Hubertoink

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RE: Die Männerbeauftragte | 21.12.2009 | 18:59

Ja und Ja... habe einen Legastheniker in der Familie, gilt das als Ausrede...?! ;)

RE: Die Männerbeauftragte | 21.12.2009 | 18:12

Ich wollte Frau Köhler nicht gutheißen, dafür kenne ich sie und ihre politische Vorbildung/Meinung zu wenig, aber die im obigen Artikel schlechgeredeten Argumente von Frau Köhler halte ich für richtig.

Richtig soweit, als das man sie bei der Debatte um Gleichberechtigung nicht außer acht lassen sollte.

Aber allein diese zu einer Prämisse der Gleichberechtigung zu erheben, dies fände ich natürlich auch nicht erstrebenswert.
Jedoch kann man eine Gleichberechtigung NICHT von einem Geschlecht alleine abhängig machen.
Dies sagte in vortrefflicher Weise und schon viel früher (1949) Simone de Beauvoir in "Das andere Geschlecht"...

RE: Die Männerbeauftragte | 21.12.2009 | 15:38

Ich glaube Herr Klaue hat ein Problem mit der Konformität, zu mindestens in diesem Artikel hier. Insbesondere scheint ihm negativ aufzustoßen das "die Welt" Frau Köhler eine "...besondere Kompetenz bescheinigt".

Herr Klaue verfällt geradezu in eine Polemik und Rückständigkeit, die er wiederum Frau Köhler zu attestieren versucht, wenn er meint das jenes "Männerfördernde" Verhalten die typische Konsensmeinung der Konservativen in sich trägt.

Das diese "Männerförderung" aber nichts anderes ist als ein Hinweis auf einen Missstand der durch eine zu radikale feministische und einseitige "Gleichberechtigungs"-Politik initiiert wurde, will Herr Klaue nicht sehen.

Denn, wie auch schon betonmischer schrieb, ist es nun mal empirisch nachgewiesener wissenschaftlicher Stand, dass Jungs in der Schule bei gleicher Leistung schlechter gestellt sind.
Diese Behauptung von Frau Köhler negiert aber in keinster Weise, dass Frauen in den meisten Berufen immer noch starken Diskriminierungen ausgesetzt sind und hat sie, soweit ich dies weiß, auch nie behauptet.

Frau Köhler entgeht mit ihren Behauptungen nur der Falle, sich aufgrund von Radikal-Feministischer Behauptungen Scheuklappen aufzusetzen und das Ganze aus dem Auge zu verlieren.
Nur weil Frauen immer noch Diskriminiert werden und lange Zeit wurden, heißt dies nicht das wir im Gegenzug dies an den formal unschuldigen Jungen im Land auslassen.

Ein Missstand kann nicht mit einem anderen Missstand ausgeglichen werden.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass es hier nicht um eine Schuldzuweisung eines Genders geht, sondern um eine "Objektive" da wissenschaftlich bestätigte Tatsache.
Inwieweit man wissenschaftliche Erkenntnisse als Tatsache deklarieren darf oder nicht steht hier nicht zur Debatte, aber systematisch erörterte Berichte sind immer noch glaubwürdiger als allzu reaktionäres Feministisches Streitgehabe, zumal dies in keinster Weise dem modernen Feminismus gerecht wird.

So viel dazu...