Jim

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RE: Hamburger fordern "Recht auf Stadt" | 20.12.2009 | 13:08

Das sehe ich ein bisschen anders. Über Kopenhagen kann ich nicht viel sagen, ich war noch nie in Dänemark und kriege auch nur das mit, was in den Zeitungen steht. Aber gerade bei Demos in Hamburg muss ich deutlichst widersprechen. Auf Beamte wurde mit Steinen, Flaschen und was man sonst noch so zur Hand hatte geworfen. Und ein solches Verhalten ist in meinen Augen nicht zu rechtfertigen, auch wenn Sie Recht haben mögen, dass nicht jeder Verletzter in der Statistik schwere Wunden davonträgt. Dennoch bin ich dagegen (genauso wie das aufpauschen) diese Taten klein zu reden, früher wäre sowas für mich undenkbar gewesen. Vielleicht irre ich mich, aber ich habe das Gefühl, dass solche Ausschreitungen von Jahr zu Jahr heftiger werden. Die Hemmschwelle sinkt immer weiter, was ein starkes Gesellschaftliches Problem werden wird/ist. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ein Groß der Polizisten auf Gewalt aus sind, gerade bei solchen Großdemonstrationen denke ich sind diese froh, wenn alles friedlich über die Bühne geht.

RE: Hamburger fordern "Recht auf Stadt" | 20.12.2009 | 02:25

Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Ich bin der Ansicht, dass man sich auch in die Lage der Polizisten versetzen muss. Wenn man bedenkt, was diese sich teilweise gefallen lassen müssen (ich denke dabei im Besonderen an das Schanzenfest diesen Sommer; um die 30 verletzten Beamte), ist es nicht verwunderlich, dass man aus Angst vor möglichen Eskalationen die Polizisten dementsprechend ausrüstet um auch im Worst-Case einen gewissen Schutz zu bieten.

In diesem Fall (ich war nicht dabei), scheint man mir etwas über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Man sollte einfach nur nicht vergessen, dass dafür Gründe existieren. Es kann nicht sein, das Polizeibeamte, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollten, um ihre Gesundheit Angst haben müssen, weil ein paar "Spinner" meinen, randalieren zu müssen und neben Personenschäden auch noch Sachschäden in den Hunderttausenden zu verursachen.