ILYAS

Ich bin ein FREISCHAFFENDER KÜNSTLER. Spreche fließend Hochdeutsch, Straßentürkisch und Hauptschulenglisch and born in Germany anytime end of the 70s.
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RE: Mist verzapft | 07.11.2014 | 22:11

Sie haben Recht! Die wahren Leidtragenden der Naziverbrechen waren nicht die Millionen Menschen, die wegen ihrer Herkunft oder Gesinnung systematisch ermordet wurden, sondern die armen Ossis, die 40 Jahre DDR-Leben aushalten mussten.

RE: Beim Bau der Bagdad-Bahn | 17.10.2014 | 02:40

Die Türken haben keine Vernichtungslager mit Krematorien gebaut.

Wenn mehr als eine Million Armenier getötet wurden, dann kann man das heute noch anhand der Knochenüberreste unzweifelhaft nachweisen. Vorallem da durch das trockene Klima im Südosten des damaligen Osmanischen Reiches die Unmengen an Gebeinen besonders gut erhalten sein müssen.

Selbst Massengräber in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas, wie z.B. das in Talheim aus der Jungsteinzeit, lassen sich nach 7000 Jahren aufspüren.

Warum haben beide Konfliktparteien scheinbar kein Interesse daran, auf die denkbar objektivste Art für Klarheit zu sorgen???

RE: Das ZDF „vergißt“ die Tscherkessen | 20.01.2014 | 11:56

Ich habe die ZDF-Reportage auch gesehen, und mir ist - vorinformiert durch ihre Artikel - auch aufgefallen, dass weder der Völkermord noch die tscherkessische Historie der Gegend angesprochen wurden.

Interessant wäre es zu erfahren, ob die Autoren aus dramaturgischen oder politischen Gründen dieses Fass nicht aufmachen wollten. Dass sie keine Ahnung hatten, also Unvermögen in Sachen Recherche dahinter steckt, schließe ich mal aus.

Übrigens:

Beim ARD-Kulturmagazin ttt lief gestern Abend ein Beitrag über Sotschi und den Völkermord an den Tscherkessen.

Seltsam ist, dass dieser Beitrag in der Mediathek nicht aufrufbar ist.

Außer dem Interview mit Cem Özdemir, der wohl tscherkessische Vorfahren hat.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/ttt-titel-thesen-temperamente/interview-cem-oezdemir-fordert-in-sotschi-an-das?documentId=19140806

RE: Mehr Zuckerbrot als Peitsche | 18.10.2013 | 11:04

Börsenchecker, Dirk Müller, wirft den westlichen Medien vor, die derzeitige Regierungskrise in den USA zu bagatellisieren, bzw. über Volkes Aufstand nicht gebührend zu informieren.
http://www.youtube.com/watch?v=mPZIfw8E67Q
Obwohl es doch vor fünf Monaten die selben westlichen Medien waren, die ihren Kollegen in der Türkei vorwarfen, Pinguin-Dokus zu senden, während der protestierende Pöbel von Erdogans Polizistenarmee platt gemacht wurde.

RE: Türkische Tomatensuppe. Warum mit Brühwürfel? | 01.09.2013 | 16:40

Da ich bisher Esser und nicht Koch war, weiß ich das gar nicht so genau. Ich denke mal, meine Großmütter und Tanten haben wohl Rinderhack genommen. Ich hab' mal das Rezeptangebot im Netz dazu überflogen und überwiegend steht da Hackfleisch ohne weitere Angaben, gelegentlich Kalbshack und bei einem Rezept wird mageres Hackfleisch empfohlen.

Hier wird eine Variante mit Hack und Chillischoten vorgestellt:

http://www.youtube.com/watch?v=tf-m0x7Jh0k

(ich würd' wohl die Zwiebeln rauslassen)

Ihre Idee mit Huhn gefällt mir gut. Werd' ich mal den Küchenchefinnen vorschlagen oder selber kochen. Gerade weil in der türkischen Küche Hühnerfleisch und Tomate so gut wie nie zusammenkommen. Ich glaube der Grund dafür ist, dass man verdorbenes Hühnerfleisch, das einen leicht säuerlichen Geschmack entwickelt, neben der Tomatensäure nicht mehr rausschmecken könnte. Nun heutzutage ist ja die Gefahr gering, dass das passiert.

Was mir gerade noch eingefallen ist:

eine Kombination aus Sulu Köfte und Tel Şehriye Çorba, bzw. einfach statt des Hackfleisches die kleinen Klöße aus dem Sulu Köfte-Rezept in die Sehriye Suppe geben. Ich würd' sie ein klein bißchen mit anbraten, bevor ich ablösche.

Hier ist eine Anleitung, wie man die Köftes macht.

http://www.youtube.com/watch?v=nlg0vKvMtgY

Klingt natürlich bissl nach too much mit Klößchen + Tel Sehriye.

Deshalb vielleicht weniger Sehriye nehmen und weniger Reis und Bulgur bei den Mini-Frikadellen.

Ich werd's mal probieren und berichte dann, ob's mundet.

RE: Die unbekannten Nachbarn | 01.09.2013 | 00:29

Angst nicht unberechtigt?!

Sie meinen doch hoffentlich nicht diese Art von Ängsten, die Resultate von Ignoranz und Intoleranz sind:

"Andere wiederum glaubten, in der Unterkunft lebten nur Kriminelle. Sie hätte Angst vor Diebstahl."

Sorry aber, wer so verblendet ist, Flüchtlinge und Asylsuchende mit Kriminellen gleichzusetzen, dessen Willen und Ängste sind ungefähr so beachtenswert wie Schnee in der Antarktis.

