Hühnergott

H012auge sei W8sam
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Hühnergott
RE: Zeit zum Aufräumen | 02.06.2015 | 15:28

Die FIFA ist der Weltfußballverband mit Sitz in Zürich. Die FIFA ist ein gemeinnütziger Verein (1) im Sinne des Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Mehr noch. Die FIFA ist ein Verein, der sich nicht von außen reinreden lässt, der seine Finanzentscheidungen intern trifft, der über ein gewisses Maß an Souveränität (dt.= Selbstbestimmtheit) verfügt. “Das geht gar nicht”. Wo doch alle Vasallen so schön mitspielen... Deshalb kam es wohl darauf an, es herauszufordern. Und der Verein widerstand. Die Fronten wurden klar sichtbar.

Wie bigott: Korruption (dt.=Verderbtheit) war noch nie ein Grund sich zu echauffieren wenn es in den Kram passt (2) und wegen des Objektes der Begierde, die Senderechte, haben moralische Bedenken wegen Korruption bei der FIFA bisher bei keinem einzigen Sender irgend einem Deal im Wege gestanden. Die Medienkonsumentenwelt hätte es auch nicht mitbekommen, wäre es vom US General Attorney nicht in Szene gesetzt worden.

Viel interessanter finde ich das, meist emotionale und unüberlegte, Echo der immunisierten Medienkonsumenten, auch hier auf dieser Site: “Verein abschaffen”, “endlich mal aufräumen” … Berechenbar, wie ein pawlowscher Hund (7).

Und manch einer hält es für eine Nebensache. Nichts ist Nebensache. Alles gehört zum Theater.

Und irgendwie kann man die US-Eliten auch verstehen.

Wenn es im Machtgebälk knirscht und kracht, wenn einem das Finanzsystem langsam um die Ohren fliegt, wenn einem die unipolaren Träume zerplatzen, dann werden Ablenkungen immer wichtiger. Panem et circenses – Brot und Spiele waren im zusammenbrechenden Rom wichtiger Teil der Ablenkung. Da stehen die USA in fester Tradition.

Die Ablenkung (3) ist nur ein Aspekt. Vielleicht noch wichtiger ist die Immunisierung der Medienkonsumenten. So wie mann immun gegen eine Krankheit sein kann, kann man immun gegen Empörung wegen der Handlungen der "eigenen" Demokratien (Libien, Syrien, Irak, Vietnam, Afghanistan, Grenada, Jugoslawien, Ukraine usw.) werden.

Genau so, wie es die "Heute-Show" (4) macht. Man lacht gemeinsam über Empörendes und dann ist alles wieder gut. Und deshalb ist Fussball nicht Nebensache, “Chefsache”, nämlich den Einfluss auf, besser noch die Hoheit über den Fussball zu gewinnen, auch wenn Soccer in den USA unwichtig ist. Für die Überseekolonien der USA, Europa und deren Vasallen ist es wichtig. Vor allem ist wichtig, wo die WM-Events stattfinden. Deshalb muss der Genral Attorney ran, auch auf die Gefahr der Lächerlichkeit, denn eines darf nicht geschehen, ohne wenigstens den Versuch der Verhinderung unternommen zu haben:

Ein WM-Fussballfest in Russland mit einem strahlenden Putin als Gastgeber, dann vielleicht noch in einem Russland mit florierender russischer Wirtschaft, einer properierender Krim, mit glücklichen werktätigen Russen (5)...

Und dann als Gegensatz dazu mit darbenden, durch fortgesetzte Sanktionen sich selbst selbstkasteienden Europäern, vielleicht noch echtem handgemachten Terror durch aus den Euro-Kampfzonen des Nahost zurückflutenden Jihadisten gepeinigten Europäern? (6)

Nun fragt euch als immunisierte Medienkonsumenten (7): Wollt ihr das? Wirklich?

Also, man kann die US-Eliten durchaus verstehen. Deshalb ist Fussball nicht Nebensache.

