ich bins

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RE: Wo Anderssein gefährlich ist | 26.08.2019 | 19:27

Bin ratlos, meine ev. Regenbogen-Fahe würde ich auch am Rathaus Schöneberg nicht heraushängen lassen. Meine Fingernägel würde

RE: Schubsen und geschubst werden | 25.08.2019 | 12:51

Früher nannte man - im letzten Jahrtausend - so einen Text eine Zeitlang teils Betroffenheitsliteratur. Ich bin 2019 davon weder betroffen, noch geht es um Literatur - oder um weibliche Subjektivität. Journalistisch z.B. wäre eine Statistik weiblicher und/oder männlicher toter Radfahrer etc. in zunehmender Aggression angesichts von Enge in der Stadt evt. sinnvoller - und die Unterlassung von Vermischung von Konflikt & teils sicher berechtigten Ohnmachtsgefühlen der Autorin.

Und in Kreuzberg & hier und da? Manchmal zurückschreien. Ich bin stolz darauf, die andere/n ab dabei immer zu siezen. Manchmal hilft sogar Mitleid - mit den größten männlichen oder weiblichen armen Hirschen.

RE: Hübsche Hecke | 28.05.2019 | 11:52

Dankeschön für diesen guten Text. Auch unser aller Baustelle "Neid" wird nicht ausgespart, anderes spielerisch in aller Grausamkeit erwähnt. Und der arme Reiche, der es dennoch noch 600 m weit zum Strand hat...

RE: „Wir sind Räuber“ | 20.04.2019 | 19:29

Oh my God. Und der arme Katholizismus, die arme Linke - alles durcheinander, Theater, der Kongo, usw. Geschwurbel all over the world. Vielleicht kommt ein aber wirklich gutes Kunstprojekt heraus.

RE: Die Fremden | 19.12.2017 | 13:30

Lieber Autor,

was sind das für "neue" Kriterien für eine Literaturkritik, die einen diskreditieren, um den anderen - offensichtlich vom Realismus und Journalismus herkommend - hochzujubeln. In der Literatur geht es nicht unbedingt um Realismus oder Empathiefähigkeit, sondern auch um Fantasie, Utopie oder Dystopie und manchmal um ganze Weltgebäude. Gern hätte ich diesbezüglich bei Buchbesprechungen mehr Sustanz .

RE: "Der Dichter hängt die Wäsche auf" | 26.04.2014 | 14:36

Noch ein anderes Bild...

In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre verlebten mein späterer Mann und ich berührende Abende mit Wolfgang Hilbig und seiner damaligen Lebenspartnerin und späteren Frau Natascha Wodin. Der große Dichter trank damals gar nicht und war in Gesellschaft oft sprachlos und in seiner Unbeholfenheit sympathisch. Besonders daran erinnern wir uns gern: Wie er uns erbarmungslos und mit großem kindlichen Vergnügen beim Monopoly schlug.