Hühnergott

H012auge sei W8sam
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Hühnergott
RE: Es werde Licht | 24.03.2017 | 15:36

So überraschend war weder der Ausgang des Brexit-Referendums noch Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten (zum "mächtigsten Mann der Welt") nicht.
Der Bexix war weder überraschend noch unausweichlich. Er war gewollt. Britannien hat seine Rolle in der EU gespielt und sieht keine Zukunft mehr darin. Genaugenommen waren sie nie wirklich drin.
Nämlich: Das wichtigste eines Staates, die Währung, hat GB nie aufgegeben. Das Experiment wurde beendet. Wer sich nicht vom aufdringlichen Lärm des Rummels ablenken lässt und mit wenig geschichtlichem Abstand schaut, konnte das sehen und kann sehen, wie es weitergeht.

Ist der Autor des Artikels "Es werde Licht" enttäuscht? Ich glaube nicht. Sein sieben-Punkte-Plan belegt es.

Ich glaube nicht, dass ein "rechtes Gift" der "völkisch-autoritären Rechten" tief in die europäische Gesellschaft eingedrungen ist. Das ist eine Verschwöungstheorie, der die linken Ideologen aufgesessen sind.
Dieser Popanz wird mit viel Aufwand zur Rechtfertigung des steuerfinanzierten "Kampfes gegen Rechts" benötigt. NSU hat sich verschlissen, so braucht man Ersatz. Die "Rechten" haben mittlerweile soviel vom linken Gift genascht, dass auch die längst unter Orientierungslosigkeit leiden. Die Zeiten haben sich eben geändert.

Es erfordert keine lichtseherischen Fähigkeiten für den unvoreingenommenen Beobachter zu erkennen, dass die derzeitige Situation eben genau das Ergebnis der Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte ist.
Es ist diese verkehrte Welt, dieses auf links gekrempelte Projekt, den Rassismus (z. B. unsägliche Äußerungen vom Personal des Kahane-Umfeldes) und Kriegshetze (deutsche Soldaten/ Panzer an der "Ostfront", Hofieren von ukrainischen Nazis, Unterstützung von islamischem Terrorismus*) provoziert und wieder salonfähig gemacht hat.
Was die emanzipierten Frauen angeht, so werden die vermutlich (richtig erkannt) durch die immigrierten Werte (Islam, Sharija) Gegenwind erst noch zu spüren bekommen.

Es ist verkehrte Welt. Das Ganze erinnert ein bischen an das Programm "Agent Smith" im Film Matrix, das sich derart verbreitet, dass am Ende nur noch seelenlose Zombies existieren, die zu keiner menschlichen Handlung mehr fähig sind. Gut ausgebildet, Studium, Doppel-Promotion vielleicht, logisch handelnd, Homo oeconomicus. Aber wandelnde Tote.

Aber genau die "reale und gefühlte Ungleichheit, die Widrigkeiten der Globalisierung, eine verbreitete Zukunftsangst gegen 'die da oben' (Politik, Medien, Gerichte, Experten, Wissenschaft, Linksliberale) und Fremde" wird von den Noch-nicht-Zombies real erfühlt.
Logisch-idologisch unverständlich. Logisch nicht begründbar. Aber erfühlbar.

Die "Abgehängten", das "Pack", "die hier leben", "die 'Menschen da draußen', denen man es nicht richtig erklärt hat" sind zunehmend enttäuscht. Und, was noch entscheidend ist, sie werden ent-täuscht.
Die Täuschung wird sichtbar. Sie offenbart sich. Die Apoklypse beginnt.

In den längst globalisiert und zobiisiert Geglaubten regt sich soetwas wie Leben. Ein Frühlingserwachen.

Mit Logik kommen die "Agents Smith" der Sache immer weniger bei. Vielleicht kann man mit Emotionen noch Zeit gewinnen und z. B. mit der "Installation des ersten grünen Staatsoberhaupts in der Wiener Hofburg".

