Auskunftsersuchen schaffen Gewissheit

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Im Juli 2017 wurden beim G20 Gipfel in Hamburg Menschen welche journalistisch tätig sind, die Akkreditierung entzogen. Der Hintergrund bestand darin, dass über diese Menschen bei Behörden in deren Dateien Informationen gespeichert waren. Inhaltlich sollen diese Informationen falsch sein.

Irrtümliche, bzw. falsche Datensätze bei Behörden oder juristischen Personen haben für diese betroffenen Personen negative Konsequenzen. Ohne deren Kenntnis dazu.
In einer Demokratie kann das jeder Mensch hierzulande für sich ändern. Ungeachtet der Eigenschaften wie Alter, ehemaliger oder gegenwärtiger Lebensraum, Staatsangehörigkeit können alle Menschen bei Behörden ein Auskunftsersuchen unter Sicherstellung ihrer Identität stellen.

Teile der Legitimationsdokumente wie Foto https://www.datenschmutz.de/li/hu/pa-geschwaerzt.jpg dürfen mit einem Edding geschwärzt werden. Die Prozedur eines Auskunftsersuchens darf jedes Jahr neu erstellt werden. Die Auszüge jedes Jahr abgeglichen werden. Die Kosten für das Material wird selbständig aufgewendet.
Dies ist für alle Menschen von Vorteil.
Vor dem Hintergrund des Föderalismus und Bundesbehörden kann sich die Anzahl der Auskunftsersuchen schnell erhöhen. Dies ist insbesondere sinnig in Zeiten in denen Menschen in ihrer Lebensführung mobiler sind als Generationen zuvor.
Für ein Auskunftsersuchen gibt es im Internet einen Generator.


https://www.datenschmutz.de/cgi-bin/auskunft


Die Dauer eines Auskunftsersuchen soll nicht länger als drei Monate dauern. Sofern die Dauer zu lange ist, Inhalte der Auskunftsersuchen nicht richtig empfiehlt es sich in jedem Fall wie Löschung eine Anwaltskanzlei zu konsultieren. Den Rechtsweg gemeinsam zu beschreiten. Dafür lohnt es sich Geld an bedürftige Menschen zu spenden.
Gerade behördliche Datensätze werden vermehrt im Inland und Ausland untereinander ausgetauscht. Gespeichert werden diese Informationen in den jeweiligen Datenbanken. Daher gilt es Nachteile ob im Inland, EU Ausland oder ausserhalb der EU Nachteile zu vermeiden.


Für Behörden sind diese Auskunftsersuchen gut. Je mehr, desto besser. Sie nehmen die externe Aufmerksamkeit zur Kenntnis, was statistisch erfasst wird. Eine Konsequenz ist das diese Behörden intern darauf achten was in welcher Modalität gespeichert wird. Wann welche Datensätze intern gelöscht werden.

In einem demokratischem Rechtsstaat gehört zur institutionellen Macht die Kontrolle dessen. Eine klassische Funktion für Journalistinnen und Journalisten.

Jimmy Bulanik

20:56 17.04.2018
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Jimmy Bulanik

Jimmy Bulanik ist ein international langjährig erfahrener Experte für Rechtsextremismus
Jimmy Bulanik

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