Berliner Jobcoaching– ein fragwürdiger Erfolg

MAE - Teilnehmer Wieder einmal werden Steuergelder für ein unsinniges Programm verschwendet, anstatt sie zielgerichtet für die Betroffenen einzusetzen.
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Eigentlich war es keine schlechte Idee von Frau Senatorin Kolat, „jedem Arbeitslosen einen Coach an die Seite stellen zu wollen“. Nur leider werden gute Ideen in der Praxis dann so ganz anders umgesetzt, als sie erdacht werden. Das mag zum einen daran liegen, dass die Frau Senatorin nicht so genau weiß, mit welchen Schwierigkeiten manch ein Arbeitsloser wirklich zu kämpfen hat. Zum anderen liegt es sicher daran, dass die Bildungsträger, die die Coachingmaßnahmen durchführen, am Tropf von Jobcenter und Senat hängen und demzufolge einen Teufel tun werden, ein Projekt als gescheitert anzuzeigen. Nur so lässt es sich erklären, dass im vorläufigen Jahresabschluss 2012 der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen ein positiver Verlauf der Coachings durch 155 landesfinanzierte Coaches dokumentiert worden ist.

Anfang dieses Jahres wurden noch einmal unzählige Jobcoachs bei diversen Bildungsträgern eingestellt, um MAE-Maßnahme-Teilnehmer für den ersten Arbeitsmarkt fit zu „coachen“. In einer MAE-Maßnahme arbeiten Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen für 1,50 EUR die Stunde. In der Regel soll es sich hierbei um gemeinnützige, zusätzliche Arbeit handeln. Zielgruppe dieser Maßnahmen sind jene „Kunden“ der Jobcenter, die mindestens über zwei Vermittlungshemmnisse verfügen und die in der Regel auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar sind. Es sind die Menschen, die schon seit Jahren von einer MAE-Maßnahme in die nächste wechseln. Der größte Teil von ihnen wird diesen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor auch nicht mehr verlassen. Das wissen die Betroffenen, das wissen die Mitarbeiter der Jobcenter und das wissen die Sozialpädagogen und Jobcoaches der Bildungsträger. Neben den sichtbaren Vermittlungshemmnissen wie Drogen- und Alkoholsucht, Sprachbarrieren, gesundheitliche Einschränkungen, Alter und mangelnde Ausbildung in Verbindung mit wenig bis gar keine Erfahrung auf dem ersten Arbeitsmarkt kommt häufig eine gewisse intellektuelle Unfähigkeit gepaart mit Unwilligkeit etwas lernen zu wollen dazu sowie diverse persönliche und psychische Probleme: Gewalt, Schulden, Depression, Hoffnungslosigkeit, mangelndes Selbstwertgefühl und daraus oft auch die Unlust und Resignation, an der eigenen Situation etwas verändern zu wollen und zu können.

Dennoch sollen MAE-Maßnahmen den Anschluss an den ersten Arbeitsmarkt fördern. Das tun sie in der Regel jedoch nicht. Es handelt sich entweder um Maßnahmen, die für die Betroffenen völlig sinnentleert sind: z.B. Kontroll- und Sichtungsarbeiten von bestehenden Mängeln in Grünanlagen, die Vorbereitung von Abfall zur Entsorgung und die Auskunftserteilung zu öffentlichen Verkehrsangeboten in den Bezirken. Oder Reparatur von Spielzeug, um es in die Dritte Welt zu verschicken und die Nähwerkstätten, in denen überwiegend Frauen sitzen und Kleidungsstücke ausbessern oder kleinere Stoffarbeiten anfertigen. Der Nutzwert für die Menschen ist gering. Für den ersten Arbeitsmarkt „tauglich“ werden sie durch diese Maßnahmen nicht. Allenfalls für die persönliche Befindlichkeit bringen sie etwas: Unterhaltung, Austausch mit Gleichgesinnten in den jeweiligen Heimatsprachen, das Gefühl gebraucht zu werden und nicht sinnlos zuhause herumzusitzen.

