RE: Lead Awards 2013 | 14.09.2013 | 22:10

Liebe Community--Kollegen, vielen Dank für Ihre/ eure Glückwünsche. Ich hoffe im Namen aller sagen zu können, wir freuen uns, dass ihr euch freut. Und außerdem freuen wir uns auch. Herzlich, JH

RE: Schweigen ist Gold | 28.03.2013 | 09:41

Liebes thinktankgirl,

"Als stellvertretende Chefredakteurin tät ich mich weigern ..."

Ich muss dazu mal was sagen: Ich lache mich über solche Kommentare ja insgeheim tot, ehrlich gesagt. Aber sie passieren mir soooo oft, dass ich langsam durchdrehe.

Eine stellvertretende Chefredakteurin hätte, sollte, müsste…

Vor allem aber darf sie nur über RICHTIG WICHTIGE Sachen schreiben, also mindestens über so etwas schweres wie den KALTEN KRIEG ––– ach, nee, der ist ja schon vorbei, steht bei wikipedia.

Andererseits verhebt sich eine stellvertretende Chefredakteurin auch schnell einmal, mit diesen schweren Themen. Schreiben dann die anderen 95 Prozent.

Am besten wäre es wahrscheinlich für alle, ich würde mir endlich mal einen Schnauzbart wachsen lassen. Dann wäre die Diskussion, was ich kann und was nicht, was zu groß für mich ist und was zu klein, wahrscheinlich endlich mal vorbei.

Soll ich? Ihre JH

RE: Schweigen ist Gold | 27.03.2013 | 20:16

Lieber Rupert Rauch, ich haben Ihren Eintrag gern gelesen. Ihre JH

RE: Das Haus wo ich wohne | 24.03.2013 | 12:30

Schön, dass Sie geschrieben haben. Ich habe auch gerade noch mal den Traumzauberbaum gehört. Und mein Sohn hat dazu getanzt.

RE: Politik für alle | 16.11.2012 | 14:40

Schön, ja, das finde ich ja auch. dass junge Menschen längst wieder über Politik reden ––– nur halt nicht in den politischen Talkshows, die es so gibt.

Deshalb ist Raab Plan gut.

Wenn Sie dann sagen, der aber nicht. Gut, okay, dann sehen Sie das halt so.

RE: Politik für alle | 16.11.2012 | 14:38

Klar, gern, Punkt für Sie, liebe Calvani. Ich hätte schreiben müssen, das nicht alle Beitrage nörgeln ––– das freut mich, das ist toll.

In der Frage: Nur ein weiblicher Gast bei Raab, da haben Sie auch völlig Recht. Klar.

Ihre Jana Hensel

RE: Politik für alle | 16.11.2012 | 09:54

Mhm, ach, ich weiß nicht, diese Nörgelei immer, hinterläßt ja ein schales Gefühl bei mir. Ich hab Raab mal eingeschaltet und war einfach sehr überrascht, was da passierte. Dass es mich interessierte, dass ich es lebendiger fand als die anderen. Und dass man nicht immer nur über Politikverdrossenheit reden, sondern auch etwas tun kann und muss. Dass viele Leute am nächsten Tag darüber sprachen, das hat mich gefreut. Das fand ich Anlass genug zu schreiben.

RE: Born in the GDR | 28.09.2012 | 16:19

Das ist eine interessante These. Danke!

RE: Ist die Linke am Ende? | 11.05.2012 | 11:54

Lieber Community, ihr seid ja echt sauer. Wahnsinn. Weil ich über eure Lieblingspartei geschrieben habe, dass sie ein paar Probleme zu viel hat und noch nicht richtig weiß, wie sie aus diesem Dilemma wieder rausfinden soll?

Was regt euch daran so auf?

Zumal ich ja glaube, dass eure Lieblingspartei sich schon wieder aufraffen wird. Ich will denen gar nicht sagen, wie. Warum sollte ich die Allmacht besitzen, das zu wissen? By the way: Das finde ich an Journalisten sowieso immer sehr komisch: Dass sie glauben, in einem Artikel die Probleme von Parteien, Regierungen slash der Welt in drei Zeilen beschreiben zu können und dann auch, – natürlich, sofort –, eine Lösung zu haben.

Viel interessanter finde ich die Frage: Warum ihr glaubt, dass ein gut geschriebener Artikel keine linken Positionen vertreten kann? Also ein Text, in dem Menschen beschrieben werden, Situationen geschildert und auch Stimmungen skizziert werden. Warum kann das nicht links sein?

Ironie, Lakonie, Ambivalenz – warum mögt ihr das nicht?

Das meine ich ernst. Eine Partei besteht doch aus den Menschen, die für sie arbeiten. Über die darf man nicht schreiben? Die dürfen in den Texten nicht vorkommen? Stattdessen wollt ihr lieber Pamphlete über inhaltliche Positionen, die ihr schon kennt? Dass soll das politischer sein als das andere?

Jene Sätze über Ramelows Anzug, diese "Landesfürst"-Bemerkung und die Beschreibung von Caren Lay, das finde ich lustig, das habe ich mit Absicht gemacht, um euch zu provozieren, um zu zeigen, dass man über so etwas BIERERNSTES wie die Linkspartei auch lustig schreiben kann, und schwupp: hat geklappt!

Also, nochmal: Warum ist nur ein schlecht geschriebener Text ein linker Text?

Eure Jana Hensel

RE: Ist die Linke am Ende? | 11.05.2012 | 11:53

Lieber Community, ihr seid ja echt sauer. Wahnsinn. Weil ich über eure Lieblingspartei geschrieben habe, dass sie ein paar Probleme zu viel hat und noch nicht richtig weiß, wie sie aus diesem Dilemma wieder rausfinden soll?

Was regt euch daran so auf?

Zumal ich ja glaube, dass eure Lieblingspartei sich schon wieder aufraffen wird. Ich will denen gar nicht sagen, wie. Warum sollte ich die Allmacht besitzen, das zu wissen? By the way: Das finde ich an Journalisten sowieso immer sehr komisch: Dass sie glauben, in einem Artikel die Probleme von Parteien, Regierungen slash der Welt in drei Zeilen beschreiben zu können und dann auch, – natürlich, sofort –, eine Lösung zu haben.

Viel interessanter finde ich die Frage: Warum ihr glaubt, dass ein gut geschriebener Artikel keine linken Positionen vertreten kann? Also ein Text, in dem Menschen beschrieben werden, Situationen geschildert und auch Stimmungen skizziert werden. Warum kann das nicht links sein?

Ironie, Lakonie, Ambivalenz – warum mögt ihr das nicht?

Das meine ich ernst. Eine Partei besteht doch aus den Menschen, die für sie arbeiten. Über die darf man nicht schreiben? Die dürfen in den Texten nicht vorkommen? Stattdessen wollt ihr lieber Pamphlete über inhaltliche Positionen, die ihr schon kennt? Dass soll das politischer sein als das andere?

Jene Sätze über Ramelows Anzug, diese "Landesfürst"-Bemerkung und die Beschreibung von Caren Lay, das finde ich lustig, das habe ich mit Absicht gemacht, um euch zu provozieren, um zu zeigen, dass man über so etwas BIERERNSTES wie die Linkspartei auch lustig schreiben kann, und schwupp: hat geklappt!

Also, nochmal: Warum ist nur ein schlecht geschriebener Text ein linker Text?

Eure Jana Hensel