18"Mein Kampf" Veni! Vidi! Telo transfigi!

George Tabori Farce WARNNG! "Dieser Blog versteht sich ausdrücklich, vom Inhalt und der Länge her, als Zumutung einer assoziativen Achterbahn an den geneigten Leser/in!", ANSCHNALLEN!
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Adolf Hitlers (18) (A, 1. Buchstabe, H, 8. Buchstabe im Alphabet) "Mein Kampf" "Veni! Vidi! Telo transfigi!"
"Ich kam, ich sah, ich erschoss mich!"

WARNNG!

"Dieser Blog versteht sich ausdrücklich, vom Inhalt und der Länge her, als Zumutung einer assoziativen Achterbahn an den geneigten Leser/in!"

"ANSCHNALLEN BITTE!"

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Liegt des Pudels Kern der "Causa Adolf Hitler (1889- 1945)" . seinem lebenslangen Kampf, voller larvierend, maskiert lauernder Selbsttötungsabsichten, ein verleugnet unaufgedeckter, Kindesmissbrauch in einem Wiener Armenviertel Männerwohnheim in der Blutgasse 9 zugrunde?

Wurde hier auf dem abgestumpften Gradmesser Wiener Schmäh Kindesmissbrauch nach, damals ganz wienerischer Art, gefühlt, gedeutet, zum Wienerwald Alltags- Idyll im Quartier umgestaltet?

Was ist hier Wahrheit, was Dichtung, was reine Farce?

Verräterisch, wie das Mädchen abgerichtet zu allerlei Diensten, darunter sexuellen Hand- und Leibesreichungen abgerichtet, vor sich vom Heiraten, vom selig selbstgewählten Liebestod der Eltern, vom zufälligen Verlust ihres Jungfernhäutchens unter der Dusche her plaudert, wie sie soll,

Der betroffene Zuschauer dieser trügerisch unverhohlenen Idylle ahnt das Verhängnis und fühlt sich doch heftig zum Beschweigen eingeladen.

Sauerteig,

Seit den Genfer Tagen Jean Jaque Rousseaus (1712- 1778), der die Kindheit als eigenständige Lebensform

"sui generis"

entdeckt, den Epochenroman "Candide" als Lebensgeschichte des Jünglings Emile schrieb, ahnten die Eliten des 19. Jahrhunderts in Europa zwar, dass es so etwas wie Kindheit im kulturellen Sinne gibt.

Das bedeutete aber noch lange nicht, dass diese einen gesellschaftspolitisch relevanten Begriff von Kindheit nährten, sich gar auf einen juristischen Begriff von Kindheit als schützenwerter Lebensphase besannen.

Schlangenei, aus dem das kroch

Ein Tiroler Bauerntölpel mit Gamsbart am Hut, das soll Adolf Hitler sein?

Nicht nur der Epilog von Berthold Brechts Lehrstück "Arturo Ui" kommt uns bei etlichen Slapstick Auftritten der Figuren in dieser Farce in den Sinn, der vor der braunen Gefahr mahnt: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch." Der mörderische Terror der Neonazi beweist es heute.

Sympathisantenszene

Paradoxie, Spannungsbogen, Laborsituation, Rollenhut/Rainer- Werner Fassbinder----) die Schauspieler wollen nicht mehr als Spieler gelten, sondern sein, was sie spielen?

Der Hitler Darsteller kokettiert mit seiner Rolle im Alltag als wolle er sagen

“Mein Führer verlasse mich nicht, wir haben noch viel auf der Bühne des Lebens vor!“.

Folge

Der Hitlerdarsteller kokettiert mit seiner Rolle, als sei er kein Schauspieler, sondern von der Straße des Lebens weg, mit dem Lasso eingefangen, die Hitler Rolle als Daseinsberechtigung seines eigenen flüchtigen Lebens zu spielen?

Schauspieler- , Rollen Coach (Gibt es Schauspieler Kunstfehler?)

Banalität des Grauens.

Ungestörte Szenen, wie vor dem Herannahen der dunklen Welt Großwetterlage, eines Hurrikans.

