Bullshit

James Comey/FBI “Then (Trump) summarized the supposed crimes, simply, as bullshit.” The New Yorker
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“It was Comey’s epic mishandling of the Hillary Clinton email case in 2016 that, arguably, gave Donald Trump the presidency.” New York Times

“James Comey Still Feels The Pain Of The Clinton Email Decision”

In einem Gespräch mit Stephen Colbert zitiert Comey aus dem Ulysses ... „history is a nightmare from which I'm trying to awake“, um dann doch nicht zu finden, dass seine Einschätzungen im Hillary Clinton Case so gravierend neben der Realität lagen. Joyce hätte auch an dieser Stelle etwas für den Juristen gehabt: „I fear all those big words which make us so unhappy“.

Hillary Clinton email controversy

Zwar wurde Comey vor Vorwurf einer politischen Justizhandhabung freigesprochen. Trotzdem bleibt eine Ungeheuerlichkeit im Raum stehen.

Eingebetteter Medieninhalt

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“By the end of President Donald Trump’s crusade against American democracy ... a single word sufficed to nudge his most fanatical supporters into open insurrection. … Then he summarized the supposed crimes, simply, as bullshit.” The New Yorker

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Sie lernen sich beim Studium in Virginia kennen. Gemeinsam malen Patrice und James sich eine Zukunft aus, in der New York nicht vorkommt. Aber dann wird die Metropole am Atlantik doch zum Generalschauplatz einer steilen Laufbahn. James Comey reüssiert zuerst am Bezirksgericht von Manhattan.

Das Paar bezieht eine schnucklige Wohnung über einem Fahrradladen in Hoboken, New Jersey. Der Hudson fließt vor der Haustür. Man nimmt den Bus oder die U-Bahn und ist überhaupt nicht abgehoben.

Rudy Giuliani steht an der Spitze aller Kratzer und dröhnt als Galionsfigur einer Egoshooter-Convention von einer Kanzel, die allein auf seine Person zugeschnitten wurde. Gleichzeitig listet man 1842 Morde in Rudys Stadt, ein lediglich vorläufiger Rekord im Jahr 1988.

James Comey, „Nichts als die Wahrheit, Der Ex-FBI-Direktor über die Unterwanderung des amerikanischen Justizsystems“, auf Deutsch von Pieke Biermann, Elisabeth Liebl, Karl Heinz Siber, Karsten Singelmann, Dr. Hella Reese, Christiane Bernhardt, Gisela Fichtl, Stephan Kleiner, Monika Köpfer, Droemer-Knaur, 278 Seiten, 20,-

Gleich mehr.

Heute erscheint „Nichts als die Wahrheit“, das neue Buch des EX-FBI Direktors James Comey, ein leidenschaftlicher Appell gegen die Rechtsbeugung und die Unterwanderung der Justiz.

“The Department of Justice could not accept anything short of the whole truth and nothing but the truth.” J.C.

“James Comey’s view of justice - both the concept and the department - is ecclesiastical.” New York Times

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Trump verlangt von seinen Leuten Loyalität. Er siedelt Loyalität über Ehrlichkeit an. Er korrumpiert das System und stört das Gefüge von Checks & Balances.

“The national descent from strict, fact-based truth into a feckless mirage of truthiness, to use Stephen Colbert’s brilliant formulation.” New York Times

Es gibt keine funktionierende Demokratie ohne einen mehrheitsfähigen Wahrheitsstandard. Wir brauchen ein Reservoir des Vertrauens in unsere Institutionen. Im Original: “You can’t have a working democracy without an agreed-upon standard of truth. You need a reservoir of trust in our institutions if the government’s truth-work is to proceed.”

Vor allem darf die Macht nicht das Recht okkupieren.

Staubsturm der Ungenauigkeiten

Die größten Kritiker der Elche ... “It was Comey’s epic mishandling of the Hillary Clinton email case in 2016 that, arguably, gave Donald Trump the presidency.” New York Times

Hillary Clinton email controversy

Zwar wurde Comey vor Vorwurf einer politischen Justizhandhabung freigesprochen. Trotzdem bleibt eine Ungeheuerlichkeit im Raum stehen.

