Dietmar Wiening

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Mehr Faschismus wagen? | 21.09.2018 | 11:49

Chapeau! Besser konnte man es nicht erklären. Danke.

RE: Mehr Faschismus wagen? | 21.09.2018 | 11:45

Man muss heute schon knallharte CDU Interessen in der "S"PD vertreten, um nicht raus zu fliegen. Aber ganz ehrlich viele Verantwortliche müssen dümmer sein, als die Nazis damals. Denn die Verantwortlichen wissen doch heute wie das damals geendet hat.

Wenn Entscheidungen am Parlament vorbei getroffen werden, kann man mit fug und recht sagen, dass Deutschland keine Demokratie mehr ist, wohl eher eine Autokratie, was man ja gerne unseren üblichen Verdächtigen wie Russland, Türkei und andere Länder so gerne vorwirft.

RE: Sie machen sich nicht ehrlich | 18.09.2018 | 10:41

Und warum war und ist es in den USA oder GB möglich? Wo doch dort das Kapital nun wirklich das sagen hatte und hat?

RE: Sie machen sich nicht ehrlich | 18.09.2018 | 10:39

Wenn ich mir alleine hier, die zum Teil unterirdischen Kommentare durchlese, dann muss ich feststellen,, für die Mehrheit in Deutschland ist "das Glas immer halb leer, statt halb voll" Merkt das niemand, oder ist es der Mehrheit egal, dass wir in Deutschland eine Million Fache Verelendung auf uns zukommen haben?

Mehr als 40% verdienen weniger als 2000 Euro pro Monat, die schon nicht reichen im aktiven Erwerbsleben eine Familie alleine zu ernähren, ganz zu schweigen im Almosen Alter, denn von Rente kann man ja wohl hier nicht mehr schreiben. können sich dann mindestens 40% auf Verelendung einstellen. Und daran sind weder die Flüchtlinge, noch andere Minderheiten Schuld.

Spätestens seit Adenauer wurde eine Politik für Reiche, sprich für die Wenigen im Land gemacht, für die Mehrheit noch nie wirklich. Fällt das nur noch denen auf, die davon betroffen sind? Ob CDU/CSU/FDP/Grüne oder SPD, haben sich diese Parteien schon inhaltlich so sehr angenähert, dass man heute in der SPD schon knallharte Interessen der CDU vertreten muss, um nicht raus zu fliegen?

Jetzt kommt auch noch eine Partei wie die AfD hinzu, die noch Neoliberaler ist, als alle anderen Parteien je waren und sind. Liest denn niemand deren Parteiprogramm? Hört denn niemand die menschenverachtenden Kraftausdrücke? Wie zu Zeiten des Stürmers und noch schlimmer. Eine Partei die das menschenfeindliche schon so verinnerlicht hat und eine „Politik“ verfolgt von einer Philosophie von Viehzüchtern angewandt am Menschen“ in Teilen vertritt?

Aber wer diese menschenverachtende Ideologie dieser Partei beschönigt, relativiert oder leugnet, der hat auch kein Problem damit, das Minderheiten gejagt getreten, verprügelt und zu Tode gehetzt werden, alleine seit dem Mauerfall gibt es schon wieder mehr als 170 Opfer rechten Terrors in Deutschland, mehr als 3000 Angriffe jedes Jahr auf Flüchtlinge, Flüchtlingsheimen und anderen Minderheiten. Und die Verantwortlichen haben nichts Besseres zu tun, als zu relativieren, beschönigen und zu leugnen? Deshalb hat die Sammelbewegung meine volle Unterstützung.

RE: Nicht ohne meinen Dolch | 16.09.2018 | 11:37

Schon alleine das Sie ohne dabei gewesen zu sein, von "Mord" schreiben, zeigt das Sie an einer wirklichen Aufklärung nicht interessiert sind. Denn es könnte ja auch Totschlag, oder Köperverletzung mit Todesfolge sein?

Im Übrigen es gab mehrere Politmagazine, die nicht nur die Hetzjagden einiger gefilmt haben, es kamen auch Opfer der Hetzjagden zu Wort, welche in Krankenhäuser behandelt wurden? Hört es in Deutschland denn nie auf: "eine Philosophie von Viehzüchtern, angewandt am Menschen"??????

Alleine seit dem Mauerfall gab es schon wieder mehr als 170 Opfer des menschenverachtenden deutschen rechten Terrors. Nur weil viele bis heute auf dem rechten Auge blind sind, wird bis heute relativiert, beschönigt und geleugnet.

Nicht zu vergessen das seit dem Flüchtlinge in den Westen kommen,( im Übrigen ist der Westen ganz alleine dafür verantwortlich, dank der illegalen Kriege des Westens und den westlichen Kolionalismus, den man im Westen zynisch "Freihandel" nennt) mehr als 3000 Angriffe pro Jahr alleine Deutschland auf Flüchtlinge, andere Minderheiten und Flüchtlingsheimen gibt) trotzdem wird im Westen relativiert, beschönigt und geleugnet.