Die Zuschauer in der Rolle eines "Hurrikan- Watchers", der bereits den Hurrikan Schlauch vom Himmel zur Erde, torkelnd tanzend, hernieder taumeln sieht, mit Entsetzen und Schrecken, einen tödlich zerstörischen Wirbel auf einem ganz bestimmten Ort, zurasen sieht, nicht als Zerstörung,Vernichtung hinterläßt, um mit ungebrochen gigantischer Zerstörungskraft aufgeladen, weiter zu ziehen,

Kulisse/gestapelte, herumliegen gelassene Schuhe als Symbol des Massenmords, Bunker Stahltore gehen scheppernd rauf und runter,den Darstellern/innen nur einen arg karg beengten Raum für den Aufenthalt zum Spielen lassend

"Mein Kampf"

Ja wo sind wir denn überhaupt?, wenn ja in welcher Wirklichkeit, der Heutigen, der der Jahre vor dem Ersten Weltkrieg oder gar in der Farce "Mein Kampf" des Theaterautoren und Regssieurs George Tabori?

Wir befinden uns im Juni 2012 als Besucher des Theaterstücks

"Mein Kampf"

von George Tabori (1914 in Budapaest geboren, 2007 in Berlin gestorben)

http://de.wikipedia.org/wiki/George_Tabori

"Mein Kampf", ein theologischer Schwank von George Tabori, der im Juni/Juli 2012 im Ernst- Deutsch Theater Hamburg- Winterhude an der Mundsburg, Friedrich- Schütter-Platz 1, mit nachfolgend geleiteter Diskussion, aufgeführt wurde.

"Mein Kampf"
Autor des Theaterstücks (Farce): George Tabori
Regie: Torsten Fischer
Ausstattung: Vasilis Triantafillopoulos
Dramaturgie: Stefan Kroner

Darsteller/innen: Tonio Arango, Peter Kremer, Benno Lehmann, Dimosthenis Papadopoulos, Ana Franziska Srna

Podiumsdiskussion im Foyer:

Intendantin, Isabell Vertes Schütter, Uni- Hamburg Präsident Prof. Dr. Dieter Lenzen, die Germanistin Prof. Dr. Doerte Bischoff, die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Anja Tippner, Mitglieder des Ensembles.

Mein Resümee der Diskussion:

Das Stück von Georg Tabori spielt nur scheinbar im Jahr 1906 zur Zeit des Vielvölkerstaates der k. u. k. Donau Monarchie in der Wiener Blutgasse in einem Männerwohnheim.

Es könnte auch heute im Jahre 2012, nicht nur in Wien, sondern auch in Berlin, Paris, Madrid, Lissabon, Tel Aviv, Kairo, Tunis, Bengasi, Warschau, Budapest, Moskau, Minsk, Bukarest, Zagreb, Split, Belgrad, Kiew, Teheran, Kabul, London, Rom, Athen, Kopenhagen des Vielvölkerstaates EU, der Eurozone mit seinen Millionen Arbeitslosen, 5 Millionen Papierlosen aus aller Herren Länder, sonders aus Afrika, sein.

"Mein Kampf"

In dieser Farce geht es um das gesellschaftlich stigmatisierte Scheitern eines jungen Menschen von gerade 17 Jahren, hier in der Figur des Adolf Hitler, in einer

"Klassengesellschaft"

gottgenährt bildungsnaher, gottvergessen bildungsferner, vermögensnaher, vermögensferner Schichten.

Das Scheitern an sich darf nicht nur nicht das letzte Wort, sondern es darf niemals im ganzen Leben des Adolf Hitler jemals vom Wort seines Scheiterns die Rede sein,

Da sei nicht nur, umdeutend, die herbei fabulierte Vorsehung, sondern ein monströses Legenden- und Lügen Gespinst davor, das dieses Scheitern des Adolf Hitler in seinen jungen Jahren als kreativ künstlerischer Mensch in einem, in seinem

"Arbeiter der Stirn- Kampf"

als Weg zum deutschen Reichs- Volk im wahrsten Sinne des Wortes neu bzw. umschreibt.

Befeuernd hilfreich, gilt dem Gefreiten Adolf Hitler nach dem Ersten Weltkrieg das uneingestandene Scheitern der Epoche der Kolonialzeit durch die niedergeworfenen, wie siegreich hochverschuldeten Mächte, sowie das auf Scheitern aller nun gesellschaftlich angelegten Systeme, mit dem Ziel, die politische Moral der Völker "unbezahlbar" in eine Hyperinflation zu treiben.

Die propagandistisch kommunizierte Ideologie ist dabei im rassistischen Habitus völkischen

"Selbsterhaltungsurrecht",

sich die 1000-jährige Erlaubnis vor der Geschichte zu erteilen, die eigenen Staatsschulden, zu Lasten anderer Länder, Regionen, Rassen der Welt, durch Vermögensentzugkampagnen, Raub, Völkermord, Gläubigervernichtung, anschwellende Teurung, zu entledigen.

