Dietmar Wiening

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RE: Vorurteilsfrei etwas Neues wagen | 24.05.2018 | 18:34

Dies doch wieder typisch. Statt über Inhalte zu diskutieren, wird erst einmal über den Namen geredet. Der Name ist doch nun wirklich erst einmal völlig nebensächlich, auf die Inhalte kommt es doch wohl zu aller erst an.

RE: Unsere Apokalypseblindheit | 26.09.2017 | 13:33

Was michdsran nervt, ist die Tatsache, dass beim Klimawandel immer da Auto als erstes in den Focus kommt. Zu Unrecht wie ich finde da gibt es noch andere Verschmutzer. Es gibt weltweit ca. 800 bis 900 Mio. Autos. Aber die verschmutzen die Umwelt weit weniger,als die 15 größten Frachtschiffe dieser, Erde weil diese ja mit Schweröl auf den Weltmeeren fahren, was ja bekannter Massen ein Abfallprodukt ist. Oder noch ein anderer Umweltverschmutzer unser weltweiter Flugverkehr, wenn täglich wie ich gelesen habe, ca. eine Million Passagiere in der Luft sind?

RE: Ein menschenverachtender Pakt | 17.08.2017 | 16:50

Warum sollen Nachbarländer für die Folgen westlicher illegalen Kriege für illegale Drohnen und Bomben Terror des Westens aufkommen? Für illegale Putschs, oder private Söldnerarmeen um andere Länder zu destabilisieren, alles laut UN Völkerrechts verantwortlich gemacht werden? Das schlimme alles geschah auf Grund von Lügen, oder fand man Massenvernichtungswaffen im Irak? Um nur ein Beispiel von hunderten zu nennen? Alleine seit dem Ende des 2 WK, hat der Westen mehr als 40 illegale Kriege mit Millionen Getöteten auf Grund von Lügen geführt, und führt sie bis heute sieh Syrien usw.

Verantwortliche wie Bush, Clinton, Blair, Hollande oder Schröder und viele westliche Verantwortliche gehörten verhaftet und nach Den Haag überstellt, und als Kriegsverbrecher angeklagt. Leider fallen Sie auch, wie viele der westlichen Propaganda an Heim, "wir seien die Guten" genau das Gegenteil ist der Fall.

Es geht hier um Interessen sprich um Geopolitische Interessen, nicht um "Demokratie, Rechtsstaatlichkeit oder Menschenrechte. Wer wie der Westen sich regelmäßig über das Völkerrecht hinwegsetzt. Ob Flüchtlinge, oder Terror, unser sog. "relative Wohlstand im Westen, so wie uns von Kindesbeinen eingeredet, ist eben nicht wie behauptet, alleine auf unseren Fleiß oder Erfindergeist zurück zu führen.

Sondern es haben schon immer Sklaverei, Kolonialismus, Ausbeutung, illegale Kriege und Ressourcenverschwendung und Diebstahl dazu beigetragen.

Wir also im Westen zum größten Teil, Mitverantwortlich sind für Flüchtlinge und Terroranschläge und das Elend im Rest der Welt. Aber wer im Westen keine "Zeitungen liest, glaubt nicht informiert zu sein, aber wer "Zeitungen" liest, wird ständig Desinformiert.

Viele im Westen sehen regelmäßig die Splitter im Auge der Anderen, die vielen Balken im eigenen Auge aber nicht

RE: Das Diktat der Quote | 04.02.2016 | 12:00

"Da passieren Sachen" ? Dafür gibt es Ursachen, aber die will man nicht hören. Denn dann müsste sich der Westen, dem man ja seit Jahrzehnten eingeredet hatte und hat, "wir sind die Guten" und unsere Waffenexporte haben nichts mit Flüchtlingen und Terroristen zu tun. Unsere einseitige subventionierung unserer Waren, haben keine Auswirkungen in den betroffenen Ländern? Unsere Völkerrechtswidrigen Kriege auf Grund von Lügen haben auch damit nichts zu tun? Oder unser Drohnen Terror ebensowenig? Oder das noch immer täglich einhunderttausend Kinder an Hunger und deren Folgen von Hunger auf dieser Welt sterben, haben auch nichts mit dem Westen zu tun? Die Klimakatastophe oder das Landgrapping, bzw das leerfischen der Meere durch westliche Fangflotten usw.

