Netzschau: Von Frank Mill bis Eric Cantona oder TERROR!

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Der Dortmunder Rechtsaußen Jakub Blaszczykowski dürfte es innerhalb der nächsten Tage zu zweifelhaftem Ruhm bringen. Laut Zeit Online hat sein Fehlschuss gegen den SC Freiburg bereits 100.000 Aufrufe bei Youtube erzielt. Es dürften noch ein paar Klicks folgen. Sein “Vorbild” ist ein weiterer Dortmunder, Frank Mill. Der allerdings traf damals “zumindest” den Pfosten. Episch ist beides:

www.youtube.com/watch?v=eW4T2Mj3EHo Jakub Blaszczykowski

www.youtube.com/watch?v=Q153_ej-fHU Frank Mill

Tim Krischak beschäftigt sich derweil mit anderen Defiziten. Laut einer Studie besteht bei deutschen Journalisten akuter Nachholbedarf in Sachen Twitter:

“Die Ausbildung für den Microblogging Dienst ist mangelhaft und in der systematischen Aus‐ und Weiterbildung besteht ein erheblicher Nachholbedarf. Und das obwohl 82% der Befragten meinen, dass das Social Web nicht nur ein oberflächliches Phänomen sei und es den Journalismus nachhaltig verändern werde.” Kommunikation - zwonull

Oldie but Goldie: Letzte Woche unverzeihlicherweise durchgerutscht, daher an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf Uwe Wöllners Interview mit Sascha Lobo:

www.youtube.com/watch?v=NheXVXCRBOc Wöllner vs. Lobo

Rebel:Art nimmt die Freunde des Wohlstands optisch unter die Lupe. Diese kotzt vor allem unser Neid an:

““Die Freunde des Wohlstands haben sich im Zuge der Wiener Luxusmesse “Luxury Please” wieder einmal für die Rechte der Superreichen eingesetzt. Wir haben lautstark auf unsere Rechte aufmerksam gemacht, Robbenbabypasteten verteilt und wurden zum Glück von einem Großaufgebot an Polizei vor den aufgebrachten linkslinken Gutmenschen beschützt”, schreibt mir Isa.” Rebel:Art

Hagen Rether trägt unterdessen Bart – aus aktuellem Anlass? Ein Link mehr in dieser videolastigen Netzschau springt so oder so dabei raus:

www.youtube.com/watch?v=TsWLyy8Uin0 Hagen Rether im ZDF

Im Guardian denkt man momentan vor allem und immer wieder über 2 Dinge nach: Geld und Journalismus. Gut aufgehangen wird das Ganze an Tim Berners-Lee, dem Erfinder des WWW, und Eric Cantona, einem Fußballprofi im verlängerten Vorruhestand:

“"Data-driven journalism is the future," Berners-Lee insisted. To which his colleague Nigel Shadbolt, who with Berners-Lee has been working to get the civil service and local government to open up their data, added succinctly: "Well, part of the future."” Guardian

“Cantona said: "We must go to the bank. In this case there would be a real revolution. It's not complicated; instead of going on the streets and driving kilometres by car you simply go to the bank in your country and withdraw your money, and if there are a lot of people withdrawing their money the system collapses. No weapons, no blood, or anything like that."” Guardian

Auf Terror wird in dieser Netzschau verzichtet. Zumindest auf den offensichtlichen.

12:07 22.11.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Jan Jasper Kosok

Online-Journalist und Hausmeister in Kreuzberg
Jan Jasper Kosok

Kommentare 11

Avatar
Ehemaliger Nutzer | Community
Avatar
Ehemaliger Nutzer | Community