RE: Boykott als Schranke | 23.10.2021 | 00:24

BDS = Kauft nicht bei Juden 2.0!

Vielleicht noch ein bisschen Hamas-Romantik dazu, so ihre Gründungscharta aus 1988, in der diese sich auf die "Protokolle der Weisen von Zion" bezieht, und den Artikel 7 dazu, der das Töten von Juden – nicht nur von jüdischen Bürgern Israels oder Zionisten – zur unbedingten Pflicht jedes Muslims erklärt, und Sie haben Ihre lupenreinen Antisemitismus. Einen der übelsten Sorte.

"Moralinsauer" passt in dem Zusammenhang überhaupt.

Und den Messenger gibt es mal hier, mal dort und überhaupt.

RE: Boykott als Schranke | 23.10.2021 | 00:13

Kommen Sie auf den Teppich und vervollständigen Sie Ihre Info-Kiste:

https://www.nzz.ch/international/zweierlei-vertreibungen-zweierlei-integration-ld.1471990

Im übrigen sind die Vergleiche zu China und Iran, wobei Mit China ja vorwiegend der Genozid an den Tibetern gemeint ist, absolut angebracht.

Die Dame scheint keinerlei Sinn für Relationen zu haben.

RE: Boykott als Dialog | 22.10.2021 | 23:46

Gegen ein Erscheinen von Übersetzungen ihres Buchs in China und Iran erhob sie keine Einwände.

Ich glaub, ich mag die Dame nicht.

Im gleichen Zeitraum, in dem in dem Israel/Palästina-Konflikt auf beiden Seiten zusammen etwa 25.000 Menschenumkamen, starben in Tibet 1,3 Millionen Menschen durch die Chinesen. Hunderttausende verschwanden in Folterlagern. Millionen mussten fliegen. Die tibetische Kultur ist ausgelöscht. In Tibet leben längst weit mehr Chinesen als Tibeter.

Und zu Iran fällt einem natürlich sofort die Menschenrechtsaktiistin Nasrin Sotoudeh, die letztes Jahr den Alternativen Nobelpreis erhielt.

Ihr drohen bis zu 34 Jahre Gefängnis und 148 Peitschenhiebe. Das Vergehen von Anwältin Sotoudeh? Die Verteidigung von Frauen, die gegen die Zwangsverschleierung protestiert haben.

Und Israel? Ein kleines Land in der Größe von Hessen, in der etwa acht Millionen Menschen um ihr Überleben kämpfen.

Seit Khomeini mussten sie aus den arabischen Ländern flüchten. Auch Deutschland hat sich längst zu einem Hotspot für Antisemiten entwickelt.

Vielleicht ein bisschen Geschichtsunterricht zu Israel fällig?

https://www.nzz.ch/international/zweierlei-vertreibungen-zweierlei-integration-ld.1471990

https://www.emma.de/artikel/iran-gefaengnis-peitsche-fuer-frauenrechtlerin-336627

RE: Stigma und Strafe | 18.10.2021 | 00:16

IS-Terrorist*innen massakerten auch die Jesiden.

Der Genozid an den Jesiden ist ein anerkannter Völkermord. Diejenigen Jediden, denen die Flucht hierher gelang oder die Deutschland hierner bringen konnte, sollte größtmöglicher Schutz zuteil werden.

Und selbstverständlichen sollten Begegnungen mit deutschen IS-Terrorist*innen ausgeschlossen worden. Die Morde könnten weiter gehen. Traumen reaktiviert werden.

Ein gütes Plädoyer für die Jesiden von Baerbock, Kauder und Oppermann in der Welt:

"Die verfolgten Jesiden verdienen unsere Hilfe"

Zustimmung. Und unsere Hilfe besteht u. a. darin, dass wir IS-Terrorist*innen Strafe und Umgang zukommen lassen, der ihnen gebührt.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article197746149/Genozid-durch-IS-Die-verfolgten-Jesiden-verdienen-unsere-Hilfe.html

RE: Stigma und Strafe | 17.10.2021 | 23:34

Verstehe Ihre Aversion gegen die NATO. Allein, dass die NATO im letzten Jahr mehrere Hunderttausend Kurden an Erdogan freigegeben hat, war unfassbar. Erdogan hat darufhin diese Kurden aus Syriens Grenzgebieten vertrieben. Schande, die Kurden, die uns gegen den IS geholfen und die Drecksarbeit gemacht haben.

Verstehe auch Ihre Aversion gegen die Amerikaner.

Doch all dies steht auf einem anderen Blatt und relativiert nur den Umgang mit deutschen IS-Terroristinnen.

RE: Stigma und Strafe | 17.10.2021 | 23:29

Werden deutsche Drogendealer, die in Thailand erwischt werden, auch mit Extraflügen hierher gebracht?