Jean Ziegler, der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, stellt dazu fest: „Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in gut einem Jahr.“

Ein Beispiel mit gravierenden Folgen sind die Agrarsubventionen des Westens


Die USA und die EU subventionieren ihre Landwirtschaft mit etwa 1 Milliarde Dollar pro Tag. Würden die reichen Länder diese Eingriffe in den „freien Markt“ abbauen, könnten die Entwicklungsländer ihre Agrarexporte um mehr als 20 Prozent und das Einkommen der ländlichen Bevölkerung um etwa 60 Milliarden Dollar pro Jahr erhöhen – ein Betrag, der größer ist als die gesamte Entwicklungshilfe der EU. Hinzu kommen Einfuhrbeschränkungen und andere Hürden, durch die die EU und die USA ihre Märkte gegen Importe aus Entwicklungsländern abschotten. Zugleich wird armen Nationen das Recht genommen, ihre Wirtschaft selbst zu gestalten. Die armen Länder müssen sich der „Marktdisziplin“ unterwerfen und ihre Märkte für transnationale Konzerne öffnen, für die sie dann ein Reservoir billiger Arbeitskräfte und Rohmaterialien werden, die reichen Länder betreiben Protektionismus. So sieht die Realität des „freien Marktes“ aus.

Was über mehrere Jahrzehnte gut geklappt hat - nämlich so zu tun, als habe der unermessliche Reichtum Europas, der USA und einiger arabischer und asiatischer Staaten nichts mit der Armut im Rest der Welt zu tun - , das wird nicht mehr funktionieren. Besser, wir gestehen uns daher möglichst rasch ein, dass es bei uns so angenehm wie in den 60 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr werden wird.


Kolonialismus und Kriege


Besser, wir befreien uns schnell von der Lebenslüge, dass unser Wohlstand nur auf unserem Fleiß und unserer Ingenieurskunst beruhe. Und besser, wir gestehen uns ein, dass zu unserem schönen Leben auch Kolonialismus, Kriege, moderne Ausbeutung und Ressourcenverschwendung beigetragen haben. Dass wir also zu einem Teil jene Flüchtlinge mit erschaffen haben, die uns jetzt so verstören.

Zeit, um europäische Lösungen zu suchen. Zeit, um die von Kanzlerin Merkel zu Recht geforderte Bekämpfung der Fluchtursachen anzugehen und endlich damit zu beginnen, Reichtum gemeinsam zu erwirtschaften und fair zu verteilen. Denn ein angenehmes Leben werden wir in Deutschland und Europa auf Dauer nur führen können, wenn wir endlich begreifen, dass Menschenrechte nicht teilbar sind - Wohlstand aber sehr wohl.

RE: Macht der Mitte | 22.08.2015 | 16:28

@Sikkimoto

dann dürfte Deutschland auch nicht, mit hochsubventionierten "deutschen Waren" deren Märkte in Rumänien, Bulgarien und anderen Länder zerstören. Umgekehrt schließt Deutschland einseitige Handelsabkommen, die in erster Linie deutschen Interessen dienen. Das kann man in einem "freien Markt" alles machen, darf dann aber auch nicht andere mit Strafzölle belegen, wenn dieses Länder mit hohen Zöllen sich vor allem vor Deutschland schützen wollen.

RE: Umstrittener Unrechtsstaats-Begriff | 02.10.2014 | 17:13

Was für eine mehr oder weniger verlogene Debatte. Ich wünschte man hätte nach dem 2. Weltkrieg genau so, im Westen diskutiert. Justiz war nie wirklich unabhängig?Dann wären nicht so viele Täter, Mittäter davon gekommen.

Aber war und ist die Justiz heute unabhängiger? Nur weil darüber nicht berichtet wird, muss es auch stimmen?

Es irritiert mich, der sog. Westen hat kein Problem, mit Despoten "Geschäfte" zu machen, die USA mit Todesstrafe, Guntanamo, Abu Greiph, Folter, Entführung? Der Westen misst mit zweierlei Maß.

