Dynamisch denken

Maren Urner sagt: „Unser Leben (ist) nichts anderes ... als das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.“
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Sehen Sie ferner https://www.textland-online.de/index.php?article_id=3292

*

Eingebetteter Medieninhalt

Angst verkürzt die Reichweiten unseres Denkens. Die Ängstliche verliert sich in der Erstarrung. Ihre Trugschlüsse sind Produkte statischenDenkens. Denken Sie an Impfverweiger:innen. Jene koppeln sich vom Zukunftsexpress ab. Die Angst reduziert ihre Überlebenschancen.

Unsere Chancen sind identisch mit unserer Beweglichkeit. In Krisen wachsen wir über uns hinaus. Wir nutzen Druck als ökologische Nische. Ein harter Anstoß dynamisiert uns. Dann gehen wir durch die Decke und entdecken unsere Superwomenpotentiale.

Jeder von uns ist ein(e) Natural Born StressmanagerIn.

Intelligenz sticht als Highcard alle Alternativen aus dem Variantenfeld. Das versteht jede, die sich die Frage richtig beantworten kann, warum der Mensch dem Mammut und nicht das Mammut dem Menschen substantiell gefährlich werden konnte. Wir profitieren von den zweiten Kreisläufen der geistigen Evolution.

Das alles und noch viel mehr erklärt Maren Urner. Die Neurowissenschaftlerin kennt nämlich auch die Binse meines ersten Trainers, dem vor einem halben Jahrhundert schon alten Kurt Teichmann:

Kampf ist Kopfsache, pflegte der Halbgreis zu sagen, während er die Debütant:innen durch die Mangel seiner Vorsprünge drehte.

Maren Urner, „Raus aus der ewigen Dauerkrise Mit dem Denken von morgen die Probleme von heute lösen“, Droemer Knaur, 16.99,-

Aus der Ankündigung

Aus der Ankündigung

„Alles beginnt in unserem Kopf, sagt Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Professorin für Medienpsychologie. Jeder Mensch nimmt die Welt und damit auch alle Belastungen und Bedrohungen unterschiedlich wahr. Unsere Gedanken, Gefühle und Erwartungen beeinflussen unser Handeln: In unserem Gehirn entscheidet sich also, wie wir mit all den Herausforderungen und Ansprüchen, mit all den Krisen umgehen.

Ein Teil unseres Gehirns ist ein Gewohnheitstier, das ständig nach Erklärungen, Sinn und Zusammenhängen sucht. Außerdem ist es ein schlechter Risikobewerter, und wenn es Angst verspürt, verfolgt es nur ein Ziel: überleben! Dieser Teil unseres Gehirns macht uns das Leben in unruhigen Zeiten wie diesen schwer: Statisches Denken hält am Gewohnten fest!

Ein anderer Teil unseres Gehirns aber ist anpassungsbereit und anpassungswillig – er vermittelt uns unser Selbstbewusstsein und erlaubt uns, neue Wege zu gehen und Veränderung herbeizuführen. Dynamisches Denken hilft, Auswege aus der Dauerkrise zu finden.

Maren Urner vermittelt konkrete Rezepte, um diese Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit unseres Gehirns für den Alltag zu nutzen. Ihre Vorschläge zum „dynamischen“ Denken helfen, neue Fragen an das Leben zu stellen, das Denken in Lagern und festen Zuordnungen zu überwinden, Gemeinschaft mit anderen Menschen zu schaffen und kompetent zu kommunizieren. Dadurch stellen sich Kreativität, Mut und Zuversicht ein – die Grundlagen für ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben!

Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. 2016 gründete sie Perspective Daily mit, das erste werbefreie Online-Magazin für Konstruktiven Journalismus. Seit ihrem Bestseller Schluss mit dem täglichen Weltuntergang (2019 bei Droemer erschienen) ist sie eine viel gefragte Keynote-Speakerin und Vortragsrednerin.“

06:56 19.04.2021
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentarfunktion deaktiviert

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert. Deshalb können Sie das Eingabefeld für Kommentare nicht sehen.

Kommentare