RE: Tatort 2014-04-21 | 24.04.2014 | 08:17

www.watson.ch

Der Link zu seiner Tatortkritik wurde hier bereits mehrfach benannt (u. a. von mir in meiner eigenen Kritik)

Ich bezweifele, dass Herr Dell 24 Std. am Tag und 7 Tage die Woche Journalismus betreibt. Er wird sich sicherlich auch einmal mit Freunden zum Plausch treffen, einkaufen gehen, sich duschen oder auch schlicht schlafen.

RE: Der gescheiterte Kapitalismus | 24.04.2014 | 08:11

Der Kapitalismus an sich ist eben so. Karl Marx hat das vor langer langer Zeit bereits erkannt. Das Geld geht immer den Gang der höchsten Rendite. Es kommt hinzu, dass große Geldmacht einzelner auch immer politisch ausgenutzt wird, damit die Rendite noch mehr gesteigert werden kann.

Selbst Goethe hat das erkannt in dem er sagte: "Je mehr er hat, je mehr er will. Nie schweigen seine Wünsche still."

Man kann diese Art Raubtierkapitalismus überhaupt nicht verstehen, wenn man weiß, dass die meisten der Großkapitalisten irgendeinem Glauben anhängen. Sei es, dass sie Christen sind, Muslime, Menschen jüdischen Glaubens, Hinduisten oder Buddhisten.

In jeder dieser Religionen wird eine Ethik gepredigt, die dem Raubtierkapitalismus streng entgegensteht. So heißt es in der Bibel, dass man nur einem Herrn dienen kann, Gott oder dem Mammon.

Nein, der Punkt ist, dass die Menschheit viel zu sehr darauf fixiert ist, egoistisch zu sein und reich zu werden. Reiche und egoistische Menschen werden sogar gemocht. Sie sind Werbeikonen und zieren die Presseerzeugnisse auf der Seite 1. Sie sind das Erfolgsmodel. Sie sind die Alphatiere.

Ein Steuerfachangestellter, ein Beamter im gehobenen Dienst, ein Fließbandarbeiter, ein Koch in einem gutbürgerlichen Restaurant ohne Stern eine Krankenschwester in der Nachtschicht, ein Milchbauer schafft es da nicht hin. Sie wirken nicht inspirierend. Sie sind so normal. Keiner strebt die Rolle des Underdogs in der Jugend an. Und doch sind genau diese Menschen das, was wichtig ist. Sie sind die Daseinsvorsorge. Der Multimilliardär lässt zwar die Puppen tanzen und ist interessant, kommt aber nicht, wenn man im Krankenhaus liegt und klingelt, wenn es einem schlecht geht.

Kapital sollte den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Das ist so, wie auch Maschinen den Menschen dienen sollten und nicht umgekehrt. Kapital zu haben ist nicht schlecht. Erträge aus seinem Kapital zu erzielen bestimmt auch nicht. Aber das Maß zu verlieren, der Schrei nach MEHR und immer MEHR, das zerstört diese Gesellschaft. Das reißt Gräben auf und lässt letztendlich auch immer wieder Kriege entstehen.

Jeder Krieg auf dieser Welt wird aus wirtschaftlichen Gründen geführt. Niemand soll glauben, dass ethnische Probleme oder Religionskonflikte ausgetragen werden. Es geht immer nur um Geld. Hier zeigt der Raubtierkapitalist sein wirklich wahres Gesicht. Er/Sie sitzt in der sicheren Lounge, schlürft seinen Cocktail und lässt unerträgliches Leid um sich herum geschehen. Der kapitalist verdient selbst hier dran. Er verkauft die Waffen, die Munition, die Flugzeuge, stellt die Anlagen her, die für den Krieg benötigt werden, liefert Material hinzu, die Computer, die Software.

Der einfache Mensch hat nur eins zu tun. Er muss funktionieren und im richtigen Augenblick für das Geschmeiß aus der Lounge verrecken.

Wir haben so viele geschichtliche Beispiele, wohin der Kapitalismus führt. Warum werden wir nicht schlau? Warum werden nicht Schritte unternommen, um dem Einhalt zu gebieten?

Für die Genderdebatte:

Ja, mir ist aufgefallen, dass mein Text die klassischen Rollenverteilungen wiederspiegelt. Ich mag das nicht. Für den Beamten kann also auch die Beamtin stehen, die Krankenschwester können Sie durch einen Pfleger ersetzen und den Kapitalisten duch die Kapitalistin usw. Ein Gendermäßig korrekter Text war nicht Ziel Sinn und Zweck dieses Kommentars.

RE: Tatort 2014-04-21 | 22.04.2014 | 09:36

Ein sehr guter Hinweis mit dem Boot und der fehlenden Basis. Das macht das Bild von Flückiger noch stimmiger.

RE: Tatort | 15.04.2014 | 09:26

to much input in to less sentences.....

overflow!

RE: Tatort | 15.04.2014 | 09:24

Warum?

Haben Sie auch eine eigene Meinung?

RE: Alles gut | 07.04.2014 | 08:23

Tatort und Polizeiruf leben.... der Dell geht! Jetzt drängt sich die Frage auf: Gibt es ein Leben nach der/dem Dell? Der letzte Ort, an dem ich danach suche ist jedenfalls jene schweizer Käsekolumne!

RE: Alles gut | 06.04.2014 | 23:50

Mist ... zweimal auf den Knopf gekommen... Sorry!