Und der Terrorismus hätte nie sich so entwickeln können, wenn nicht der Westen mit gerade einmel 12% der Weltbevölkerung den Rest der Welt als"seine Kolonie betrachten würde, und damit den Nährboden für den Terrorismus selber bereitet hat. Man bekämpft Symptome die Ursachen verschweigt man?

RE: Grüne, habt ihr sie noch alle? | 17.03.2014 | 15:49

Was mich sehr befremdet, ist die Tatsache, dass sich die Grünen so sehr von ihren eigenen Zielen entfernt haben

Auch die pauschale Schelte in diesem Land gegen die Partei die Linke, zeigt mir doch nur, wie einseitige Propaganda in diesem Land gewirkt hat und noch immer wirkt.

Ich wünschte mir jedenfalls mehr Sachverstand, als Polemik in dieser Debatte. Fakt ist, wir brauchen in diesem Land eine andere Politik, aber dafür wäre wohl eine Revulution nötig, die die Herrschenden und ihre Anhänger wohl mit Gewalt zu verhindern wissen. Viele haben nämlich noch immer nicht begriffen, dass Deutschland schon lange keine Demokratie mehr ist.

RE: Hexenjagd á la „Mollath“ auf Hartz- Bezieher | 26.08.2013 | 15:51

@Wikinger333

@ arbeitsagentur.tv

wohl zu Boulevard Medien gelesen und geschaut? Das hier gleich wieder ala "Florida Rolf" arbeitsverweigerung vermutet wird, zeigt wie die Propaganda in diesem Land schon gewirkt hat. Auf die Idee das es vielleicht keine Jobs gibt? kommt man natürlich nicht oder? Da in mehr als 50 Prozent der Klagen gegen die Jobcenter, die Kläger Recht bekamen und bekommen sagt doch alles, und hat nichts mit sog. Einzelfällen zu tun, sondern hat Methode. Wer immer noch zweifelt, dem sei Frau Hannemann empfohlen, frei gestellte Mitarbeiterin des Jobcenters, weil sie die Willkür gegen Hartz IV Bezieher öffentlich gemacht hat. Hier fällt mir nur noch ein Zitat von Goethe ein: " Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer
wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In
Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der
Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die
auf seiner Seite ist.

RE: Im Kostüm des Antikapitalisten | 02.04.2013 | 11:26

@Don Alberto

Deutschland sieht, oder will vor lauter Wald die Bäume nicht sehen, und um das zu kaschieren, wird gegen die kleinen Länder gehetzt. So werden nicht die Ursachen bekämpft, sondern nur Symptome!

Es ist so wohltuend, auch einmal eine andere Sicht auf diese Krise zu bekommen, und dies kann man immer mehr nur noch in ausländischen Artikeln finden, oder auf den Nachdenkseiten oder dem Freitag. In Deutschland wird in den meisten Mainstream Medien, immer wieder mit nationalistischen Ressentiments argumentiert, was aber an den Ursachen der Krise nichts, aber auch überhaupt nichts ändert, sondern genau das Gegenteil bewirken wird. Ich kann an dieser Stelle nur Goethe zitieren: “ Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

RE: Im Kostüm des Antikapitalisten | 02.04.2013 | 11:26

@Don Alberto

Deutschland sieht, oder will vor lauter Wald die Bäume nicht sehen, und um das zu kaschieren, wird gegen die kleinen Länder gehetzt. So werden nicht die Ursachen bekämpft, sondern nur Symptome!

Es ist so wohltuend, auch einmal eine andere Sicht auf diese Krise zu bekommen, und dies kann man immer mehr nur noch in ausländischen Artikeln finden, oder auf den Nachdenkseiten oder dem Freitag. In Deutschland wird in den meisten Mainstream Medien, immer wieder mit nationalistischen Ressentiments argumentiert, was aber an den Ursachen der Krise nichts, aber auch überhaupt nichts ändert, sondern genau das Gegenteil bewirken wird. Ich kann an dieser Stelle nur Goethe zitieren: “ Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.