iDog

Wem nützt eigentlich die Staatsgewalt ?
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RE: Sie machen sich nicht ehrlich | 20.09.2018 | 11:46

Mélenchons France insoumises ist in sofern kein gutes Vorbeild, weil es sich dabei tatsächlich um eine topdown und sehr hiereachisch und zentralistisch geführte Organisiation handelt. Ich habe persönlich Erfahrungen damit gemacht. Daher ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass die FI zu einer Partei geworden ist.

Allerdings sei bemerkt, dass die FI in der letzten Presidentielle nicht verloren hat, weil sie nicht genug Anhänger hatte, sondern weil das Krokodil in diesem Kasperletheater des Mehrheitswahlrecht, nämlich die Front National, so gut von den Eliten finanziert wird, ähnlich wie die AFD in Deutschland, dass die dummen Wähler durch die von der FN angebotenen Dummheit fasziniert aus der Wertung gefällt werden können - also nicht der oppositionellen FI zugute kommen können... und das Spiel wird in FR seit Mitterand gespielt. Mittlerweile hat man es in Deutschland adaptiert, um das Potenzial der Opposition zu schwächen. Das ist klassiches "devide et impera", an sich dumm genug , als dass es jeder durchschauen kann, aber der tagespolitsichen Säue und Stöckchen sind viele, über die man den geneigten Zweifler jeden Tag springen lässt. Es geht aber nur darum den Klassenkampf zu negieren, bzw. zu behindern wo es nur geht, also dessen solidarsiche Grundlage zu zerstören.

Dagegen tritt #aufstehen an , hoffentlich intelleigneter und besser als france insoumises oder Sanders etc.

RE: Sie machen sich nicht ehrlich | 20.09.2018 | 11:28

... aber "rechter Humanismus" bleibt dennoch ein Oxymoron, oder? Bzw. spielst Du ja nur darauf an , dass die Marke "Links" als Begriff durch die rechtkonservative Brainpolice dermaßen diskreditiert worden ist , dass selbst "Normalvernünftige" lieber Humanist heißen wollen als "links", selbst wenn sie wissen, dass Humanismus historisch immer als "Links" bezeichnet wurde ... feige ist ist das auf jeden Fall.

Will sagen, wenn man sich auf diesen banlen und naiven, vom Wesentlichen ablenkenden Krieg der Worte vereinnahmen lässt , dann hat man schon verloren.

RE: Sie machen sich nicht ehrlich | 18.09.2018 | 14:45

ich stimme ihnen zu , das politische Establishment möchte parout vermittelen , dass Lafontaine und Wagenknecht die großen Zerstörere sind und sein werden. Man versucht zu suggerieren bei #aufsrehen ginge es um eine Spaltung der Bürgerschaft, bzw. der sogenannten "Linken" (Wähler). Das ist Behauptungsjournalismus auch Propaganda genannt. Mit Meinungen hat das nicht vielzu tun ausser mit der herrschenden Meinung, die bekanntlich die der Herrschenden Kapitalelite ist.

Das Gegenteil lässt sich viel leichter beweisen, sowie auch der Umstand , dass gerade die sogenannten politisch "Mitte" (ein Unwort ohne konkrete Bedeutung), also das besagte Establishment es ist , das durch den von ihm lancierten Diskurs und ihre Realpolitik die Bürger in Lager spaltet. Das Uraltkonzept von "teile und herrsche" wird also praktiziert und geleichzeitig dem politischen Gegenspieler vorgeworfen. Mehr Heuchlei und Lüge geht wohl kaum. Ausnahmslos alle Mainstreammedien sind genau damit beschäfftigt, sogar der kleine Freitag.

RE: Hase, du bleibst hier | 18.09.2018 | 14:30

Sie vergessen ob all der oberflächlichen "Soziologie" , dass wir im Kapitalismus Marke "Knallhart" leben. Wenn es diesem Kapitalismus schlecht geht und er die Erwartungshaltung seiner Adepten und Abhängigen nicht mehr erfüllt, bzw. sein ideologisches Versprechen nicht hält, dann kommt es zu faschistichen Tendenzen. Das kann man historisch gut belegen.