RE: Alles gut | 06.04.2014 | 23:49

och je..... erst so eine wirklich grundgütig schlechte Kritik, die wohl mal wieder wirklich gefühlt 1/2-dimensional ist. Kaum eine Einzelkritik, kein Hinweis auf vielleicht lustige Szenen (.... der war einfach zu schnell....), kein Wort zur Kameraführung, zur Location, nichts. Nur das dröge: wie üblich! Lediglich das vergiftete Lob, dass man hier auf so einen Part wie den von Frank Schätzing immerhin verzichtet hat.

Sie haben jedes Maß an Kritik verloren. Sie kommen mir vor wie ein Feinschmecker, der sich durch ein veritables Essen durchprobiert und feststellt, dass hier oder dort vielleicht noch ein wenig Kräutergarnitur fehlt.

Der Polizeiruf und auch der Tatort sind nicht dafür bekannt (um im Bild zu bleiben) dass wir hier 5-Sterne Küche kredenzt bekommen. Eher liegt hier Unterhaltung auf dem Niveau gehobener gutbürgerlicher Küche vor.

So einsortiert wird dann doch ein Schuh aus dem Ganzen:

Die Nöte alleinerziehender Mütter, der verzweifelte Kampf des ausgeboteten Vaters darum, auch weiterhin eine gewichtige Rolle spielen zu dürfen, die Idee vom gemeinsamen Hof, der Zweifel am Ganzen, die Suche nach der Individualität in der Solidargemeinschaft, das verzweifelte Festhalten an einem Traum, die berühmten 30 Silberlinge und das, was daraus folgt...

Drama genug für alle Herr Dell.

Ich fand es nicht schlecht. Es ist jedenfalls allemal besser als Mr. Superman aus irgendeiner amerikanischen Serie, in der kein einziger normaler Mensch herumläuft. Es ist allemal besser als irgendein blöder Rosamund.... Pil.... Film über die heile Welt in der die Akteure nicht im Omnibus sondern in der Stretchlimousine über ihr Schicksal greinen. Für jeden war ein Portion zum Nachdenken da. Aber leider nicht für Sie. - Schade -

Nun, möglicherweise liegt diese Form der Kritik an Ihren überragenden intellektuellen Fähigkeiten. Möglicherweise sind Sie einfach nur müde, sich hier jeden Sonntag eine Kritik aus den Fingern zu saugen.

Wenn an dem oben von anderer Seite geschriebenen Aussagen etwas dran ist, dann ... ja dann wünsche ich Ihnen einen guten Start in der Schweiz und weiterhin alles Gute. Vielleicht interessiert sich ja dort jemand für Ihre fantastischen Elaborate, die ich jedoch zunehmend boring finde.

Für den Fall, dass Ihre Kolumne hier bestehen bleibt... Vielleicht schaffen Sie es ja dann doch einmal, von Ihrem hehren Anspruch in die Ebene der Normalität herunterzukommen.

Maach et joot

RE: Alles gut | 06.04.2014 | 23:49

och je..... erst so eine wirklich grundgütig schlechte Kritik, die wohl mal wieder wirklich gefühlt 1/2-dimensional ist. Kaum eine Einzelkritik, kein Hinweis auf vielleicht lustige Szenen (.... der war einfach zu schnell....), kein Wort zur Kameraführung, zur Location, nichts. Nur das dröge: wie üblich! Lediglich das vergiftete Lob, dass man hier auf so einen Part wie den von Frank Schätzing immerhin verzichtet hat.

Sie haben jedes Maß an Kritik verloren. Sie kommen mir vor wie ein Feinschmecker, der sich durch ein veritables Essen durchprobiert und feststellt, dass hier oder dort vielleicht noch ein wenig Kräutergarnitur fehlt.

Der Polizeiruf und auch der Tatort sind nicht dafür bekannt (um im Bild zu bleiben) dass wir hier 5-Sterne Küche kredenzt bekommen. Eher liegt hier Unterhaltung auf dem Niveau gehobener gutbürgerlicher Küche vor.

So einsortiert wird dann doch ein Schuh aus dem Ganzen:

Die Nöte alleinerziehender Mütter, der verzweifelte Kampf des ausgeboteten Vaters darum, auch weiterhin eine gewichtige Rolle spielen zu dürfen, die Idee vom gemeinsamen Hof, der Zweifel am Ganzen, die Suche nach der Individualität in der Solidargemeinschaft, das verzweifelte Festhalten an einem Traum, die berühmten 30 Silberlinge und das, was daraus folgt...

Drama genug für alle Herr Dell.

Ich fand es nicht schlecht. Es ist jedenfalls allemal besser als Mr. Superman aus irgendeiner amerikanischen Serie, in der kein einziger normaler Mensch herumläuft. Es ist allemal besser als irgendein blöder Rosamund.... Pil.... Film über die heile Welt in der die Akteure nicht im Omnibus sondern in der Stretchlimousine über ihr Schicksal greinen. Für jeden war ein Portion zum Nachdenken da. Aber leider nicht für Sie. - Schade -

Nun, möglicherweise liegt diese Form der Kritik an Ihren überragenden intellektuellen Fähigkeiten. Möglicherweise sind Sie einfach nur müde, sich hier jeden Sonntag eine Kritik aus den Fingern zu saugen.

Wenn an dem oben von anderer Seite geschriebenen Aussagen etwas dran ist, dann ... ja dann wünsche ich Ihnen einen guten Start in der Schweiz und weiterhin alles Gute. Vielleicht interessiert sich ja dort jemand für Ihre fantastischen Elaborate, die ich jedoch zunehmend boring finde.

Für den Fall, dass Ihre Kolumne hier bestehen bleibt... Vielleicht schaffen Sie es ja dann doch einmal, von Ihrem hehren Anspruch in die Ebene der Normalität herunterzukommen.

Maach et joot