Hühnergott

H012auge sei W8sam
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Hühnergott
RE: Ja, ja, die hat ja | 20.02.2015 | 14:57

Worin, bitte, besteht eigentlich die Besonderheit dieser Partei?
Die Neoliberalen dieser Welt sind längst "besser" als diese Spaßpartei. Ja, sogar die Linke sind bereits liberal angefärbt.

Die Menschen brauchen so etwas nicht. Bloß was brauchen sie?

RE: Kosmetische Operation | 20.02.2015 | 14:49

Ob da auch V-Leute darunter sind?...

blöde Frage. Ich würde es tun!

Ich würde die ganze Chause überhaupt organisieren, als Honigtopf für die verirrten Bienen.

... nur manchmal laufen die Dinge nicht so, wie sie sollen.

RE: Heidi Klum, mein Lieblingsfeindbild | 20.02.2015 | 14:22

Du musst schlank, bunt, jung sein........
Keine Zeit mehr zum Erwachsenwerden.

Kurzum ein funktionierender, aber etwas dümmlicher Sklave.

Sorry.

RE: Treffen sich ein Philosoph und ein Journalist | 06.02.2015 | 14:55

Das Konservative ist heimatlos -Links- geworden.

Das scheint (vielen) Angst zu machen.

RE: Wer glaubt schon an Gott? | 06.02.2015 | 14:37

Großartiger Text. Substantiell.

…obgleich diese neoliberale Religion wohl nicht zur Massenreligion taugt.

RE: Fehdehandschuh hingeworfen | 03.02.2015 | 14:57

"Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur von der Leere.
Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn.
Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden;
20 Prozent, es wird lebhaft;
50 Prozent, positiv und waghalsig;
für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;
300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert,
selbst auf Gefahr des Galgens." (Karl Marx)
Aber "Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und
man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen,
aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen." (Abraham Lincoln)
Und nun scheint die Zeit der Ent-Täuschungen zu beginnen.
Guter Artikel.


RE: Der Nachwuchs-Realo | 20.01.2015 | 17:40

Grün steht für Hoffnung.

Grün steht aber auch für Unreife. "Grün hinter den Ohren" sagten noch die Alten. Die Mehrheit der Nachkommen der weniger oder mehr traumatisierten 2.-Weltkriegsgeneration hatte wohl nicht mehr den Vorzug des Heranwachsens mit prägenden Vorbildern mit guter Wirkung auf die Persönlichkeitsbildung. Fast könnte man es eine Art Ver-Wahr-losung nennen, die über das gesunde Maß von Pubertät hinaus ging. Die damalige Forderung nach "Antiautoritärer Erziehung" passt da hinein. Politische, soziale und kulturelle Unreife war cool und ist es noch. Orientierungslosigkeit. "Kinder an die Macht". "Spaßpartei".
Die Hoffnungen der Ältergewordenen kanalisierten sich lediglich im Materiellen und im Ideologischen als Ersatz für verlorene Werte.
Die angeführten Beispiele, u. a.: "die Sache mit dem Wahlalter Null. Oder mit der 'Roten Hilfe' für radikale Linke" (..nachdem linke Dinger gedreht wurden..) illustrieren das ganz gut, sind aber für andere Gruppierungen mit anderen Inhalten beliebig austauschbar. Durch "Die Grünen" und deren Protagonisten mit all ihren Entgleisungen drückt sich es nur besonders deutlich aus.

Beliebigkeit, Unbedeutenheit. Herausragende reife Persönlichkeiten sind bisher aus dieser Generation in der Öffentlichkeit nicht positiv hervorgetreten.

Es ist Zeit für BeSINNung, für die Rückverbindung mit dem Wahren.

RE: Zeigt uns eure Freunde | 04.12.2014 | 20:11

Man könnte es sich leicht machen und die Dinge nach ihren Wirkungen beurteilen. Nach menschenfreundlich oder menschenfeindlich. Dekliniert man die Ereignisse der letzen Monate nach dieser Messlatte durch dürfte man bei neutraler Betrachtung und gesundem Menschen-Verstand zu ähnlichen klaren Ergebnissen kommen.

Aber warum einfach, wenn es doch viel komplizierter ist; Interessen, Ängste, Komfortzonen usw.

Wie kompliziert es ist sieht man an der Frage der „unechten“ und „echten“ Friedensbewegung. Letztere in Sorge, mit "Rechtspopulisten", "Nationalisten", "Verschwörungstheoretikern", "Antisemiten" (…) in Bezug gebracht zu werden und die Dinge lieber geschehen lässt. Aber so einfach ist das auch nicht!

Die „friedliche Revolution“, die zum Mauerfall führte, dessen Jubiläum man unlängst feierte, war eine Massenbewegung, die nicht nach diesen Begriffen operierten, weil sie teils noch nicht erschaffen waren. (Insider dürften wissen warum)

An der Schwelle des Verderbens 3.0, die Katastrophe vor Augen, ist man in Sorge vor politisch inkorrekten Begriffen. Kritiklos, aber „seriös“ wird das Paktieren mit Kräften wie Swoboda und Rechter Sektor hingenommen oder für gut befunden oder „duckt sich weg“, statt „unseriös“ friedensbewegt zu sein. Lieber „seriös“ als „Speerspitze“ einen Krieg vom Zaun brechen, als Teil einer „unechten“ Friedensbewegung zu sein.

Ja, sind wir den von Sinnen, uns von schwachsinnigen und inflationären Totschlagsbegriffen des "politisch Korrekten" hypnotisieren zu lassen? Wo ist der klare Verstand? Wo sind die kreativen Geister und Mutigen?

Mutige vom Schlage der Geschwister Scholl und all ihrer mutigen Mitstreiter und anderen freiheitsliebenden Menschen werden heute als „neurechte Querfrontler“ denunziert. Glücklicherweise bleibt ihnen noch das Schicksal derer von Odessa erspart.

Nach all den Querschüssen auf die „Querfrontler“ redet man nun eine Spaltung der Friedensbewegung herbei.

Da ist nichts gespalten. Im Gegenteil. Hier vereinigt sich gerade etwas, wenn auch mit gewissen Anpassungsschwierigkeiten. Noch sorgt es für Überraschung, wer alles seine Unterschrift unter besagten Aufruf zur Demonstration gesetzt hat. Noch haben die „Profis“ Erklärungsnot und müssen sich finden. Bleibt zu hoffen, dass es nur eine Frage der Zeit ist.

Mögen jene, die „Nie wieder Krieg“ wollen, mögen die Menschenfreunde obsiegen.