Für mich sind diese rumpolternden Heimgegner nicht einmal echte Bürger dieses Landes.

Das sind Bürger-Attrappen. Untertanen mit einer Untertanenmentalität. Nach oben klein mit Hut, nach unten treten.

http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/s/d/22.08.2013-19.05/b/der-fatale-neid-von-unten-gegen-griechen-und-fluechtlinge.html

RE: Türkische Tomatensuppe. Warum mit Brühwürfel? | 31.08.2013 | 16:43

Was halten sie von Tel Şehriye Çorba mit Hackfleisch?

Obwohl ich in der Regel vegetarische Speisen bevorzuge, ist mir bei dieser Suppe die mit-Fleisch-Version lieber.

RE: Böse Nachbarn | 29.08.2013 | 21:07

Dass man in den Bonzenvierteln keine Flüchtlingsheime findet, wollen die Heimgegner und Neonazis - unwissentlich oder mutwillig -als Beweis dafür sehen, dass man den Reichen ihre Ressentiments gegenüber den Fremdlingen gönnt, während das Prekariat die Nazi-Keule verpasst bekommt, wenn sie keine Asylanten in ihrer Umgebung dulden wollen.

Nun das ist natürlich ein Irrtum. Edelviertelbewohner lehnen allgemein alles, was nicht zum eigenen sozialen Niveau passt, als Nachbarn ab und unterscheiden zunächst nicht zwischen Fremden und Inländern.

In noblen Wohngebieten sind auch soziale Einrichtungen, Heime, Notunterkünfte, Irrenanstalten oder Gefängnisse eine Seltenheit.

Und wie schon bei der Roma-Debatte verbreiten die üblichen Verdächtigen im Maistreammedienbereich wieder Unsinn, wieder halbwahre Zahlen in Bezug auf die Einwanderung nach Deutschland.

Die Zahl Hundertausend wird kolportiert. Soviele Asylsuchende, doppelte Anzahl wie im Vorjahr, sollen dieses Jahr erwartet werden. Klingt viel, relativiert sich aber bei genauer Betrachtung auf 15000 Asylanten, die letztendlich dauerhaft bleiben, denn nur 15% aller eingereichten Asylanträge werden NICHT ABGELEHNT.

RE: Die unbekannten Nachbarn | 29.08.2013 | 15:42

Herr Werdermann Sie relativieren.

Die Linke zu wählen und die Meinung zu vertreten, dass alle Ausländer abgeschoben gehören, schließen sich eben nicht aus.

Sie kennen sicher diese Satire von Martin Sonneborn, wo ein FDP-Wähler mit tadelloser Gesinnung seinen komischen Auftritt hat.

http://www.youtube.com/watch?v=LIQ01lUy5Ec

Ich denke, das Gegenteil ist sogar der Fall.

In derlei "Linken Hochburgen", bzw. sozialen Brennpunkten in den neuen Bundesländern wie Marzahn-Hellersdorf herrscht mehrheitlich eine ablehnende bis böswillige Haltung gegenüber allem fremdländischer Abstammung.

Was selbstverständlich nicht heißt, dass man auch mehrheitlich das Abfackeln von Asylantenheimen befürwortet. Dieser Grad an Hass und Destruktivität ist tatsächlich innerhalb der Minderheit der extremen Rechten zu finden.

Man muss eben differenzieren.

Zwischen dem kompromisslosen Verlangen nach einem "Ausländerrückführungsgesetz" und dem Postulieren von "Ausländer mehr fordern weniger fördern" gibt es zig Gesinnungsfacetten.

Deshalb regt es viele Hellersdorfer, die gegen das Heim sind, teilweise nicht zu Unrecht auf, wenn sie pauschal als "Nazis" bezeichnet werden.

http://www.youtube.com/watch?v=gqCjx-VwFdQ&feature=youtu.be

Doch den Vorwurf des Rassismus müssen sie sich schon gefallen lassen.

Mit Verlaub, sie sind halt Arschlöcher.

RE: Licky licky hey! | 27.08.2013 | 05:23

Lady Bitch Ray ist das weibliche Gegenstück zum Hip-Hop-Pimp...

http://de.wikipedia.org/wiki/Pimp

oder Player,...

http://www.urbandictionary.com/define.php?term=player

...wobei dieses Merkmal allein jetzt nichts besonderes mehr darstellt, da dieser Typus der aggressiv brünstigen Rapdame mittlerweile Legion und ausgelutscht ist.

Von daher reiht sich Fräulein Sahin wie viele andere ihrer Zunft in die Reihe der Epigonen ein, die den Stil früher Idole wie Salt'n'Pepa, Lil'Kim, Foxy Brown und Konsorten reproduziert und modifiziert haben.

Ob diese eins-zu-eins-Übernahme von vulgär-chauvinistischen Attitüden aus dem Zuhältermilieu nun als eine lobenswerte und opportune feministische Haltung zu bezeichnen ist oder nicht, da kann man sich wohl drüber streiten.

Ich mag das nicht beurteilen.

Nur so viel:

Ob dieser Ludenstyle, bzw. Ludinnenstyle von einem MANN oder einer FRAU gelebt wird, ist doch völlig nebensächlich.

In beiden Fällen deutet alles darauf hin, dass bei Herr und Dame etwas in der frühkindlichen Entwicklung schief gelaufen ist.

Übrigens gab's in den 90ern neben Schwester S alias Sabrina Setlur, die im Verhältnis noch Recht züchtig rüberkam, schon im Underground erste Ansätze eines Frauenrap von der derben Sorte ala Bitch Ray.

http://www.youtube.com/watch?v=pF44fBKjY8c