Unter den Gesellschaftsystemen, denen das Scheitern in die Wiege gelegt wurde, waren das Sowjet- System in der UdSSR, das demokratisch repräsentative System der Weimarer Republik (sogenannte System Zeit), das System des Völkerbundes, dem sich ausgerechnet die USA als Hauptgläubiger der kriegführenden Parteien des Ersten Weltkrieges nach 1918 überraschend durch eine aufkeimende "Isolationsplitik" verschließen, so wie angedeutet, das staatliche Systemdenken der Weltrevolution in Gestalt der UdSSR, last but not least, das desolat fragil rekonstruierte Goldkern- Weltwährungsystem der Vorkriegszeit, auf allen Kontinenten unserer Einen Welt.

Zurück zur galoppiernden Farce "Mein Kampf"

So steigt der wahre Gefreite Adolf Hitler, infolge eines Gas- Angriffs der Westalliierten im Herbst 1918 in Flandern, vorübergehend erblindet, traumatisiert, nach einem Lazarett Aufenthalt in Parchim im damaligen Groß- Herzogtum Mecklenburg, wie Phoenix aus der Asche seiner Posttraumatischen Belastungsyndromsituation, sein untilgbar persönliches Scheitern als Jüngling unheilschwanger mit dem Scheitern der Epoche und politischen Systeme verbindend, wild entschlossen auf, Politiker zu werden.

Am Anfang war, ab etwa 1906, nichts von "Mein Kampf", da war der ganze elende Alltags Krampf, voller Nöten um das tägliche Brot, Unterkunft, Asyl, Wärmesäälen, Unversehrtheit, Intentionen auf Gewalt, Übergriffe, adrenalingesteuerte Übersprungshandlungen, sexuell lauernder Missbrauch unter alten und jungen Männern in einem Wiener Armenviertel Männerasyl.

Der massenhaft ungeahndete Missbrauch junger Menschen, gleich welchen Geschlechts, ist im Wien der k.u,k, Donau- Monarchie damals als gesellschaftlicher Fluch&Ruch allgegenwärtig und wird doch, sozusagen folkloristisch, als "Balkanischer Duft der weiten Welt" gepriesen, "Schwarz auf Weiss" in Postillen inhaliert..

Siegmund Freud hat diesen alltäglich ungeahndeten Kindesmissbrauch in Wien, in der k.u.k. Donau- Monarchie eher resignierend, denn kämpferisch in seinen Werken, auffällig beiläufig registrierend, dokumentiert.

Kompensiert Siegmund Freud den Mangel, die Schwäche seines Kampfeswillens, sich gesellschaftspolitisch in der k. u. k. Donau- Monarchie für einen allgemeinen und konkreten Schutz der Kindheit als schützenswerter Lebensphase eines jeden Menschen bis zu dessen Mündigkeit ( damals 21 Jahre) einzusetzen, indem er seine psychiatrisch- therapeutischen Methoden der Psychoanalyse, ausfindig gemacht, mit einem bis heute, merkwürdig akademisiert, unangefochtenen Alleinstellungsmerkmal versieht?

Unter solcher, hermetisch ausgrenzenden, Akademisierung der Psychoanalyse werden später so enggagierte Menschen, wie die autodidaktische Publizistin, Nelly Wolffheim, mit ihrer psychoanalytisch ausgerichteten Reformpödagogik für Kindertagestätten, zunächst in Berlin bis in das Jahr 1938, dann in London mit kriegstraumatisierten Kindern, lebenslang, leiden.

Anna Freud, die Tochter Siegmund Freuds, verweigert ihrer Nachbarin im gleichen Londoner Stadtteil, Nelly Wolffheim, obgleich sie mit dieser als deren Vorgesetzte beruflich eng in einer Kindertagestätte für kriegstraumatisierte Kinder zusammenarbeit, jeden privaten und, fachbezogen, weiterführenden Kontakt.

Zurück zu einem Szenenbild in der Farce "Mein Kampf"

Drastisch gemeint, aber eher euphemistisch in gemildert heruntergedimmtem Licht angelegt, das Szenen Bild, als der junge Adolf Hitler mit einer gewaltigen Morgenlatte unter dem Bettlaken rücklings liegend, von seinem alten Zimmergesellen jüdischer Prägung, Schlomo Herzl, gerufen Herr Schwoll, übergriffig, anzüglich auf die Schippe genommen, hin zur ersten und womöglich einzigen Brotzeit des Tages aufgefordert wird.