RE: Stigma und Strafe | 17.10.2021 | 23:27

"Die Frauen sind gegen Assad in den Krieg gezogen und verfolgten damit dasselbe Ziel wie die deutsche Regierung."

Aus welchem Hinterimmer haben Sie denn diese Argumentation? Ganz neu für mich. Immer wieder abenteuerlich und spannend was bestimmte Szenen so an Unsinn auf den Markt werfen.

Dem IS ging es um die Weltherrschaft des Islams. Die ganze Welt ein Kalifat. Baghdadi verkündete dessen Gründung in 2014 und nannte sich „Kalif Ibrahim – Befehlshaber der Gläubigen“. Damit ist der Anspruch auf die Nachfolge des Propheten Mohammed verbunden als politisches und religiöses Oberhaupt aller Muslime.

Der IS kämpft und kämpft weiterhin in vielerelei Ländern der Welt. Grade erst wieder in Afghanistan.

In Syrien wie anderswo auch um Gebiete.

Nicht gegen Assad weil dieser so ein Schlächter ist, das können die Taliban genauso gut, sondern weil sie Macht wollen.

Meine subjektive Annahme ist, dass diese Frauen in IS-Gebiete zogen, tiefe Dummheit, Gleichgültigkeit ihren Kindern gegenüber und vielleicht tatsächlich eine unfassbar naive Art von Dummheit IS-Männern gegenüber.

Die übrigrigens auch neunjährige Mädchen als Konkubinen verkaufen und Frauen nicht als Mensch zählen.

Es wäre gut die Kinder in Sicherheit zu bringen und die Gefängnisse, in denen die Kurden die Gefangenen sichern, ähnlich wie den Reaktor in Tschernobyl mit einer Schutzhülle zu umgeben, so dass die IS-Terroristen nicht von frei laufenden Kollegen befreit werden können, bis ihnen der Prozess gemacht wird.

RE: Stigma und Strafe | 15.10.2021 | 21:12

Artikelzitat: "Dem wäre entgegenzuhalten, dass wohl auch die Herkunftsländer dafür zuständig sind, dass sich diese Frauen radikalisierten und dem Dschihad zuwandten."

Ultra-grotesk.

Deutschland ist daran schuld, dass 20 oder 30 junge Frauen derart von den Kopf-ab-Propaganda-Clips des IS angetörnt waren, dass sie sich unverzüglich auf den Weg in diese Gebiete machten und z. T. sogar ihre Kinder mitnahmen, die schließlich nichts verpassen sollten?

Die Kinder tun mir wahrhaftig leid. Vermutlich wäre es tatsächlich besser eine gute Pflegefamilie für sie zu besorgen als sie bei so einer Art von furchtbarer Mutter zu belassen.

Ich möchte nicht wissen wie viele und welche Art von Traumen die Kinder da mitbekommen haben.

Nein, diese Frauen bleiben besser da, wo sie passend aufgehoben sind.

Ein Internationaler Strafgerichtshof ähnlich den Nürnberger Prozessen sollte folgen. Vor Ort recherchiert werden wann, wo und wie die Terrorist*innen welche Verbrechen verübten. Dort sind die Zeugen.

Die Strafen für diese Frauen hier in Deutschland könnten sich mangels Beweisen als Pillepalle erweisen.

Die FAZ brachte vor einerWeile ein hervorragendes Plädoyer für einen Internationalen Strafgerichtshof.

FAZ: "Wir brauchen ein IS-Straftribunal"

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/voelkermord-an-den-jesiden-das-weltweit-erste-strafverfahren-beginnt-16733469.html

RE: Die Selbstzerstörung der CDU | 09.10.2021 | 22:23

Die Zerstörung der CDU?

Niemand hat da einen besseren Job gemacht als Merkel.

RE: Die letzte Chance | 09.10.2021 | 22:16

Wenn schon der Name Bernie Sanders fällt - ein Zitat von ihm dürfte wohl entscheidend über die Zukunft der Die Linke sein:

Bernie Sanders: „Open borders? […] That's a right-wing proposal, which says essentially there is no United States. […] It would make everybody in America poorer. You're doing away with the concept of a nation state, and I don't think there's any country in the world that believes in that. If you believe in a country called the United States or any other country, you have an obligation to do everything we can to help poor people. What right-wing people in this country would love is an open-border policy. Bring in all kinds of people, work for $2 or $3 an hour, that would be great for them. I don't believe in that. I think we have to raise wages in this country, I think we have to do everything we can to create millions of jobs.“

Gilt so auch für Deutschland. Auch 13 oder 15 Euro Stundenlohn ändern nichts daran, weil sie eh nicht eingehalten werden und weil Konkurrenz um Miete, Wohnung, Lohn, Job und Sozialleistungen eventuelle Gewinne wieder zunichte machen.

Schnallt die Linke das, hat sie Erfolg, wenn nicht stirbt sie zu Recht.