Ja! Es wird Licht. Und im Licht wird deutlich: Das Alte endet und es beginnt etwas Neues. Mit großer Macht.

Da kann auch ein "unverstelltes Bekenntnis zu einer lebendigen Europäischen Union" nichts wenden. Da ist genaugenommen nichts mehr lebendig. Nur noch kaltes ideologsches Tun.
Die "Smiths" haben es zu weit getrieben. Es muss beendet werden, allein schon aus purem Selbsschutz, um das System an sich zu retten.

Die Dinge liegen für jedermann so deutlich vor uns. Jeder, der hören und sehen will und kann, kann es erkennen.

Ja, es wird Licht und es ist eine Zeit der großen Enttäuschung.



* http://www.voltairenet.org/article195693.html

RE: Links ist da, wo der Daumen rechts ist | 26.07.2016 | 16:57

Sahra mag naiv sein, wenn sie noch einen Rest Menschlichkeit in sich hat. Darin mag sie sich von den coolen Politkalkulierern unterscheiden, sich verdrehte Gedanken machen wie man "progressive politische Erzählungen entwickelt" mit Begriffen wie Sicherheit und Heimat. Kognitiv und affektiv und auf eine Weise besetzt, die Zustimmung für eine progressive Politik wirbt. So so.
Die naive Sahra würde vielleicht danach fragen, was die Menschen "da draußen" bewegt und wie man als Volksvertreter seinen Wählerauftrag erfüllt. Also völlig naive, uncoole Dinge.

Wenn ich mir die Wahlplakate der Linken mit ihrer kognitiven und affektiven Werbung für die progressive Politik so ansehe, da kann ich mir leicht vorstellen, dass viele Wähler "rechts abbiegen". Vermutlich, weil die Wähler die Linke scheinbar auf den NorthAtlantic- (NATO) Freeway abgebogen sehen. Verstärkt wird diese Wahrnehmung scheinbar durch die a'-faschistischen Schreihälse, die schon mal die progressive Politik a la OTPOR bewerben. (aber die lassen wir mal aus dem Spiel)

Scheinbar?

Alles in Allem frage ich mich, wie verdreht das ist. Ist da noch Bodenhaftung? Lt. Wikipedia ist der Autor ... "ein deutscher Politiker (Die Linke) und Hochschullehrer". Was kann man von so einem Lehrer lernen? Wohin führt das?

P.S. Sahra ist natürlich nicht naiv!

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder.

RE: Kommune killt Kapitalismus | 03.02.2016 | 15:55

"Automaten und Maschinen ersetzen immer mehr die Arbeit von Menschen. Das könnte eine Verheißung sein"
Ja, vermutlich genau dann, wenn auch der Kunde automatisiert oder eingespart wird.

Habe mich im übrigen gefragt, was der Autor über so viele Zeilen eigentlich sagen wollte? Und dem Wirtschaftsinformatiker sei es nachgesehen, dass grundlegende Zusammenhänge noch nicht so richtig "sitzen".

RE: Frau Dr. Seltsams Lachen | 03.02.2016 | 15:28

Was für eine Analyse?

Herr HÜTT beschreibt lediglich die Rituale, die in einer Talkshow und im Politik-Business zelebriert werden und zur Grundausstattung eines Politikers gehören. Nichts besonderes. Allerdings höre ich Verhöhnung im Tonfall und in der Wortwahl.
Das kommt nicht gut an. Beim Fußvolk.

Warum der GBA nicht Anklage wegen §§26 und 130 StGB erhebt, wundert mich überhaupt nicht. Mich wundert eher die Naivität und Ahnungslosigkeit der Fragerin. Hier wäre in der Tat eine Analyse angebracht.

RE: Das große Rauschen | 31.08.2015 | 17:18

ich bitte um Nachsicht für den versatzstückhaften Stil.

