HumanFaktor

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RE: Hass und Wut auf Ungeimpfte bringen uns nicht weiter | 23.11.2021 | 14:19

Es ist weder klug noch zielführend, was derzeit in den Medien geschieht. Mir ist unverständlich, wie man alle Erkenntnisse der Pädagogik so mirnichtsdirnichts über Bord werfen kann.

Andererseits scheint es gar nicht um Verbesserungen der Lage zu gehen, sondern vorwiegend darum, das Feuer am Züngeln zu halten. Immerhin, das ist ja ganz heißer Content. Die Brisanz der Lage ist für sich betrachtet bereits ein veritabler Clickbait, und der kann in schillernden Farben illustriert werden, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die Leute aufeinander zu hetzen, scheint jedenfalls ein Erfolgsrezept zu sein. Wie längweilig wäre es, wenn man mit nüchterner Ruhe und Sachlichkeit darauf hin wirken würde, dass den Verleugnern ein Fraktal der Einsicht in der Großhirnrinde wächst.

Aber man hätte dann natürlich auch weniger Konfliktpotenzial zu beschreiben. Man würde aus der Sache nicht aller heraus holen, was drin steckt. "Auflage" geht in dem Fall ganz offensichtlich vor gesellschaftlichem Nutzen. Manche, die früher noch im seriösen Jorunalismus zuhause waren, tun sich dabei besonders intensiv verdichtet und boulevardesk-widersprüchlich hervor.

Wir waren als Gesellschaft eindeutig schon deutlich weiter, als wir derzeit sichtbar werden lassen. Quer durchs Land - und auch vertikal.

RE: „Die Lebenslüge: Nichts muss sich verändern“ | 15.11.2021 | 16:56

Worum es im Kern geht ist ein Systemwechsel. Doch der hat seine Tücken. DerWachstumszwang hat eine sehr simple Ursach. Das Schildgeldprinzip. Die Methode, wie Geld geschaffen wird. Der Geldverleih ist also letztlich des Pudels Kern. Nun könnte man refereren, dass wir in einer Quasi-Nullzins-Zeit leben. Das ist aber bestenfals nur ein teil der Wahhrheit. Stellt man sich diese dreidimensional vor, dann wäre es eine Seite desWürfels. Denn faktisch gibt es keinen Nullzins. De Znsen sind zwar niedrig, aber wer etwas finanzeren will, muss dafürZinsen und die wollen erwirtschaftet werden,müssen zurück bezahlt werden. Geliegenes Geld plus Zinsen. Und dazu braucht es mindestens das Wachstum der Zinsen. Und wenn wir das um eine Seite erweitern, kommen die Verknappungen dazu. Veknappungen bedeuten Preissteigerungen. Nehmen wir noch die steigende nachfrage mit ins Spiel herein, werden mehr gute durch mehr nachfrager bei knapperem Angebot benötigt, das steigert noch einmal die Preise.Umd die Ware zu bekommen, die benötigt oder gewollt wird, muss mehr verdient werden, also uss der Kuchen wachsen, damit die Anteile der Teilhaber mitwachsen können.

Und das allse stößt auf die grundlegenden Faschanhals, der ist die physische Begrenzung determiniert. Verfügbarrkeit ist das Limit. Und damit kommen wir wieder zu den Zinsen und den Geldmengen. Wachstum ist ein grundlegendes Gesetz der Ordnung, die wir gewählt haben. Die Grenzen dieses Wachstums sind ein physikalischer fakt, der durch die Grenzen des Verfügbaren festgelegt wird. Und jetzt komt der Schldgeldtrick zur vllen geldtung. Es wird vom physischen Wachstum in den Meta-Raum des virtuellen Wachstums gewechselt. Es wachsen Geldmengen und Preise, aber nur in den Büchern. Und wo da hin fürhrte, diese Entwicklung its schon einige Zeit lang am Laufen, sehen wir heute Das viruelle (Buch)Geld übersteigt die realen (physischen) Werte - zu gegenwärtigen Preisen - um ein Vielfaches und das ist ein instabiler Zustand. Also strebt der Markt zur Balance. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Preise durch Inflation an die verfügbaren Buchgeldmengen angepasst werden. Und das, simsalabim, ist wiederum .... Wachstum! Tada! Die Bilanzen wachsen um die Preisteigerungen. Wenn man ndas auf einen Knopfumlauf modellhaft verkürzt, und anfangs ein Knopf enen Cent kostet und nach 100 Umläufen der Knopf für zehn Cent gehandel und im Umlauf gehalten wird, hat sich der Umsatz mit ein und demselben Gut verzehnfacht. Was für ein Wachstum! Was für ein Fufasi. Und doch. Schulden verursachen Schldverhältnisse. Streichen wir alles zusammen, bleiben am Ende die Abhängigkeiten übrig. Und die Pfandrechte. Ein Schelm, der sich dabei etwas denkt...

RE: Schuld bist du – nicht! | 15.11.2021 | 09:21

Man mus sich klar machen, dass der Mensch sowohl Individuum, als auch Gemeinschaftswesen ist. Und zwar durch die genetische Programmierung fest verankert. Und auf dieser Ausgangslage wird die Prägung aufgesetzt. Und das führt zu Verhaltensproblemen.

Wir werden manipuliert, um zu funktionieren. Und die meisten werden den Status des Melkviehs - im allegorischen Sinn - nie überwinden. Wir werden also gesteuert, damit wir nützlich sind. Das kann man zwar abstreiten wollen - nützlich für das bessere Verständnis wäre das aber nicht.

