Der Schweizer Geldadel

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Der Schweizer Geldadel ist in Panik: Weil eine Volksinitiative eine landesweite Erbschaftsteuer von 20 Prozent einführen will, suchen vermögende Eidgenossen nach Tricks, ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Die Zeit drängt - denn der Stichtag für die Steuerreform wäre der 1. Januar 2012. Hier geht es zum Artikel auf Spiegel Online.

Der 'Spiegel Online' betitelt seinen Beitrag übrigens mit folgenden Worten:
"Angst vor Erbschaftsteuer - Reiche Schweizer wollen ihre Vermögen retten"
Ich empfehle aus Gründen der größeren Realitätsnähe folgende Wortwahl:
Angst vor
Erbschaftsteuer dem Teilen - Reiche Gierige Schweizerwollen ihre Vermögen retten zeigen sich unsolidarisch

Ein klein wenig tröstlich ist es, zu sehen daß Gier eine wirklich grenzenlose Fehlleistung des menschlichen Ego ist. Die Feudalisten unter den ach so tollen Eidgenossen gebärden sich tatsächlich so, als müssten ihre Nachfahren Hungers sterben, wenn die Erbschaftststeuer auf 20% angehoben würde - einfach nur bedauerlich, so eine Denkweise.
Aber die Schweizer waren ja immer schon 'vorbildlich': Schon am 27. November 1990 hat die Schweiz als letztes Land mitten in Europa das Frauenwahlrecht flächendeckend eingeführt (übrigens erst nachdem ein Bundesgericht einer Sammelklage von Frauen aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden statt gegeben hatte). So ein Staat kann meiner Einschätzung nach in kaum als oft zitierte beispielhafte Demokratie gelten.

12:21 31.12.2011
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Geschrieben von

13rh07

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