Hört eigentlich niemand die zum Himmelschreiende Ungerechtigkeiten, für die der Westen verantwortlich war und ist? Das geht ja aber auch schon mindestens seit 600 Jahren so. Als die ersten Sklaven Schiffe 1444 in Lissabon eintrafen.

RE: Requiem für Minsk | 07.09.2018 | 16:34

Wenn Sie so hohe Maßstäbe anlegen, dann frage ich Sie mal, was glauben Sie wie viele "hoch Kriminelle es in den westlichen Staatsapperaten gibt? Allen voran Trump, welcher ohne UN Mandat Völkerrechtswidrige Kriege, bombardierungen, Putschs und einiges mehr durch führen lässt, ohne das irgend jemand den Mann in Den Haag als Kriegsverbrecher angeklagt wird? Oder Blair, oder Schröder und viele andere mehr.

RE: „In der Sammlungsbewegung steckt eine Chance“ | 05.09.2018 | 11:15

Neues aus den Unterklassen:

Wie der Lohnarbeitsmarkt erodiert und Statistiken manipuliert werden

Trotz Wirtschaftsbooms wächst in Deutschland die Armut. Prekäre Arbeitsverhältnisse nehmen zu, Erwerbslose lässt der Staat im Dschungel der Statistiken verschwinden. Ein Blick hinter die schillernde Fassade des angeblichen neuen Wirtschaftswunders.

Deutschlands Wirtschaft floriert. Auch in diesem Jahr fährt das Land nach Berechnungen des Ifo-Instituts mit fast acht Prozent die höchsten Exportüberschüsse der Welt ein. Das sorgt nicht nur für Firmenpleiten und rasant wachsende Erwerbslosigkeit im Rest Europas – inklusive zwangsläufig wachsender Arbeitsmigration. Auch der deutsche Staat kassierte 2017 gut 48 Milliarden Euro mehr, als er ausgab.

Die eigenen sozialen Verwerfungen wollen die Verantwortlichendamit offenbar nicht beheben. Im Gegenteil, wird regelmäßig von den Verantwortlichen in Politik, Medien und Wirtschaft geleugnet.

Trotz Jubelorgien auf den boomenden Arbeitsmarkt existieren diese hinter geschönten Statistiken. Ein genauer Blick in diese zeigt: Das auf Lohnarbeit auf der einen und Profitabschöpfung aus selbiger auf der anderen Seite basierende Wirtschaftsmodell erodiert zusehends. Immer mehr Menschen können in Deutschland von ihrer Arbeit nicht mehr leben.

So meldete die Bundesagentur für Arbeit (BA) für August kürzlich eine Stagnation auf niedrigem Niveau: 2,35 Millionen Menschen galten danach zuletzt als "arbeitslos". Wie eine am vergangenen Wochenende präsentierte Analyse des Internetportals O-Ton Arbeitsmarkt ergab, stecken jedoch Hunderttausende weitere Betroffene in einer seperaten BA-Statistik für "Unterbeschäftigte".

So tauchen in dem insgesamt 3,24 Millionen Menschen erfassenden Zahlenwerk auch 862.000 Personen auf, die kurzzeitig erkrankt, über 58 Jahre alt oder aber in Beschäftigungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen untergekommen waren. Danach beträgt die tatsächliche Arbeitslosenzahl mehr als 3,2 Millionen.

Jobs, von denen keiner leben kann

Eine weitere Analyse des Portals zeigt: Rund 6,8 Millionen Menschen, darunter etwa zwei Millionen Kinder, waren im Juni dieses Jahres von Arbeitslosengeld abhängig. Denn nur ein geringer Teil derer, die derlei staatliche Unterstützung benötigen, gilt als arbeitslos im Sinne der Statistik. Konkret fielen darunter zuletzt 1,55 Millionen Hartz-IV-Bezieher sowie rund 800.000 Arbeitslosengeld-I-Berechtigte.

Zieht man vom verbleibenden Rest die unter 15-Jährigen sowie die Kranken oder in Maßnahmen Geparkten ab, verbleiben knapp 1,6 Millionen Erwerbsfähige, die einer Arbeit nachgehen, aber mit Hartz IV aufstocken müssen. Ihr Einkommen reicht nicht, um davon leben zu können oder gar eine Familie zu ernähren.

Mehr zum Thema - Gewerkschaften: Niedriglohnsektor in Deutschland der größte in Westeuropa

Selbst nach den Zahlen der Bundesregierung arbeiteten bereits 2014 rund acht Millionen Menschen für einen Niedriglohn von unter zehn Euro pro Stunde. Das war jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Entgegen der landläufigen und von der Politik häufig suggerierten Meinung verfügten mehr als fünf Millionen dieser Niedriglöhner über eine abgeschlossene Fachausbildung.

Prekärer Arbeitsmarkt

Laut offizieller Arbeitsmarktstatistiken gibt es weniger Arbeitslose - die tatsächliche Anzahl der Leistungsempfänger ist jedoch beinahe dreimal so hoch.