„Nur der steile Zahn der Biberratte ist härter als die Morgenlatte“

Taugt diese Szene, die jede Intimität „überidyllisch“ im Wienerwald Zille- Milieu Quartier, zivilisiernden Bakterien- Keim, um Keim erstickend, vermissen läßt, nicht eher zum Bebildern der Sorte, wie ein alter einen jungen Mann, angesichts dessen unschuldiger Morgenlatte, übergriffig, zu missbrauchen, bzw. in missbräuchliche Handlungen an anderen und sich selber "cora Publikum" zu verwickeln sucht?

Ein scheinbar jungfräulich junges, unmündig frühreifes Mädchen schlängelt im dünnen Hemdchen, wie selbstverständlich das Höschen ausziehend, sich verräterisch als obskures Objekt der gelegentlich launig aufkeimend sexuellen Begierde des alten Mannes, der in dieser Farce, anzüglich, mit dem Namen Schwoll gerfen wird.
"Habe Acht!, mein Liebchen", der Greis ist heiß, sieh mein Riemen- Triebchen"

abgerichtet über die Bühne trollt

"ich komme doch immer samstags, wenn Du alleine auf der Bude bist und alle anderen geschickt weggeschickt hast."

Schon hält sie triumphierend ihr Jungfernhäutchen in der Hand, das sie, keck flunkernd, wie sie soll, angeblich, jedes Mal neu, unter der Dusche als „So als ob“ Ballett- Tänzerin verloren hat

"Zisch Peng, Schon war sie hin die Jungfernhaut!"

Niemand verkörpert, in diesem Stück aus dieser

"Pflichtzeit robust aufgestellter Doppelmoral",

in dieser Farce wirklich das, als das er, sie sich fabulierend ausgibt, geschweige denn, unbeschadet naiv, von Sünden, Anfechtungen unbeleckt, unangetastet durchs Leben zieht.

In den Tagen nach seinem Scheitern als Student der Kunstakademie in Wien, Adolf Hitler fält, mit Pauken und Trompeten, trotz und wg. der Vorlage seiner Bilder, durch die Aufnahmeprüfung, verfällt dieser, seelisch erstarrt, eines himmlischen Zeichens harrend, in selbstmörderische Endzeit Gedankenausflüchte, Todes- Sehnsüchte.

Das himmlische Zeichen erweist sich in dieser Farce von Tabori als eine gewaltig hartleibige Verstopfung des jungen Adolf Hitler wg. seines mit Gasen randvoll gefüllten Bläh- Darms.

Schon taucht der "herbeigesehnt vorgesehene" Tod in Gestalt Frau Gevatter "Sensemann" im Männerheim auf, läßt sich aber mit Hinweis auf die Verstopfung des "Todeskandidaten" Adolf Hitlers, der vergeblich stöhnend als wahrhaftiger "Drückeberger" in des Wortes wahrsten Sinn, auf dem Abort hockt, trotz dessen vorliegenden Name Hütler, oder Hitler? auf ihrer Todeskandidatenwunschliste, wenn auch zögerlich, so doch am Ende wieder unverrichteter Dinge fortschicken.

Eine neue Terminierung mit dem Tod sei notwendig, meint Frau Gevatter "Sensemann", da der Tod, von seiner Hölle aus, gerne mit seinem suizidalen Todes- Delinquenten Adolf Hitler, wenigstens eine verbindlichere, neue Verabredung, 30- April 1945 im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin, getroffen hätte.

Welche Anflüge von Vorsehungen jagen Frau Gevatter Tod, dass der diesen Termin des Ablebens Adolf Hitlers durch eigene Hand schon ahnt?

Aber selbst dieser erahnte Todestag Adolf Hitlers erscheint der Gevatterin Tod auf ihrem Kandidaten- Kalender zu diesem frühen Zeitpunkt doch sehr gewagt und ungewiss..

Merke!

"Verstopfung, gepaart mit Blähungen, entfaltet bisweilen, wie im Fall Adolf Hitler, eine lebensrettende Wirkung und kann durchaus selbst vor einem Selbstmord bzw., geplant vorgezogen, frühem Bilanz- Tode schützen.

in Zeiten unserer Massentierhaltung und der zunehmenden Kritik an dieser, gerät George Taboris Szene mit dem Huhn als Grotesken Farce gedacht zur Grotesken Falle in der Groteske.

Auf offener Szene seziert ein berufener Schlachter ein gerupftes Huhn, nach allen Regeln seiner Handwerkskunst, in aller fachmännischen Präzision und Gründlichkeit mit einem Hang zur letztmöglichen Verwertung des Huhns, in all seinen Bestandteilen, nach der schächtenden Schlachtung.