RE: Das große Rauschen | 31.08.2015 | 17:17

Was tägliche Dauerfeuer der Nachrichten bewirkt hängt sicherlich davon ab, was den Rezipienten erreicht. Wenn das „Dauerfeuer“ auf ihn einwirkt wirkt es in jedem Fall.

Jede Art von Regierungsform hängt vom gängigen Menschenbild ab. Die Regierungsform muss den Schwachstellen der menschlichen Natur Rechnung tragen. So haben z. B. die Gründungsväter der amerikanischen Verfassung gefordert, dass "jede Regierung muss so gestaltet sein muss, dass sie die Minorität der Reichen vor der Mayorität der Armen schützt", denn die „Armen“ haben die Tendenz, den Reichtum unter sich zu teilen. Somit kann die ideale Regierungsform eine Demokratie nicht sein. Aber heißen muss sie so.

Wie bekommt man diesen scheinbaren Widerspruch hin? Wie bekommt man es hin, dass die Massen den Wenigen nicht gefährlich werden und sie gegen ihre eigenen, für sie unsichtbaren, unbekannten Interessen handeln lässt und sie z. B. als Stimmvieh und Kanonenfutter handeln lässt?

Edward Bernais: ("Propaganda"): "Die bewusste Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die Abläufe. Sie bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre Herrschaftsmacht unseres Landes ist.."

Massenmedien spielen die Schlüsselrolle. Paul Lazarsfeld: "Man muss die Bürger mit einer Flut von Informationen überziehen, so dass sie die Illusion der Informiertheit haben." ... "so dass sie die Krankheit, an der sie leiden nicht erkennen können, denn jetzt ist es wirklich Zeit, zu Bett zu gehen."

Massenmedien sind soziale Narkotika, die man an die Massen ausgibt. Konsequenterweise lässt man sich dafür gut bezahlen.

Die Techniken sind einfach:

- Angsterzeugung vs. "Alles wird gut"

- Meinungen vs. Affekt

- Fakten als Meinung deklarieren

- Fragmentierung der zusammenhängender Fakten (um den Zusammenhang als Ganzes zu verschleiern)

- Dekontextualisierung (aus dem Zusammenhang lösen und als Einzelfall darstellen)

- Rekontextualisierung (aus dem Zusammenhang gelöste Details in einen neuen, auch konstruierten Zusammenhang bringen; Verdrehung der Tatsachen)

- Sicherung der Definitionshoheit über die Ränder des zulässigen Meinungsspektrums (bei der Bildung der eigenen Meinung wird über das angebotene Spektrum integriert, dh. es wird die "Mitte" gebildet, vor allem, wenn man kein tiefergehendes Wissen über die angebotenen Meinungen hat)

- Wiederholung von Meldungen (der gefühlte Wahrheitsgehalt steigt mit der Anzahl der Wiederholungen. Dem kann man sich nicht entziehen)

- Unsichtbarmachen von Fakten, die unangenehm sind, durch Abstrahierung, Relativierung und Ablenkung

- Meinungs- und Empörungs- Management

- tricking and deception

Die Frage z. B., wie also „ein anderer, besserer Journalismus aussehen könnte“, lässt sich m. E., je nach Standpunkt, beantworten, dass dieser genau so gut ist, wie er ist. Er verlangt vom Rezipienten ein Informations- und Auswahlmanagement sowie ein entwickeltes Gewahrsein über die psychologischen Schwachstellen, insofern kann dieser als eine „Schule“ für die Entwicklung seines Bewusstsein gesehen werden.

satyameva jayate nānṛtaṁ

RE: Wie die Menschen sich aus der Armut befreien | 18.08.2015 | 16:41

(1) „...könnten wir jeden Menschen, … bequem ernähren.“ Wer ist „wir“? Und (2) „Es steht außerhalb des neoliberalen Gesellschaftsmodells ..“

Sorry, vielleicht habe ich dich richtig(!) verstanden, aber das BGE ist meines Erachtens ein Ansatz, wie er neoliberaler nicht sein kann, der auch noch als trojanisches Pferd daherkommt:

- adressiert die emotionale Ebene über Begriffe wie – Menschenverachtung, eigentlich die Domäne der Neoliberalen – , adressiert die physische Ebene über Begriffe wie „bedingungslos“, was schlichtweg falsch ist und schleicht sich so ein

- lenkt von den ureigenen Interessen der Menschen: wie Solidarität, Souveränität, Freiheit, Streben nach Höherem und Selbstentfaltung ab durch Verwicklung in Fremdinteressen

- ist für die „schwäbische Hausfrau“ verständlich durch einfache „Milchmädchen-Ökonomie“, was nebenbei gesagt den Neoliberalismus so erfolgreich macht. So können auch Arme als „Kapitalist“ mitspielen und sich so fühlen: z. B. kaufe ein Huhn billig und verkaufe es teurer.

- erschließt die Masse der Armen in der „dritten Welt“ der kapitalistischen Verwertung über die Hintertür mittels der noch nicht ganz Armen aus Ländern, die es erwirtschaften

- entzieht der „dritten Welt“ durch Verwicklung, ökonomisch wie ideologisch, die Möglichkeit einer eigenständigen Entwicklung (Neokolonialismus).

Warum trojanisches Pferd? Die Idee des trojanischen Pferdes war eine Kriegslist mit dem Ziel die Stadt Troja einzunehmen, die direkt nicht einnehmbar war. Angewandt auf das BGE lautet die Aufgabe: Wie bekomme ich die Ressourcen und Leistungen von Menschen für Nichts (Fiat Money) und zwar freiwillig? Täuschung, Tarnung, Verwirrung, Verwicklung.

Verwickle die Menschen in Verträge, auch in solche, die ihnen nicht als solche erkennbar sind. Lass sie es freiwillig(!!) tun. Gehe über die emotionale Ebene. Gehe über die intellektuelle Ebene. Lass sie mittun. "Ermuntere durch Genuß und Strenge, Bezahle, locke, presse bei!" Es wird uns täglich vorgeführt und der Artikel nennt es auch in aller Deutlichkeit in bester freudscher Art.

Es geht ganz einfach um die Verhinderung von wirklicher Entwicklung der Volkswirtschaften* durch das Vorgeben der Beseitigung von Missständen, die zuvor geschaffen wurden (durch Kolonialismus, durch Chaos im Nahen Osten, durch Massenflucht, usw.). *(Nationalökonomie, Volkswirtschaft= Wirtschaft eines Volkes)

Die eigentliche Gefahr besteht darin, die Zeichen, Vokabeln und Handlungsmuster nicht zu erkennen, so, wie es Frau Ditfurth anmahnte. (Nur, dass sie, m. E., vor Scheingefahren „Laienspieler“ warnte, während man den „echten Gefahren“ nicht ins Auge sieht und sie vielleicht noch als hilfreicher Idiot unterstützt.
Á propos Kirche (Katholische Arbeitnehmerbewegung): siehe
Mt 7:15 bis 23.

Warum in bester freudscher Art?

Einfach noch mal lesen. Für mich sagt der Artikel zusammengefasst:

-weltweites Netzwerk aus Akademikern und NGOs
(wissende / unwissende Helfer)

-keine großen Summen notwendig
(wirkliche Entwicklung wäre aufwendiger)

-kein neues Konzept

-Auswirkungen sind gewaltig
(in der Tat! siehe oben)

-Geldautomat an der Straßenecke

-Geld-Transfer-Programme: positiv für den Handel

-Wohlstandsymbol: eine Kreditkarte

-ein Minimum an sozialer Sicherheit
(mehr ist nicht drin, besser privat finanziert).

Für mich outet sich der Schreiber als Neoliberaler. Das ist OK. Er hat seinen Preis dafür. Insofern ist es konsequent, dass er einen solchen auch bekommen hat.

Die einfache Formel des Artikels lautet:

„.. Schlichtweg den Armen Geld zu geben.“

Die bittere Konsequenz ist, sie haben keine andere Wahl.

