Also früher, ja früher war alles...besser?

Kommunikatioin per Rede? ich kenns noch, da sprach man miteinander
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Lieber FREITAG, möchte mich heute mal einem anderen Thema widmen, was wohl nicht oder eher weniger erwartet wird.Alle Welt spricht z.B. von den Landtagswahlen, den stattgefunden gehabt habenden in MeckPomm.Von der AfD, und wie sie da mit ihren Parolen auf Stimmenfang ging.Von einer "Dame", namens Frauke, die sogar Angela Merkel von Rügen vertreiben wollte. Oder von Berlin, wie es da wohl ausgehen wird? Dem allen ist mein Beitrag heute nicht gewidmet.Aber etwas anderem, was mich ebenfalls berührt mich betrifft.Mich alten Krauter mit 76 Lenzen, den "Grufti", wo der Deckel schon halb offen steht. Thema Eins heute für mich ist die moderne Kommukation, basierend auf einer Kolumne von Sascha Lobo im SPON.In Verbindung auch dazu das Verständnis, konkreter Unverständnis für diverse Sicherheitsmechanismen im Inet, das Clickjacking, womit man ohne es zu bemerken auf andere Seiten des Browsers geleitet wird, was sehr dumm enden kann. Dafür ja dann Schutzprogramme wie NetScript. Doch ich schweife zu sehr ab.Will nur bemerken, daß ich als gelegentlicher Nutzer von Subway-Sandwishes, wenn "der kleine Hunger kommt" mal eine Mitgl.-Cart zum Punktesammeln hatte.Hatte, denn zum Aktivieren all der schönen Versprechungen, Gratis-Sub, Verdopplung der Punkte etc. wurde eine Umadressierung nötig, der zuzustimmen war.Dazu sagte ich aber lt. meinem NoScript-“Nitschwo“, nicht mit mir.Und schwupp, war ich draußen.Adresse, PW nicht(mehr)gültig etc. Doch das nur am Rande. Ich möchte ,bevor ich mit dem Thema mobile Kommunikation fortfahre, noch ein anderes anschneiden. Den Wohlstand, bzw. wie wohl wir uns fühlen. Auch dazu im SPON eine erste Aufmachung, bezogen allerdings mehr auf die -im Verhältnis zu mir bzw.einer von mir angenommenen Mehrheit der FREITAG-Poster, jüngeren. "Die sogenannte Generation Mitte findet, dass Vermögen und Einkommen in Deutschland unfair verteilt sind. Höhere Steuern für Reiche und mehr Geld für Arme lehnt sie aber ab. Denen ginge es gut, sogar besser als zuvor, wie da beschrieben . "Aber diese Gesellschaft sei ungerecht und werde zunehmend ungerechter. So lässt sich die Stimmung der 30- bis 59-Jährigen in Deutschland zusammenfassen. Es ist jene Altersgruppe, die den Großteil der Steuern und Sozialabgaben zahlt, der die meisten Familien mit Kindern angehören - und die die Mehrheit der Wahlberechtigten stellt. Bis hierhin können sich klassisch linke Sozialpolitiker in ihrem Ansatz bestätigt fühlen von einer Umfrage .Doch Mut für die anstehenden Wahlen können sie dennoch kaum schöpfen. Denn offenbar verstehen viele Angehörige der sogenannten Generation Mitte unter sozialer Gerechtigkeit und dem Weg dorthin etwas anderes als die Linke und die linken Flügel von SPD und Grünen. Deren klassisches Rezept lautet: Nehmt den Reichen und gebt es den Armen.Doch das ist für die Befragten offenbar nicht das Mittel der Wahl für eine gerechtere Gesellschaft.Dabei schätzt eine deutliche Mehrheit von 75 Prozent der Befragten die eigene Lebensqualität als positiv ein." Soweit so gut, meint auch Jan Chudak, Autor im FREITAG als auch im SPON. Und er stimmt auch den weiteren Ausführungen im SPON zu, die da heißen: "Es dürfte kein Zufall sein, dass der Zugang zu Bildung und dem Gesundheitssystem von einer übergroßen Mehrheit als Gradmesser für eine sozial gerechte Gesellschaft angesehen wird. In beiden Bereichen gilt Deutschland als überdurchschnittlich selektiv - so hängt der Schulerfolg stark vom sozialen Status des Elternhauses ab, und im Gesundheitssystem hat sich der Begriff der "Zwei-Klassen-Medizin"eingebürgert, in der privat Versicherte bevorzugt werden. Grundsätzlich haben/hätten demzufolge also die 30- bis 59-Jährigen jedoch wenig Probleme mit Ungleichheit - solange diese auf die eigene Leistung zurückzuführen ist. Im Gegenteil, sie fordern sogar deutliche Unterschiede als Ausdruck von Gerechtigkeit):Arm und Reich sollen sich annähern - aber ohne Umverteilung. Die Gesellschaft soll sozial gerechter werden - aber die Einkommen sollen sich deutlich unterscheiden." Ende der Fahnestange!Darüber wird noch zu diskutieren sein. Und schlußendlich nochmal zur Telephonie, einfachem kleinen Handy, wie ich es noch nutze, oder auch halt Smartphone oder noch exakter iPhone.Telefonieren sei nur eine App unter vielen Der Name Smartphone wäre ein fernes Echo davon. Beim Wort iPhone sei nur das "i"nicht gelogen, der Begriff "phone" stimme kaum mehr, sondern ist eine Marketingkrücke für die Älteren.Telefonieren also nur eine App unter vielen Sie erinnert daran, dass der digitale Wandel keine 1:1-Übersetzung analoger Techniken ist, sondern Möglichkeiten eröffnet, die dann genutzt werden oder nicht. Und wenn sie genutzt werden, ist kaum vorherzusagen.." usw. usw. Was verstanden davon? Icke nich, nich mehr meine Welt und mein Bier.Mir langts schon, wenn ich mit dem Bus nachhause kommend, zufällig um die Zeit des Unterrichtsschlusses, und aus dem Busfenster schauend an der Haltestelle spo zwischen 15-30 Schülerinnen/Schüler unterschiedlichsten Alters auf ihre Smartphones starrend sehe. Gespräche untereinander? Fehlanzeige.das war einmal. Damals- als ich noch halbwegs "jung" war.

14:01 08.09.2016
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