Mehr lesen:Offizielle Arbeitslosenzahl auf Rekordtief - Aber Millionen aus Statistik weggerechnet

Dass prekäre Situationen nicht allein am Einkommen festzumachen sind, zeigt eine ganz aktuelle Analyse des Statistischen Bundesamtes. Danach steigt die Zahl der sogenannten atypisch Beschäftigten in Deutschland immer weiter an. Gemeint sind Menschen, die ungewollt in Teilzeit arbeiten müssen und dadurch weniger Lohn erhalten, sich mit befristeten Arbeitsverträgen oder in Leiharbeitsfirmen durchkämpfen müssen. Im vergangenen Jahr betraf dies demnach bereits 7,7 Millionen Menschen.

Die prekären Auswüchse des Arbeitsmarktes gehen auch aus einer BA-Statistik für den Juli 2018 hervor. Von den dort gemeldeten 822.000 offenen Stellenangeboten waren lediglich 712.000 unbefristet und sozialversicherungspflichtig. Darunter befanden sich mehr als 100.000 Teilzeitjobs mit ungenannter Stundenanzahl sowie rund 54.000 stellen, die "später zu besetzen" sein sollten.

Die mit Abstand meisten Jobangebote kamen aus der Leiharbeitsbranche. Auf diesen Sektor entfielen mehr als 260.000 zu besetzende Stellen. Bereits Ende 2017 mussten sich mehr als eine Million Beschäftigte mit einer solchen Arbeit zufrieden geben – Tendenz steigend. Hinzu kamen rund 50.000 Angebote unter der Rubrik "sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen". Dazu gehören beispielsweise private Arbeitsvermittler, die häufig nur ihren Pool an vermittelbaren Personen aufstocken wollen, auch ohne ein konkretes Angebot parat zu haben. Dass ein wachsender Anteil der Bevölkerung von Altersarmut bedroht ist, darf angesichts derart unsicherer Bedingungen im spätkapitalistischen Arbeitshaus Deutschland nicht verwundern.

Und hier in Deutschland müssen über Jahrzehnte hinweg so viele indoktroniert worden sein, anders kann ich mir die Ruhe in diesem Land nicht erklären oder dass so viele die Verwerfungen und verheerungen und verlendungen von Millionen relativieren oder gleich ganz leugnen

RE: „In der Sammlungsbewegung steckt eine Chance“ | 05.09.2018 | 11:08

Das Barvermögen der oberen 1 Prozent beträgt ca. 3000 Milliarden Euro, ohne Immobilien usw. Wie wäre es einmal von denen eine Abgabe in höhe von 5% jährlich über 20 Jahre zu verlangen, dann wäre Deutschland wieder Schuldenfrei, und der Merheit in diesem Land wenigistens das wieder zurück gegeben, was die oberen 1% der Mehrheit seit Jahrzehnten genommen hat.

RE: „In der Sammlungsbewegung steckt eine Chance“ | 05.09.2018 | 11:05

Wenn man nur dann heute in der "S"PD eine Chance hat, wenn man knallharte CDU Politik betreibt, dann läuft hier ganz gewaltig etwas schief in diesem Land.

Mit den etablierten Parteien jedenfalls, ist keine Politik für die Mehrheit mehr zu machen im Gegenteil, jetzt wo noch die AFD hinzugekommen ist, wird es noch Neo Liberaler werden als die etablierten Parteien je waren und sind.

Deutschland den Reichen, diese Agenda haben alle Parteien außer Teile der Linke zu ihrem Credo gemacht und setzen alles daran die Politik Adenauers "Deutschland den Reichen" fort zu setzen. Die etablierten Parteien, machen alle ein Politik für die Wenigen in diesem Land, schon lange keine Politik mehr für die Vielen in diesem Land.

Die Vielen, müssen von Armutslöhnen versuchen zu überleben, von Prekärer Beschäftiung versuchen zu überleben, von Leiharbeit und Werksverträgen versuchen in diesem Land überleben. Ganz zu schweigen von den sog. Hartz IV Empfängern, und ALG I Empfängern, welche sich mittlerweile an den Suppenküchen demütigen lassen müssen, um nicht zu verhungern.

Wenn zweistellige Millonen Menschen in diesem Land schon nicht mehr im aktiven Erwerbsleben überleben können, wie viele werden es wohl sein, wenn diese Menschen in Rente gehen? Es werden nur noch Almosen Empfänger sein.

RE: Bleib doch noch | 23.08.2018 | 10:38

Also Ihre doch sehr philsophschen Ansätze bezogen auf "die Arbeit" kann man nun einmal nicht verallgemeinern. Warum bekommt ein Bürgermeister viel mehr Anerkennung und natürlich auch Bezahlung als ein Müllmann? Weil der Müllman ganz unten und der Bürgermeister in vielen Augen ganz oben steht. Mit Leistung hat das wirklich wenig zu tun. Fällt der Bürgermeister aus, merkt das niemand, fällt aber die Müllabfuhr aus, bricht Chaos aus? Deshalb ist der Satz zynisch "leistungsträger" oder leistung muss sich lohnen" fragt sich nur für wen. Man wird in Deutschland nicht nach Leistung, sondern nach Status und Ansehen bezalhlt.