Daneben gibt es jene MAE-Maßnahmen mit hohem gesellschaftlichem Nutzwert. Da Erzieher und examinierte Altenpfleger in diesem Land rar sind (schlechte Bezahlung, schlechte Bedingungen, so gut wie keine Aufstiegsmöglichkeiten), wird auf das Heer der Langzeitarbeitslosen zurückgegriffen. Hier arbeiten die MAE-Maßnahme-Teilnehmer in Seniorenheimen, fahren alte Menschen im Rollstuhl spazieren oder beschäftigen sich mit Demenzkranken. Eine wachsende Zahl der Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen wird in Kitas oder Schulen eingesetzt – als KitahelferIn oder SchulbegleiterIn. Ein einwandfreies Führungszeugnis ist ausreichend, um hier tätig werden zu können. Auf der einen Seite steigt der Anspruch an eine qualifizierte Erzieherausbildung stetig – mittlerweile sieht man gern Abiturienten als Erzieheranwärter und die ersten Stimmen werden hörbar, die einen Studienabschluss fordern -, auf der anderen Seite werden Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen in den Kitas als Betreuungspersonal eingesetzt. Welche Wirkung das auf Kinder aus sozial schwachen Familien hat, die bereits herkunftsbedingt über wenig soziale Kompetenzen und oft auch mangelnde Sprachkenntnisse verfügen, bleibt abzuwarten. Gerade weibliche MAE-Maßnahme-Teilnehmer mit wenig Bildung, oftmals wenig Deutschkenntnissen und keinerlei Berufserfahrung fühlen sich in den Kitas ausgesprochen wohl, machen sie dort doch genau das, was sie kennen: mit Kindern spielen. Zunehmend entdecken auch Männer, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben, ihr Herz für Kinder.

Hier nun sollen die Jobcoachs ansetzen. Und hier beginnt die Crux, die in dieser Form nicht zu lösen ist und dazu führt, dass erneut Unsummen von Steuergeldern verschwendet werden. Zum Ersten ist ein Jobcoach mit diesem Klientel hoffnungslos überfordert. Ein Jobcoaching – ein Begriff, der mittlerweile inflationär verwendet wird – richtet sich an Menschen, die fähig und willig sind, auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig zu sein, die bereit sind sich fortzubilden, die über ein gewisses Bildungs- und Ausbildungsniveau sowie über genügend Reflektionsvermögen verfügen, die eigene Situation zu analysieren und zu verändern. Es setzt voraus, dass der Coachee freiwillig kommt, dass er über auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbare Fähigkeiten verfügt und dass er ein Problem hat, das er mit dem Coach lösen will. Die MAE-Teilnehmer kommen in der Regel nicht freiwillig, da einige Träger die Freiwilligkeit geschickt umgehen und auch während der Arbeitszeit einladen, weil sonst wohl niemand kommen würde. Sie verfügen in den seltensten Fällen über verwertbare Fähigkeiten für den ersten Arbeitsmarkt und sie wollen oder können in der Regel an ihrer Situation auch gar nichts ändern. Was also soll ein Coaching hier ausrichten? In der Nähwerkstatt reichen die Deutschkenntnisse der teilnehmenden Damen noch nicht einmal aus, um ein Alltagsgespräch zu führen – wo soll hier ein Coaching ansetzen? Zum anderen wird es auch für den Coach schwierig hier eine motivierende Rolle einzunehmen. Die Alternative zur MAE ist für die meisten Klienten keine – jedenfalls keine positive, die motiviert. Die Barrieren sind schlicht zu groß und die tatsächlichen Möglichkeiten für diese Menschen zu gering, als dass eine Veränderung auf diesem Wege lohnen könnte. Selbst um in einer Reinigungsfirma arbeiten zu können, braucht es ein Mindestmaß an Qualifikation, Sprachkenntnissen und beruflichem Können – auch hier werden mittlerweile eine Berufsausbildung und Berufserfahrung vorausgesetzt. Schaut man sich dann das Gehalt im Niedriglohnsektor an, ist es kaum höher, ja oft sogar niedriger als der Hartz-IV-Bezug inklusive EUR 180 (MAE) + bezahlter Wohnung. Das muss ein Job auf dem ersten Arbeitsmarkt erst einmal leisten können, um für viele Menschen in den MAEs überhaupt eine gangbare Alternative zu sein. Wer will schon einen schlecht bezahlten Putzjob mit ergänzendem Hartz-IV-Bezug machen, wenn er alternativ mit Kindern spielen kann?