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Aus der Ankündigung

Der amerikanische Rechtsstaat ist nach vier Jahren Donald Trump am Abgrund. Jetzt zeigt der Ex-FBI-Direktor James Comey, wie eine gerechte Justiz funktionieren muss

Die unabhängige Justiz ist das Fundament der Demokratie. Das erweist sich einmal mehr im Streit um Joe Bidens Wahlsieg,denn nach den Trump-Jahren hat dieses Fundament tiefe Risse. Ex-FBI-Chef James Comey weiß,dass jetzt nur der Wille zur Wahrheit die gespaltenen USA einen kann. Anhand spektakulärer Fälle aus seiner Laufbahn als Staatsanwalt und Ermittler zeigt er, wie die Rettung der Gerechtigkeit gelingt: Immer steht die Wahrheit selbst auf dem Spiel–und damit das Vertrauen in den Staat überhaupt.

2017 begann US-Präsident Donald Trump einen in der Geschichte der USA einzigartigen Feldzug gegen die des Landes. Während seiner Amtszeit unterminierte er das Vertrauen,das Richter, Staatsanwälte und Ermittlungsbehörden bis dato genossen hatten. Trump und seine Entourage zerstörten den Glauben daran, dass es überhaupt noch so etwas wie Wahrheit und Gerechtigkeit gibt. Nach Trumps Präsidentschaft steht die unabhängige Justiz am Abgrund – und mit ihr die Demokratie selbst.

James Comey wirft in diesem historischen Moment den Blick zurück auf seine Arbeit als Staatsanwalt und Justizbeamter. Er erzählt, wie er selbst sein Leben lang für jene Wahrheit gekämpft hat, die heute unter Beschuss steht. Er schildert atemberaubende Ermittlungen, Kriminalfälle und Gerichtsprozesse. Und egal,ob ihm gegenüber auf der Anklagebank ein Versicherungsbetrüger, New Yorker Mafiaboss oder islamistischer Terrorist saß–sie alle wussten, dass ihnen nicht Comey selbst,sondern allein die Wahrheit zum Verhängnis werden konnte. Comeys mitreißender Bericht zeigt den mühsamen Weg Amerikas, seine tiefen Wunden zuheilen.Um wieder weltweit zum Leuchtturm der Gerechtigkeit zu werden.

Der Sturm aufs Kapitol in den Vereinigten Staaten, ist ein schwarzer Tag für die Demokratie weltweit. Wie konnte es soweit kommen, dass solche Machenschaften gegen das Rechtssystem überhaupt möglich wurden? Ist das politische System am Ende?

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Die Rechtsstaatlichkeit ist das Fundament der Demokratie, sie schützt ihre Bürger. Doch nach vier Jahren Trump hat dieses Fundament tiefe Risse - der Rechtsstaat steht auf dem Spiel. Nur der Wille zur Wahrheit und Transparenz, so Comey, kann das Land nach den Trump-Jahren noch retten. Er legt offen, wie die Trump-Administration dieses Justiz-System angegriffen und die Wahrheit bekämpft hat und zeigt ganz konkret, wie Ermittlungsbehörden, Strafverteidiger, Richter und Jurys in den USA gemeinsam für Gerechtigkeit kämpfen und kämpfen müssen.

Comeys Buch ist ein Plädoyer für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und ein Aufruf wider dem Populismus.

Zum Autor

James B. Comey, geboren 1960, arbeitete nach seinem Jurastudium bei der New Yorker Staatsanwaltschaft. 2003 stieg er zum stellvertretenden Justizminister auf, 2013 wechselte als Direktor zum FBI. 2017 feuerte Trump ihn, weil Comey nicht bereit war, die Russland-Ermittlungen gegen Trumps Mitarbeiter einzustellen. Er ist verheiratet und hat fünf Kinder, sein erstes Buch »Größer als das Amt« war ein weltweiter Bestseller.

14:52 15.01.2021
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