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Jahr für Jahr machen wir eine Woche Urlaub auf dem Darß (Mars intoniert meine spinnerte innere Stimme jedesmal, als wäre die Örtlichkeit sonstwo gelegen ...), diese Halbinsel, die von ihrer Gestalt her an einen Fuchsschwanz erinnert (nein, Füchsen sind wir hier noch nie begegnet, obgleich es nur so von Gänsen wimmelt, die alle auf ihren großen Zug harren, Richtung Süden ...

Und ich, so ich ihre Laute vernehme und nach oben starre, laufe Gefahr, den Boden unter den Füßen zu verlieren ...

Jahr für Jahr führt uns der Weg auch zum Darßer Ort, der ein Naturschutzgebiet ist, hoch im Norden. Ein Naturlehrpfad lädt zur Besichtigung einer urwüchsigen Landschaft ein, es geht durch Waldpartien, zwischen sumpfigen Wiesen hindurch, über verschiedene Arten von Dünen.

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Der Darßer Ort ist eine Landschaft, die im steten Wandel begriffen, wie überhaupt ein Teil der Halbinsel - die Westküste wird beispielsweise Schicht um Schicht von der Meeresströmung abgetragen, jedes Jahr fallen dieser Erosion eine Reihe Kiefern zum Opfer.

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Am Darßer Ort und vor allem bei Prerow wiederum dehnen sich Strand und Dünen aus, hat der Prozeß einer Verlandung statt.

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Ich kenne nicht soviele Orte, wo man diese Prozesse beinahe hautnah miterleben kann, sich zumindest übers Jahr deutliche Veränderungen zeigen, weshalb es mich immer wieder dorthin zieht ...

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10:37 10.10.2010
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Geschrieben von

jayne

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jayne

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hibou | Community