Hinzu kommt, dass die Qualität der Jobcoachs in vielen Fällen zu wünschen übrig lässt. Welcher ausgebildete Business-Coach (die Ausbildungskosten betragen rund 6.000 – 10.000 EUR) stellt seine Arbeitskraft für einen Bildungsträger für maximal 2.600 EUR (in der Regel zwischen EUR 1.200 bis 2.200 brutto Vollzeit) zur Verfügung? Und wozu braucht eine MAE-Kraft auch einen Job- oder Businesscoach? Die wenigsten dieser sogenannten „Jobcoachs“ bringen – ähnlich wie die befristeten Arbeitsvermittler in den Jobcentern - eine entsprechende Berufsausbildung mit. Viele kommen im besten Fall aus angrenzenden Berufen wie Schuldenberater, Erziehungswissenschaftler, Personalvermittler. Bei den meisten handelt es sich um Quereinsteiger, die aus völlig anderen Berufen kommend, oft selbst ins berufliche Aus geraten sind und nun die Rolle des Jobcoachs übernehmen. Darunter Politikwissenschaftler, Verwaltungsangestellte, Touristikfachkräfte, Versicherungsvertreter – eben das ganze Spektrum der Berufswelt. Das liegt auf der einen Seite daran, dass diese unliebsame Arbeit – außer von unverbesserlichen Sozialromantikern – kaum jemand verrichten möchte. Sie wird schlecht bezahlt, bringt wenig Erfolg und die Arbeitsbedingungen sind nicht selten extrem mangelhaft. Auf der anderen Seite liegt es an dem Umstand, dass man für das Coaching von Arbeitslosen nicht wirklich Geld für qualifiziertes Personal ausgeben will. Wissen doch alle Betroffenen seit Jahren, dass dieser Ansatz nicht fruchtet. Am ehesten wären hier noch die klassischen Sozialpädagogen gefragt. Diese haben zumindest die Beratungs- und Fachkompetenz, um auf die multiplen Vermittlungshemmnisse überhaupt adäquat reagieren zu können.

Die Frage, die sich stellt: Wem bringen diese Maßnahmen, die jährlich Unsummen von Steuergeldern verschlingen tatsächlich etwas? Die Antwort: Dem Gewissen der verantwortlichen ArbeitsministerInnen, den Bildungsträgern und den Jobcoachs, die anderenfalls arbeitslos wären. Den MAE-Kräften, die die eigentlichen Nutznießer dieser Maßnahmen sein sollten, bringen sie überwiegend nichts. Im Gegenteil: Sie sind genervt vom X-ten Coaching und Bewerbungstraining, das sie keinen Schritt weiter bringt. Mit einer 45jährigen türkisch-sprechenden Hausfrau, einem 58-jährigen Maurer mit multiplen gesundheitlichen Einschränkungen und einer 30jährigen, die zwei Ausbildungen abgebrochen hat und ansonsten nur über Maßnahmeerfahrung verfügt, zum 5ten Mal Bewerbungsunterlagen zu erstellen, ist für alle Beteiligten müßig und sinnlos. Die vielgepriesenen Fachkräfte, die laut Frau Kolat angeblich unter den Langzeitarbeitslosen bei richtigem Coaching und Ausbildung zu finden sind, wird man hier vergeblich suchen.

Warum tut sich die Politik so schwer damit, hier die richtigen Lösungen zu finden und sie auch umzusetzen? Die Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten rapide verändert. So wie einst die Wandervölker von den Ackerbauern, die Landwirtschaft von der Industrie abgelöst wurde, sind wir mitten drin in einem Prozess, in der die Industriearbeit durch eine neue Form der Arbeitsgesellschaft abgelöst werden wird. Aber wie immer in Zeiten großer Umbrüche und epochaler Veränderungen hält man krampfhaft am Altbewährten fest und verstärkt so die Problemlage anstatt sie zu beseitigen. Durch immer weiter fortschreitende Rationalisierungen und Massenproduktion werden nur noch wenige Menschen für Produktion und Industrie benötigt, ohne dass der Umsatz sinkt. Es gibt eine immer größer werdende Anzahl von Sockelarbeitslosigkeit. Ungelernte und unflexible Menschen werden immer weniger im herkömmlichen Arbeitssinne benötigt. Warum tut sich die Politik so schwer damit, Arbeit anstelle von Arbeitslosigkeit zu bezahlen? Gemeint ist hier einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor dauerhaft einzurichten. Der Personenkreis, von dem hier die Rede ist, hat und wird zum überwiegenden Teil nie mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten. Die Voraussetzungen hierfür sind mit den persönlichen Gegebenheiten nicht kompatibel. Andererseits stimmt es nicht, dass der überwiegende Teil dieser Menschen gar nichts tun will. Sie wollen, aber eben nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt mit seinen Anforderungen. In den Maßnahmen fühlen sich viele gut aufgehoben, es entspricht dem, was diese Menschen leisten können. Da immer mehr Gelder im öffentlichen Sektor gekürzt werden – Eltern müssen Schulen und Kitas selbst renovieren, Demenzbegleiter werden nicht bezahlt, Stellen für KitahelferInnen gibt es – zumindest in Berlin – nicht, Verkehrsgärten, in denen Kinder spielerisch lernen, wie sie sich richtig im Straßenverkehr verhalten, werden überwiegend von MAE-Kräften betreut – könnte man diese Stellen dauerhaft und angemessen bezahlt mit arbeitslosen Menschen, die dafür geeignet sind, besetzen und sie dafür gezielt fortbilden. Dann könnte das Geld für Jobcoaching da ausgegeben werden, wo es dringend benötigt wird, aber nie ankommt.