(1) wie die Europäische Union

(2) siehe auch TTIP und gekaufte Stimmen (googelst du..)

(3) manche sprechen auch von Verdummung

(4) ein Kabett-Format des Mainstream-Fernsehen

(5) ich spare mir weitere Ausschmückungen

(6) ich spare mir weitere Illustrationen. Vielleicht noch eine: Trotz Haftbefehl ernennt Poroschenko Saakaschwili zum Gouverneur von Odessa.

(7) nichts für ungut. Wir können uns dem nicht entziehen und je mehr man "studiert" hat, desto anfälliger ist man. Beißt nicht gleich auf den ersten Knochen, den man euch hinwirft.

RE: „Es geht um eine neue Gesellschaft“ | 02.06.2015 | 13:18

Mal von den positiven Seiten abgesehen wird "Shared economy" oder kurz "Shareconomy" ganz sicher populärer. Mehr als uns lieb ist. In Anlehnung an die Zeile "Freedom is just another word for nothing left to lose" ist Shareconomy ein Eupemismus der Habenichtse und Sklaventreiber einerseits und der Sklavenhalter andererseits.
Und immer an die Umsatzsteuer denken.

RE: Botschaft des Friedens | 05.03.2015 | 17:23

Die USA müssen vorbauen. Gegen Russland.

Gott bewahre uns vor der nächsten Farbenrevolution.

RE: Die Einzelkämpferin | 05.03.2015 | 16:31

Ich glaube so einem nicht.
Sein Geschlecht hat er schon verleugnet. Was folgt als Nächstes?

Totz allem wird er Chancen haben.

RE: Gabriel allein zu Haus | 05.03.2015 | 16:17

Ein neuer Narr - Zu neuer Pein -
Wo kommt er her? - Wie kam er ein? -
Der alte fiel - Der hat vertan -
Es war ein Faß - Nun ists ein Span -

RE: „TTIP ist ein Geschenk an die Konzerne“ | 05.03.2015 | 15:51

TTIP, CETA, TISA. Ja, erst 9.000! „Demokratie nur eine Illusion ist, ein Lippenbekenntnis, mit dem das alte Rezept von "Panem et Circences" für „moderne“ Menschen.“

Pia Eberhardt? …lobbykritische Organisation CEO? Klingt nach US-gesteuerter NGO, nach Professionellen, nach geheuchelter Kritik (mein Eindruck).

Chlorhühnchen, Verbraucherstandards, Gentechnik, Paralleljustiz, Aktionswoche …

Alles wichtige Themen, schöne Beschäftigungen für „Intellektuelle“, die man ihnen (von CEO- Pia Eberhardt) zum ”Fraß” vorwirft und auf die sie sich bereitwillig mit Inbrunst stürzen und damit sie erst mal beschäftigt sind. Die „Massen“ interessiert es. Deshalb nur 9.000.
Es das „Herumdoktern“ an Symptomen, das „Herumprotesteln“, für jeden etwas, wie er es „begreift“. Und trotz allem muss man aktiv werden.

Es ist immer dasselbe (meine Feststellung):
Wer keine Ahnung, keine Ideen und in Folge keine Interessen hat, der muss mit dem Vorlieb nehmen, was Andere ihm vorgeben. Das trifft auf kleine Kinder, Demonstranten, Petitionsmacher und Mitmacher, in besonderem Maße auf „Intellektuelle“ und offensichtlich auch auf größere Vereine, wie z. B. die EU zu.

Die Interessenvertreter hingegen, mit klaren Ideen, beraten sich im Geheimen, weil die "anderen", die bereits Erwähnten, wie oben bereits gesagt, keine Ahnung, keine Ideen und ohnehin nichts zu bestimmen haben.
We are "among us, among friends", sagte Gabriel auf dem Podium des WEF, wobei die, die da "among us" zusammen saßen, nicht zum inner circle zu gehören scheinen, wohl nur die Überbringer der Mitteilungen sind. Der Öffentlichkeit zeigt man, wenn überhaupt das Ergebnis aus der Ferne, wie es Jazeniuk neulich in der Rada vorführte, in dem er vom Rednerpult ein Beschlusspapier hochhaltend durchblätterte. Das muss reichen. Das ist konsequent. Das hat Chuzpe, Respekt!

