Gute Vorsätze

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Nun ist es doch wieder soweit, das Jahr wechselt. Wahnsinn!

Höchste Zeit also, gute Vorsätze für das kommende Jahr zu fassen:

1. Für 2012 nehme ich mir vor, mich nicht mehr so schnell über soziale Ungerechtigkeit, maßlose Gier und unverschämte Lügen aufzuregen
- ich ahne aber schon jetzt, daß mir dies wohl nur schwer (wenn überhaupt, dann nur ansatzweise) gelingen wird. Daher betrachte ich diesen guten Vorsatz mal sozusagen ergebnisoffen.
2. In 2012 möchte ich die Umsätze aus meiner Arbeit (ja, ich arbeite selbst und ständig) gleich gestalten wie in 2011
- ich brauche kein Wachstum, denn ich leide keine Not. Die Erreichbarkeit dieses Ziels hängt natürlich von vielen äußeren Faktoren ab, wie zum Beispiel der unergründlichen Weisheit der Prognosen unserer Wirtschaftsweisen und dem grenzenlosen Tatendrang und unendlichen Optimismus unserer Regierungskoalition.

Welche guten Vorsätze hatte ich eigentlich für 2011?

1. Ach ja - den oben genannten Ersten natürlich: die Aufregerbremse.
- Habe ich den Plan erfüllt? Eher wieder nicht, der Verstand läßt sich einfach nicht ignorieren. Aber ich bleibe dran.
2. Meine diesjährige Spende geht an Ärzte ohne Grenzen.
- Das ist doch viel humaner, als mit dem Kauf von Silvesterböllern asiatische Kinderarbeit zu fördern und in der Silvesternacht gemeinsam mit den Nachbarn den Afghanistankrieg nachzustellen.

Ich wünsche allen Lesern dieses Beitrags ein friedliches Jahr 2012.

11:56 30.12.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

13rh07

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