RE: Eine höllische Mischung | 04.05.2016 | 14:09

Ehrlich gesagt, ja, ich habe da vorher viel drüber nachgedacht, weil man dem natürlich nicht entkommt, wenn man – auch kritisch – darüber schreibt. Bis Montagmorgen war ich entschlossen, nichts dazu zu machen, um die Sache nicht noch größer zu machen. Aber nach der Rücktrittserklärung waren die Meldung dazu sowieso überall, weshalb Zurückhaltung seitens des "Freitags" keinen Unterschied mehr gemacht hätte. Und da mir dieses Zusammenspiel zwischen Klatschpresse, Facebook und SZ/FAZ in diesem konkreten Fall symptomatisch für eine Entgrenzung im größeren Stil scheint, habe ich dann diesen Text geschrieben.

PS: Die SZ kommentiert heute übrigens auf ihrer Meinungsseite zu den Gründen für Bondes Rückzug: "Die Welt geht es nichts an." Eine, nun ja, zumindest bemerkenswerte Binnenpluralität in dieser Zeitung.

RE: Extrem geplant | 09.11.2015 | 11:21

Danke fürs Verlinken. So gehört sich das natürlich.

Ich habe den Link jetzt auch oben im Text nachgetragen, er wurde beim Blatt-Online-Transfer leider vergessen.

RE: Extrem geplant | 09.11.2015 | 11:18

Es gibt schon ein paar Texte über Frauen und den IS, auch im "Freitag" via "Guardian". Grundsätzlich ist die Recherche bei Frauen in diesem Bereich aber noch einmal schwieriger als schon den Männern, weil man als Fremde/r nicht einfach mit ihnen reden kann.

https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/in-teufels-kueche

https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/generation-social-media

RE: Angst vor Assads Fassbomben | 08.10.2015 | 14:49

Zum Thema Fassbomben hier noch eine sehr anschauliche Aleppo-Reportage aus dem Freitag-Archiv. Das war vor ziemlich genau einem Jahr unser Titelthema:

Die Engel von Aleppo

RE: Angst vor Assads Fassbomben | 08.10.2015 | 11:47

Schon hart, wie hier deutsche Kommentatoren meinen, syrischen Flüchtlingen vorschreiben zu müssen, wovor sich diese zu fürchten haben und wovor nicht.

RE: Jenseits der roten Linie | 08.07.2015 | 10:40

Man kann natürlich auch noch dieses neuere Freitag-Interview mit einem OSZE-Beobachter verlinken:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/unsere-drohnen-sehen-viel

Die große Unbekannte bleibt die Frage: Sind reguläre russische Truppen im Einsatz? Was sagen Sie?

Wir haben diverse Male gesehen, dass sich Personen in nicht von der Kiewer Regierung kontrolliertem Gebiet bewegen, die Insignien der Russischen Föderation tragen. Und wir haben Waffensysteme gesehen, die die Ukraine nicht besitzt. Wir haben auch die Bewegung von Material – Trucks, Panzer, anderes Militärgerät – vom Osten nach Westen festgestellt.

RE: #coolesau | 15.04.2015 | 18:21

Liebe Magda, "Guardian" hat Recht. Die Oma kommt von ihr selbst. In der Selbstdarstellung auf ihrem Twitter-Account heißt es als Allererstes: "Wife, mom, grandma". Und auch sonst betont sie das Oma-Sein offensiv. Insofern finde ich es legitim, es in einem Text über ihre Selbstinszenierung auch zu verwenden.

RE: „Die Geschichte wiederholt sich jedes Mal“ | 16.01.2015 | 14:57

@Columbus, Maxi Scharfenberg, Magda:

Der Satz mit den Karikaturen klingt hart. Man muss ihn aber, glaube ich, im Zusammenhang mit dem zuvor Gesagten verstehen. Nämlich mit dem Punkt, dass das islamische Recht explizit eine exit option vorsieht, wenn man als Muslim in einem nicht-muslimischen Land lebt und seine Koranauslegung in einem Widerspruch zu den Gesetzen dieses Landes sieht.

Im islamischen Recht ist es so: Wenn ich in einem nicht muslimischen Land lebe, gelten die Gesetze dieses Landes. Wer das nicht mit seiner Auslegung des Korans vereinbaren kann, soll das Land verlassen.

RE: Die Souveräne | 11.11.2014 | 17:29

Völlig richtig, auch bei der Partie Nürnberg gegen St. Pauli standen Männer auf dem Platz. Ich habe den missverständlichen Vorspann oben angepasst.

RE: Jeans gegen Papier | 03.10.2014 | 21:08

Danke für den Hinweis, das wurde korrigiert.