Unser täglich Geld gib uns heute.

Amen.

RE: Der Edelweißwäscher | 18.08.2015 | 14:43

...die scheinen eben keine linken Dinger zu machen...

...is schoa recht.

RE: Haha ist das neue lol | 18.08.2015 | 13:09

Ganz abgesehen davon, dass es Leute gibt, die so alt sind, dass sie diesen „Trend“ komplett verpasst haben. Sehr schön Persiflage auf die Beliebigkeit unserer Zeit. Selten so „gelollt“.

À propos: https://www.youtube.com/watch?v=sTSA_sWGM44

RE: Zu viele Kredite | 21.07.2015 | 16:03

Geld, altd. gelt, keltK hochd. Geld; goth. gikd guldan; angels. gild gyld, gelt; engl. guilt (schuld); dän. giaeld, gield (schuld); isl. gield, (geld, schuld) gialda (bezahlen), gialdhus (Schatzkammer) usw.

„Gold ist Geld, alles andere ist Kredit”
- John Pierpont Morgan (1837 – 1913), Begründer der Morgan-Bakendynastie

Man unterscheide Geld= Münzen, Scheine und Giralgeld (Buchgeld)= Zahlen im Computer (Bankkonto= Datenverarbeitung).
Geld kommt durch Kredit in die Welt. (credere, lat. Vertrauen). Der Wert des durch die Bank geschöpften Giralgeldes ist die durch den Kreditnehmer beigebrachte Sicherheit. Das kann z. B. Gold (Goldreserven eines Landes oder das Häuschen eines Privatmannes)sein.
Die Sicherheit wird an die Schuld (Geld) gebunden. Schuld und Vermögen verhalten sich spiegelbildlich.

Der Sicherheitensteller bekommt eine "Schuld" gutgeschrieben, das gleichzeitig ein "Vermögen" ist. Mit der Tilgung verschwindet dieses geschöpfte Giralgeld Zug um Zug. Geldschöpfung und Tilgung summieren sich zu Null. Die Sicherheit ist wieder frei.
Solange die hinterlegte Sicherheit ausreicht ist es gut. Das trifft ebenso vollständig auf das zirkulierende Geld (Münzen, Scheine) zu.
Die zirkulierende Geldmenge ist mit der hinterlegten Schuld=Kredit=Vermögen identisch und muss permanent bestehen bleiben, volkswirtschaftlich gesehen. Das Land, das die Leitwährung stellt (USA, Dollar) muss sich mindestens um die Summe allen zirkulierenden Geldes verschulden.
(Mikroökonomisch gesehen, schwäbische Hausfrau, kann man sich entschulden; bei Volkswirtschaften geht das nicht)

Zinsen auf Kredite müssen zusätzlich ins Geldsystem kommen und das geht nur durch weitere Kredite, die wiederum verzinst werden (Zinseszins= exponentielles Wachstum). Die Geldmenge wächst (Inflation, engl. Aufblähung), bei gleichen oder langsam wachsenden hinterlegten Sicherheiten, folglich nimmt der Wert je Geld-Einheit ab (Verwässerung).

Hat man nun eine Notenpresse im "Keller" und druckt drauf los (quantitative easing; neues Geld=neuer Kredit ohne Sicherheiten/Deckung) bringt man weiteres Geld in die Welt, das zur Verwässerung beiträgt. Gleichzeitig nimmt die Geldmenge (Inflation) zu, auf die wieder Zinsen entfallen. Ein Teufelskreis.
Steigerungsmöglichkeiten: Derivate.

„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.”
„Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren.”
- Karl Marx

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.”
- Henry Ford (1863 – 1947), Begründer der Ford Motor Company

Henry Ford mag zu seiner Zeit recht gehabt haben. Heute sind die Menschen so gehirngewaschen, dass es keine Rolle mehr spielt.

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen"
- Warren Buffet.