So dann wirft er die Huhntreile in offner Szene auf den Grill und beginnt mit hochgeworfenen Armen ein, farcenreich sentimental slebstbemitleidigendes, grotesk schrill anmutendes "Täter Phrasen Lamento":

"Ich habe nur meine Pflicht getan, habe nur auf höheren Befehl, auf göttliche Weisung, bei strikter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Regeln meiner Schlachter- Innungskunst, gehandelt!"

Als Georgi Tabori dieses Stück nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb, das erstmalig im Jahre 1985 in England aufgeführt wurde, ließ das Groteske dieser Huhn- Situation, ins Auge des Zuschauers springend, an Eindeutigkeit seiner Botschaft nichts zu wünschen übrig.

Heute, angesichts der berechtigt anschwellenden Massenproteste gegen Massentierhaltung und -schlachtungen gilt das nicht mehr so ganz eindeutig uneingeschränkt verbindlich.
Bzw.es gilt eher, die Tabori Pointe raubend, unverbindlich vieldeutig.

Der natürliche Tod als Chance gemindert milder Zeitgenossen?

Will der Tod heutzutage immer als ein "Besonderer", daherkommend, spektakulärer Tod, kommuniziert, unter den Menschen hierzulande verstanden sein?

Assoziativer Farcen Abspann (AFA)

Gebrochene Frauenfigur?, -bild? in schräger Weise naiv, geradezu im vorauseilenden Gehorsam abgerichtet, zu allen sexuellen Schandtaten, an guten, bösen Tagen, querfeldein bereit.

Tabori Labori ins Box Horn jagen lassen

Lachen als Trost?

Stück über die Gegenwart und Abwesenheit von Liebe der Art der unverfälschten Zille Zeit, wo sich Herr und Knecht, Magd, auf verbotenem Terrain des Sex & Crime, ungestüm alle gesellschaftlichen Hüllen dressierten Dünkels fallen lassend, auf ein Schäferstündchen paarend, als wäre es eine Verlobung, gar Heirat, auf Zeit, wie heute noch im Orient, zugetan waren und sind?

Extremsituationen als ästhetische Herausforderung

Naziaufmarsch in Hamburg Wandsbek am 02. Juni 2012

Verwertungsrechte des Freistaates Bayern an den Hitler Werken

"Mein Kampf"
verfallen spätestens zum Ende des Jahres 2015.

Oszillieren zwischen burlesk Banalem und Erhabenem im Ton des jungen Adolf Hitler, Braunau am Inn, zwischen den beiden deutschen Reichen, die ihm "Teufel komme heraus" vereint gehören

Offensive des Klamauks, des brachialen Scherzens u. u. der Art des Galgenhumors vom Letzten Heller

Notdurft.

Was bei allem Gelingen dieses Stück "Adolf Hitler Theaters" durch den historischen Rost fällt, ist, eingebettet der Wiener Schmäh, dieser legendär vulgäre Rauhbein Sprach Duktus des Adolf Hitler in dieser Tabori Farce..

Der Hitler Schmäh in seinem Sprach Duktus ist für sich allein genommen, ein gigantisches Sprachtemperaments- Missverständnis in der Wahrnehmung der All- Deutschen in der Weimarer Republik.

Dieser Wiener Schmäh ist an seinem österreichischen Heimatort alltäglich unterwegs, wie ein

“Sei spitz, Spitz pass auf!,

Ich steck Dir gleich den Finger in den Po, um dein windig gasehaltiges Wetter vorherzusagen!“

Denn, was Adolf Hitler in seinen Münchner Anfängen als Politiker als Schmäh absondert, um als eine Art theologischer Schwank witzig spritzig daherkommend, bei den Leuten als der ihrige anzukommen, wird von den Deutschen der System- Zeit der Weimarer Republik als der politischen Weisheit letzter Glut & Schluss programmatisch umgedeutet, auch wenn es dabei, inhaltlich in dem Buch Adolf Hitlers

"Mein Kampf I und II"

betrachtet, um historisch unhaltbar, dunkel dumpf, vereinten, Stuss geht.

Adolf Hitlers Stussmotor ist dabei seine unabdinglich erpresserische Botschaft an die reichdeutschen Volksgenossen/innen:

"Wennn das deutsche Volk mir nicht folgt, suche ich mir auch kein neues mehr, sondern gebe mir selber die Kugel!"

So geschah es denn auch.

"Veni! Vidi! Telo transfigi!"
("Ich kam, ich sah, ich erschoss mich!, wie es die Vorsehung befahl!")

JP




"Mein Kampf" bis 1.7., Ernst-Deutsch-Theater, Friedrich-Schütter-Platz 1; www.ernst-deutsch-theater.de


00:37 26.10.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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