Männer, die in dieser Situation sozial abgehängt, ausgegrenzt wurden, sind in diesem "Knallhart" Denkmodell nicht gerade das Idealbild einer modernen, selbstständigen Frau. Die sucht und findet also da ihren Partner wo die etwas erfolgreicheren Kandidaten unterwegs sind. Sie haben Beispiele dieser Örtlichkeiten genannt. ...

Der Rechtsruck der "Hasen" ist also eine Sache, das Frauendefizit in manchen Gegenden eine andere. Beides sind Phänomene, bzw. Folgen des "Knallhart" Kapitalismus, der die Gesllschaft natürlich prägt und in dem sich die, die können, anpassen oder Wege beschreiten, die sie als vorteilhaft erachten. Das fällt Frauen in einer männerdominierten Welt anscheinend leichter. Punkt. Den Rechtsruck als Folge des besgaten Frauendefizits zu deuten, können Sie getrost vergessen, falls sie nicht unbedingt drauf bestehen sich was vorzumachen. Kämpfen sie lieber dafür, dass der Kaptalismus endet, damit solche bizarren Verwerfungen der Gesellschaft der Vergangenheit angehören werden ....

RE: Sie machen sich nicht ehrlich | 18.09.2018 | 10:54

Ja und nein. Ihr Einwand ist bedenkenswert. Aber welche Strategie zur Durchsetzung eines anderen Geldsystems schlagen sie denn vor? Kann das Geldmonopol nicht nur durch eine politische Übernahme im richtigen Moment beendet werden. Bzw. ist es nicht so, dass das aktuelle Geldsystem strukturell an sein Ende gekomen ist und gerade daher die Bewegungen, die diese "Gras" wachsen hören, die Gelegenheit wahrnehmen können. Der Kaspitalismus kann nur dann alles assimilieren , wenn er stabil ist. Ist er aber nicht mehr.

Der Kapitalimsus war lange nicht mehr so instabil wie heute. Meine Prognose ist es, dass sich kein neuer Zyklus mehr ergeben wird. Alle Indizien sprechen dagegen. Die Wachtsumsraten reichen längst nicht mehr aus die etwa 600 Billionen Schulden zu bedienen. Ohne Wachstum kein Kapitalismus , sondern der Zusammenbruch des Kreditgeldsystems. Genu in diesem Moment aber brauchen wir keinen "new deal", sondern ein mit Rückhalt der Bürger durchgesetztes Ende des Wachstumsparadigmas ... usw.. Den Rest können sie sich vielleicht denken.

RE: Sie machen sich nicht ehrlich | 17.09.2018 | 21:21

Das ganze Gefasel hier, inklusive der Artikel selbst, sagt uns was? Es sagt: Tut nix, denn nur dann macht ihr auch keine Fehler. Was und warum etwas als Fehler oder nicht beurteilt wird, soll jetzt aber gar nicht das Thema sein. Es geht anscheinend darum lieber nix zu tun. Um sich nicht schuldig zu machen, sich nicht zu versündigen an was oder wem? An der recht aussichtslosen Lage oder am eigenen Wahnsinn vielleicht? Nein!

Ja seid ihr denn alle debil?

Wenn man konstatiert, dass es so wie es ist nicht weiter gehen kann, weil ... ( bitte persönliche Präferenz einfügen) ... dann muss man wohl etwas tun, oder? Dabei geht man das Risiko ein, dass es daneben gehen kann oder falsch läuft, nichts wird. Genau dieses Risiko aber bekritteln die zahlreichen Bedenkenträge, denn mehr gibt es schlechterdings nicht zu kritisieren. Nein, und sie sehen nicht die andere 50% Chance, nämlich dass sich ein Prozesse entwickeln könnte, der aus der politischen Sackgasse hinausführt.