Ein Hundehalter diskutiert nicht mit seinem Tier, was Herrchen mit anderen Herrchen so verhandelt. Genau so verhalten sich die Sklavenhalter. Das ist auch konsequent.

So lange die Sklaven aller Länder sich nicht vereinigen (Marx sagte „Proletarier“) und erkennen dass sie die Sache selber in die Hand nehmen können, solange bleibt’s wie’s ist. Doch das ist, wie die Geschichte zeigte, nicht so einfach. Denn „Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.“ sagt Gabriel Laub. Deshalb bleibt’s erst mal beim Alten. Und damit nicht, wie damals, völlig unnütz über den Zaun gegafft wird und es die Leute auf falsche Gedanken bringt, braucht es eine einheitliche Welt, am besten mit viel Beschäftigung und wenig Einkommen So, mit viel Leid und Not wie in Nahost und Russland und die BRICS störten die Welt.
„Der Sklavenhalter ist ein Mann, den wir durchfüttern, damit er uns in Beschäftigung hält.“ frei nach Gabriel Laub.

In diesem Sinne: Zurück an die Arbeit!

RE: Pragmatisch bis zum Umfallen | 25.02.2015 | 11:50

Philosophen sind sehr, sehr rar. Sie werden gebraucht. Es gibt sie. Sie wirken.

**

Die "geschundene Seele" scheint mir die eines Händlers und nicht die eines Philosophen zu sein. Der einst unschlüssige Mensch um sie herum hat sich zu "brotloser Kunst" hinreißen lassen. Es klingt nach Bedauern. Hätte wohl besser einen Händlerberuf wie "Juristinnen, Medizinern und Wirtschaftswissenschaftlerinnen" ergreifen sollen.

Von Handel und Verkauf ist die Rede und davon, dass „Geisteswissenschaften und ihre Inhalte es schwer haben auf dem Markt“, dass Bücher gelesen und verstanden werden müssen, was Zeit kostet. Ja, so ist das nun einmal und so war es immer in „verstaubter“ Vorzeit.

Fragen dieser Art stellen sich dem Philosophen nicht und haben es nie.

Die Händlerseele mahnt eine "Verwertung" an und wünscht sich die Philosophie als handelbares Gut. Die jedoch liegt nicht auf der materiellen Ebene.

Ein antagonistischer Widerspruch.

Dass vermeintlich "niemand die Produkte der Geisteswissenschaften wirklich braucht", was so nicht stimmt, erkennt z. B. man an dem konfusen Handeln der Protagonisten in der aktuellen Politik.

Hier sind wahrlich keine Philosophen am Werk.

Sondern Pragmatiker = Händler.

RE: Der wundeste Punkt | 23.02.2015 | 18:19

testosterongeschädigt? Woher wissen Sie den das? Tests? Beweise?

This is NOT serious guy.

RE: Der wundeste Punkt | 23.02.2015 | 18:15

Größe... Mut...

Der Volksmund sagt: "Politiker sind auch nur Menschen..." und so sieht man es ihnen nach, wenn sie Schaden vom Volke NICHT abwenden. Es ist eben Demokratie. Politiker verstehen sich also nicht unbedingt als (erste) Diener ihres Volkes und Wahrer derer Interessen.

Als aufrichtiger Diener des Volkes solcher sollte man im Äußersten bereit sein, sich erschießen zu lassen (siehe JFK).
Und so sind, wie oben schon angeführt, die Politiker auch nur Menschen wie du und ich, die nur ihren Job machen und ihre Doppelhaushälfte abbezahlen usw.
Politik-Arbeitnehmer zum Beispiel.

RE: Fleischnation Deutschland | 20.02.2015 | 15:02

Purer Okkultismus.

Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.