Natürlich ist der/die Einzelne verantwortlich fr das eigenen Tun und Handeln. Und die Summe seiner Teile ergibt das Ganze. Banal Sachstände. Andererseits werden wir aber auch fragentiert, was eigentich zusammen halten sollte, wird vereinzelt, was als Ganzes funktionieren würde, soll das nicht, denn nur die Vereinzelung verhindert, dass sich eine kritische Masse des Umdenkens bilden kann - die es zu verhindern gilt. Das lehrt die Geschichte. Aus der Sicht derjenigen, die die Potenziale steuern.

Also geschieht zweierlei. Der/die Einzelne wird überindividualisiert und von der Herde getrennt gehalten, als "einzigartig" "selbstbestimmt" und "frei" in den eigenen Entscheidungen, z tun, was immer gefällt - was natürlich alles nur reine fiktive Sachstandbeschreibungen sind, die in Wahrheit nicht wirklich existieren, nur inder Vortsellungsweöten am lebengehelten werden. Meta gewissermaßen.

Andererseits wir Gruppenzugehörigkeit supprtet und die Gruppe gegeneinander ausgespielt, um Brisanz und Dynamik der gefährlichen Harmonie und Gleichrichtung von Interessen entgegen zu stellen. Verhaltenspsychologisch ist das alles ergründet und wird professionell eingesetzt. Heute gibt es die Werkzeuge, alle immer und überall zu erreichen, an- und einzubinden. Zu vernetzen, zu steuern.

Und es macht wenig Sinn, von der zugrunde liegenden Gemengelage und den inhärenten Intentionen nur Segmente zu betrachten, und darüber das gesamte Bild aus dem Blick zu verlieregen und es daher fehl zu interpretieren.

Just my 2 cents.

RE: Für eine Mathematik der Ungewissheit | 22.05.2021 | 10:28

"Für eine Mathematik der UngewissheitStochastik Die Corona-Pandemie zeigt: Statistischer Analphabetismus ist weitverbreitet. Die Wissenschaft fordert mehr statistische Bildung, ein Lehrer aus Bayern macht es vor"

"...dann stellt sich allerdings die Frage, ist das noch unwissende mathematische Dummheit oder einfach nur plumpe Volksdummung?"

Ich denke nicht, dass es sich hierbei um eine Entweder-oder-Frage handelt.

Wer es wissen will, kennt die Methoden der Statistik und deren Missbrauchpotenzial. Es wird zu Recht oft genug darauf hingewises. Die Beispiele sind endlos, einige haben Sie aufgezählt.

"Man" kann es also wissen, insbesondere diejenigen, die Statistiken so manipulativ einsetzen, dass deren nativer Sinn und Ausdruck im Grunde entstellt wird und man daher keine guten Absichten oder vesehentlich falsche Bezugnahmen unterstellen kann.

Statistiken werden vielmehr gezielt alsInstrumente zur Manipulation und Kontrolle eingesetzt, weil ja "Zahlen nicht lügen..."

Und an dieser Stelle wird es dann auch unweigerlich brisant. Wer will wen oder was manipuleren und kontrollieren?

Das ist jeweils von den Themen und den Wirkvektoren der missbräuchlich interpretierten oder selektiv ausgewerteten Statistik abhängig, und damit durchaus auch die zugrunde liegende Intention und das Motiv rekonstruierbar.

Leider sind diejenigen, die Statistiken zur Auffüllung des eigenen Contents verwenden, häufig entweder indifferent, unwissend oder vorsätzlich gutierend mit dabei, indem sie die Statistiken, die einseitig ausgewerte und interpretiert werden, dann zum Aufhänger von "Geschichten" machen, die im Grunde eine alternative Realität darstellen.

Und hierbei ist inzwischen ein geweisser Gewohnheitseffekt auszumachen. Monatlich werden beispielsweise die auf das genehme Aussagebild zurecht schblonierten Arbeitslosestaistiken "verlesen" und vielfältig publiziert, von denen jede/r, der/die nur ein wenig davon versteht und sich an die diversen "Novellieungen" der Erfassung undZuordnung erinnert, weiß, dass es im Grunde nicht mehr als zurechtmanipulierte Zahlen sind, die nichts mehr mit den Statistiken von vor 25 Jahren gemein haben, weil inzwischen die Grundgesamtheiten segmentiert wurden und die Zuordnungen künstlich beschnitten worden sind.

Die Zahlen wurden statistisch "bereinigt". Sinnvolle Neustrukturierung der Erhebungdparameter wird das dann euphemistisch genannt, ist aber nichts anderes, als eine klare Manipulation.

Doch liegt es dem Menschen, sich an solche "Methoden" zu gewöhnen. Irgendwann wird vergessen, dass es die substanzielle Veränderung der Generierung des Zahlenmaterialsund der Zuordnung gegeben hat, und es wird gelaubt, dass es sich um eine korrekte Abbldung der Realität handet.

Was auch einer gewissen Wahrheit entspricht. Es ist eine Abbildung der Realität. Doch ist das neu geschaffene Abbild ein statistisch zurecht geschnittenes Wunschbild, geschaffen um das ganze Bild zu verleiern.

Letztlich beibt dass "Wahrheit" das ist, was die Menschen glauben wollen. Worüber berichtet wird, was als solche angenommen wird. Statistik ist ein Werkzeug, um zu diesem Zel zu kommen.

Und weil zu viele an maßgeblichen Stellen und bei der Verbreitung mitmachen, die sich nicht auf Unwissenheit berufen können (sollten), wird es brisant.

Der Unwissenheit in der Breite, bei gleichzeitger Vernachlässigung von Bildung in toto, die seit langem beklagt werden, kommt unter diesen Gesichtspunkten eine durchaus tragende Funktion zu.