Was sagt uns das? Hier ist es: Alle diese Kritiker der Initiative wollen entweder keinen Prozess, der aus der akuten, rigidien und zunehmend faschistioden Situation einer Finanzdiktatur hinausführt - vielleicht finden sie dieses allgemeine Krisenszenario ja gemütlich oder spannender als alles andere was sie sich vorstellen können - oder aber sie haben bei aller Pseudogewissheit der herreschenden Meinung jetzt schon dermaßen die Hosen voll, dass sie nicht mal verstehen können, dass es Menschen gibt, die bereit sind ein Risiko einzugehen, um etwas auszuprobieren, zum Besseren zu wenden,anders zu versuchen. Sie, die Kritiker, also verstehen nicht , dass man überhaupt irgendenwas machen will, was nicht schon lange möglichst erfolglos gemacht wurde. Damit meine ich vor allem sogenannte "linke" und "grüne" politische Lippenbekenntnisse ohne Konsequenzen und ethisches Rückgrat, denn genau diese finden ja die meisten augenscheinlich toll. Dabei kann man so schön unbehelligt weiter und wie immer die Sau raus lassen. Man ist also erzkonservativ und versteht nicht, dass starrer Konservatismus in manchen Situationen das Gefährlichste überhaupt ist.

Ich denke, dass diese #aufstehen Bewegung immer ein Gewinn sein wird. Entweder wir, die Bewegten, schaffen es eine Veränderung zu bewirken, oder wir lernen von der kommenden Niederlage, von einer der unzähligen, die bereits auf das Konto des Antikapitalismus gehen. Aber es wird den Antikapitalismus dennoch fördern und uns alle dem Ende des Kapitalismus näher bringen, ob man das nun will oder nicht.

Wer aber nun ehrlich mit seiner Kritik an #aufstehen sagen wollte: Bringt uns nicht dem Ende des Kapitalismus näher, der sollte sich wenisgtens auf den Weg machen und sich die Welt anschauen und was aus ihr geworden ist unter der kapitalistischen Finanzdiktatur der letzte 30 Jahre. Er sollte die Differenz zwischen seiner beschissenen Theologie von den "Freien Märkten", der "individuellen Freiheit" der "Unsichtbaren Hand" und dem ganzen Elend der Welt erfahren, das dieser realitätsfremde Glaube anrichtet, der diese Finanzdiktatur duldet.

Haben sie sich schon mal angeschaut was der Kapitalismus anrichtet, damit sie hier meckern können? Ja, ich meckere auch, aber ich habe es mir angeschaut. Und daher weiß ich, dass es besser ist etwas zu versuchen als nix zu tun, denn man kann dabei nicht verlieren. Im Gegegteil ist die Chance übrigens nicht minder hoch alles zu verlieren, gerade wen man nichst tut - siehe deutsche Geschichte. Immerhin geht es einerseits um den Lebensstandard der Bürger und andererseits lediglich um den Fakt den reichsten der Welt, des Landes, in Zukunft etwas vorzuenthalten, was sie nicht wirklich brauchen ...

RE: Den „Aufstehen“-Nörglern zum Bedenken | 16.09.2018 | 22:40

In Tragödien gehen die selbsternannten Helden zum Schluß unter.

RE: Den „Aufstehen“-Nörglern zum Bedenken | 16.09.2018 | 19:58

Sagt mal : Wie viele Zombies wollt ihr noch schicken , um immer das selbe zu schreiben. Ihr macht euch doch nur lächerlich. Meint ihr vielleicht , dass man solche Einkübeleinlagen nicht kennt , wenn man hier seit Jahren teilnimmt. Das ist immer dieselbe öde Tragödie, die damit ende , dass all diese Zombieaccounts gesperrt werden, wenn sie nur lange genug genervt haben.

RE: Den „Aufstehen“-Nörglern zum Bedenken | 16.09.2018 | 19:42

Irrtum, ich bin ein gewiefter "Ausklapper". Wenn ich mal einen Artikel schreibe verstecke ich gewöhnlich keine Kommentare. Man soll sich nicht einmischen, wenn die Leute sich umbedingt blamieren wollen.

RE: Den „Aufstehen“-Nörglern zum Bedenken | 16.09.2018 | 16:24

"Das kann man glauben oder nicht."

nee, brauch man nicht glauben, kann man einfach mit einemMausklick wieder ausklappen und nachlesen.