Kein linker Populismus

Einstellung wie dem Heute "begegnen"? Ideale der Kindheit?
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Bonjour, dobry den und Guten Tag. Ich melde mich wieder einmal im FREITAG. Das Bonjour als Referenz an die Fußball-EM in Frankreich - obwohl ich damit gar nichts am Hut habe. Und ansonsten kann ich ja nicht standepede nur im SPON posten, weil ich dort - fragen Sie mich was leichtes Warum?- besser mit der Technik des Postens zurecht komme.Ist halt so.Dort lese ich in irgendeinem Forum einen Beitrag und kann meist, wenn dazu Rede und Gegenrede interessant scheinen, meine Meinung sofort posten und auch sofort sehen, ob angenommen.("Ihr Beitrag wurde angenommen und an die Redaktion weitergeleitet"). Anders beim FREITAG - da tue ich mich mit den Modalitäten doch etwas schwerer und brauche erheblich länger für die Erstellung eines Beitrages, zunächst auch offline, dann noch konvertieren in htm bzw. html und schließlich das Platzieren im FREITAG. Jedoch "Jescze Polska nie zginela"- Noch ist Polen nicht verloren wie's in deren Hymne heißt , ich bin erst 76 Jahre jung und werde das mit dem posten im FREITAG auch noch hinkriegen.

Genug der langen Vorrede- worum gehts mir heute? Mein Thema ist: Sind wir nun alle brutaler geworden oder nicht, und wenn ja, warum? Woran liegts? Ich könnte zwar das topaktuelle Thema USA-Wahlen nehmen, das da heißt "Trump stürzt in den Unfragewerten dramatisch ab"- aber das sollen andere thematisieren.Und die Fußball-EM ist erst recht nicht meins.Obwohl da mit den Hooligans das Thema Brutalität auch tangiert wird.

Nein, meine Frage lautet- sind wir wirklich brutaler geworden, anders als vorher, ererbt, vorgelebt von unseren Eltern, Älteren? Ich wage es zu bezweifeln, obwohl es auch Stimmen gab/gibt- die genau das bejahen.Genau dazu schrieb ich ja schon letztens zu Petrick etc. bezüglich linken Populismus. Und heute halt noch einmal.

Sind wir etwa durch die Ereignisse so abgestumpft , so dahin? Überlesen- ist leider eben so,fertig, nächstes Thema?Wenn ich Jakob Augstein richtig verstanden habe, schrieb er in einer seiner Kolumnen,die rechte Revolution schöpfe ihre Kraft aus einer Welle des Gefühls,selbiges sei bei den LINKEN abhanden gekommen.Ist dem so? Gefühl gleich Populismus? Man setze dem rechten Populismus endlich den linken entgegen. Ist das so gemeint? Nach meiner Auffassung, sie mag falsch sein, ist Populismus nichts, was uns auszeichnen sollte.Bei mir negativ besetzt.Im Gegensatz m.E.zu populär, volkstümlich, jedoch im positivem Sinne aus/vom Volke kommend interpretiere ich es als negativ. Nicht vom Volk, sondern fürs Volk gemacht, erdacht, es im Sinne irgendwelcher Gruppen zu dirigieren. Mag sein, daß ich mich dabei vergaloppiere.Bin auf die Gegenstimmen gespannt. Wills dabei erstmal bewenden lasen auf dieses "anders geworden" durch die Umstände, die Fülle über uns in kurzen Abständen hereinbrechenden Dinge, abgestumpfter.Sich im eignen Land nicht wohl fühlen? Wie gesagt, ich finde die Studie, wo es detalierter um die Ursachen dessen ging, nicht. Mag sein, daß man im fortgeschrittenen Alter anders denkt, daß man mit 76, wo die der Deckel der Kiste schon halb offen und des Altmeisters Goethe "Warte nur, bald ruhest Du auch" einen anderen Klang bekommt, sich anders an die Werte der Kindheit und Jugend erinnert, die einem einst vermittelt.Damals selbst noch Christ.Mag alles sein.Mir solls egal sein. "Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Amen" sagte einst einer, dessen 500jähriger Reformation wir nächstes Jahr gedenken.Und da es immer, fast immer um die persönliche Bezogenheit geht, A also den Umstand X ganz anders sieht und bewertet als B, belasse ich es dabei.Wer mir persönlich antworten möchte, bitte via Email an symmi2@gmx.de ,das lese ich eher und schneller (weil für mich einfacher)

So, und nun noch einmal der Versuch, diesen Sermon ohne Problem bei FREITAG hochzuladen.Beim letzten mal hats ja dann doch geklappt.Mehrfach probieren werde ich es aber nicht wieder, wie schon mal und dann der Hilfe der Redaktion bedurfte, weil,es dann doch gleich 3mal identisch abgedruckt war.

Ahoj pritele, na skle.Zustante zdravi- Machts gut Freunde, bleibt gesund.(tschech.) Vas Jan Chudak

14:50 17.06.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
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