Jeder, der sich mal die Mühe macht, auf die Seiten des Patenmodells der Diakonie „Arbeit durch Management“ zu schauen – Registerkarte „Kompetenzpool“ der von der Diakonie betreuten Arbeitssuchenden“ – Patenmodell wird sich wundern über diese endlos scheinende Liste von willigen, zum größten Teil über eine oder mehrere Ausbildungen verfügenden, lernfähigen und -willigen Menschen, die dringend auf einen Coach warten. Im Projekt „Arbeit durch Management“ stellen ehemalige Personalleiter, Führungskräfte und ausgebildete Businesscoachs ihre Arbeitskraft ehrenamtlich für die Arbeitslosen zur Verfügung. Allerdings ist die Wartezeit für die Hilfesuchenden lang. Aus eigener Tasche können die Arbeitslosen (ALG I und ALG II – Bezieher) sich keinen Coach leisten (ein Coaching kostet in der Regel zwischen 80 und 130 EUR / Stunde), von Jobcenter und Arbeitsagentur werden die Kosten für ein Coaching in der Regel nicht übernommen und auch über die Modelle „Berlin Arbeit“ und „Berliner Jobcoaching“ geht dieser Personenkreis leer aus. Zwar will Frau Kolat jedem Arbeitslosen einen Coach an die Seite stellen – aber in der Praxis sind die Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen gemeint, die im Laufe ihres Lebens schon mehr als drei bis fünf Coachings und Bewerbungstrainings – ohne Erfolg – über sich haben ergehen lassen müssen. Menschen, mit Leistungen aus dem ALG I Bezug haben kein Anrecht auf ein Coaching und Menschen im ALG II - Bezug dürften zwar bei den diversen Bildungsträgern ein Coaching in Anspruch nehmen, davon wissen die meisten aber gar nichts. Die Jobcenter interessiert das wenig, wird das Jobcoaching-Programm doch nicht aus ihrem Topf bezahlt. Und den Trägern ist es zu viel Aufwand, der nicht extra bezahlt wird, hier nach externen Coachies Ausschau zu halten. Sie halten sich an das Programm: 40 MAE-Teilnehmer auf einen Jobcoach – und da zweimal besuchtes Coaching - ob freiwillig oder nicht, ob zielorientiert oder eher Kaffeeklatsch – schon als Erfolg für das Modell „Jobcoaching“ zu werten ist, werden die Träger einen Teufel tun, sich hier mehr Arbeit zu machen als nötig. Und ob ein gut ausgebildeter Arbeitsloser wirklich freiwillig zu einem sogenannten Jobcoaching bei einem Bildungsträger geht, kann offen bezweifelt werden. Sie wissen, ob aus eigener oder der Erfahrung von Leidensgenossen von der Qualität vieler Jobcoachings bei den Bildungsträgern.

Vielleicht wäre es ratsam, die Gelder ein bisschen zielgerichteter zu verwenden. Mit einem dauerhaft eingerichteten öffentlich geförderten Beschäftigungssektor würde man verschiedene Probleme in den Griff bekommen. Die Menschen, die keine oder kaum noch eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, würden vom Stigma des Hartz-IV-Empfängers befreit und würden eine für sie und die Gesellschaft sinnstiftende Arbeit dauerhaft verrichten können. Und ob aus den Steuergeldern nun Hartz-IV plus MAE bezahlt wird oder das Geld in eine feste Stelle mündet, kommt für den Steuerzahler zumindest finanziell fast auf das Gleiche hinaus. Wenn man dagegen den ausgebildeten, berufserfahrenen, arbeitslosen Menschen, die in eine berufliche Sackgasse geraten sind, ein qualifiziertes Coaching finanzieren würde, anstelle hier auf die schnelle Vermittlung zu setzen, könnte Frau Kolat unter Umständen tatsächlich ihre qualifizierten Fachkräfte aus dem Heer der Arbeitslosen rekrutieren.

Die Autorin hat als Jobcoach und Arbeitsvermittlerin im Jobcenter gearbeitet.

20:50 01.09.2013
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Jeanne Dark

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