkennbar. Sorry, bin noch neu hier ;-) :-)

RE: Feministisch unkorrekt | 07.10.2009 | 02:16

@Verena Reygers

Den Artikel von Julie Miess "Lemmy, I'm a feminist - but I love you all the way" aus dem imo auch sonst lesenswerten Reader "Hot Topic - Popfeminismus heute" jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/408952 finde ich auch klasse.

Hm, ich hätte hier jetzt gerne 'nen Link zum direkten anklicken gepostet, aber irgendwie klappt das leider nicht???

RE: Feministisch unkorrekt | 07.10.2009 | 01:50

Da seh ich überhaupt kein Problem :-) Problematisch finde ich vielmehr Versuche, persönlichen Vorlieben mittels Verwendung von wertenden Zuschreibungen wie "gut" und "schlecht" scheinbare Allgemeingültigkeit zu verleihen. Da befällt mich eine sowohl brechreizfördernde als auch gesunde Skepsis. Und das nicht nur wenn's um Musik geht :-)

RE: Feministisch unkorrekt | 06.10.2009 | 02:02

Danke für diesen Artikel! Er spricht mir aus der Seele. Ok, ich geb's zu, ich finde Hip-Hop/Rap viel sexistischer als Rockmusik jemals gewesen ist und das Gangsta-Getue der männlichen Protagonisten und die willigen Damen in den Videos gehen mir auf die Nerven. Das mag u.a. daran liegen, dass ich altersbedingt ;-) eben mehr auf Gitarrenrock stehe, weil ich damit groß geworden bin. Gerne auch der härteren Sorte und trotz feministischer Grundeinstellung tat ich mich immer schwer damit, eine E-Gitarre als phallisches Instrument männlichen Herrschaftsdenkens zu betrachten. Natürlich hörte ich auch gerne politisch korrekte (hach, den Ausdruck gab's damals noch gar nicht) Musik wie Jazz. Aber eben auch die klassichen (Hard)rocker von den Stones über Aerosmith, AC/DC, G'N'R bis hin zu Metallica. Das traf nicht nur auf Unverständnis bei meinem damaligen feministischen Umfeld, sondern das "primitive Zeug" verstörte insgesamt meine intellektuelle/linke Umgebung. Bis hin zu dem latenten und argwöhnischen Vorwurf, diese Art von Musik sei doch wohl prinzipiell eher der rechten Szene zuzuordnen.

Doch gut gemachter (Hard)rock gibt mir bis heute einen Energiekick, wie nichts sonst auf der Welt. Und dann der Supergau ;-) als ich 2007 alle feministischen Bedenken über Bord geworfen habe und nach all den Jahrzehnten auch noch anfing Motörhead zu mögen. Aber war es nicht Lemmy, der als erster Frauen im Hardrock ernst genommen hat und Girlschool gefördert hat? Neben all dem unausgegorenen Quark den er zum Thema Frauen schon von sich gegeben hat und den ich ihm gerade wegen seiner Intelligenz besönders übel nehme, stehen eben auch Zitate wie: "Was soll das denn heißen, Kelly spielt nicht schlecht Gitarre für ein Mädchen? Sie ist gut und nur das zählt." Oder: "Einen Kerl, der mit 'nem Haufen Frauen schläft finden die Leute toll. Eine Frau, die viele Männer hat ist eine Schlampe. Das ist ungerecht. Das habe ich nie verstanden." Witzigerweise gab's übrigens eine ähnliche Aussage Jahre später auch von Madonna, im Zusammenhang mit der AIDS-Erkrankung des NBA-Superstars Magic Johnson.