"Schweizer Wahn im AfD- Goldrausch Anzug"

B. Luckes Goldidee "Goldbernd Lucke" AfD- Goldkern vom Bernd Lucke, oder, wenn reines Gold zur AfD- Partei wird? "AU- RUM" Goldgräber, Bimbesjäger, Goldfasane, Karrieristen"?
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AfD-Bundesvorsitzender Professor Bernd Lucke greift nach Bundesvorstandssitzungen in der Berliner AfD- Partei Zentrale in der Schillerstraße gerne auch schon einmal selber in die Computertastatur, loggt sich als Goldhändler ein, und schon geht es los, die wundersame Mehrung des AfD- Parteivermögens ohne Lizenz

Vorläufig heilligt der Zweck, an die Bundesmittel aus dem Parteienfinanzierungsgesetz für die AfD zu gelangen, allemal für solch ein Unterfangen wie den AfD Goldshop im Internet, ohne Netz und dopelten Boden, bar jedes Gewerbescheins, binnen elf Tagen mit bis dato 800 Kunden, einem Goldbarren- Umsatzvolumen von 1. 3 Millionen, alle Mittel, wie DER SPIEGEL in seiner aktuellen Printausgabe 45- 21- 2014 unter dem Titel "Herbstgold" schreibt.

"Das Geschäftsmodell, mit dem die Eurogegner an die volle Summe der staatlichen Parteienfinanzierung gelangen wollen, ist führenden AfD-Politikern aber unheimlich. Denn anders als Parteichef Bernd Lucke versprochen hat, sind die AfD-Goldpreise teils deutlich höher als die der Banken. "Ich habe immer davor gewarnt, dass wir mit den Preisen der Konkurrenz nicht mithalten können", sagt Bundesvorstand Konrad Adam. "Die Leute dürfen sich von unserem Angebot nicht getäuscht fühlen."

Die Bundestagsverwaltung prüft derzeit, ob das Modell zulässig ist und ob für die Parteienfinanzierung der millionenschwere Umsatz oder nur der viel geringere Gewinn berücksichtigt werden soll. Dafür wurde eine Expertenrunde aus Wirtschaftsprüfern um Rat gebeten."

Das Parteifinanzierungsgesetz sieht vor, Parteien für ihren Erfolg bei Wahlen in Bund, Ländern, der EU je nach Mitgliedbeitrags-, Spendenaufkommen, Zahl der "eingefahrenen" Wählerstimmen zu belohnen.

Wahlerfolge kann die AfD in Ländern, in der EU gegenwärtig vorweisen. Woran es ihr mangelt, ist ein entsprechendes Mitgliedbeitrags-, Spendenaufkommen, um als Partei vom Bund, gemäß Parteifinanzierungsgesetz, alle monetär möglichen Zuwendungen auszuschöpfen.

Ob die Gelder aus dem Goldhandel in Gänze als Umsatz, oder nur der schmale Gewinn, vielleicht nicht einmal der, als Spenden, gar als Mitgliedsbeiträge im Sinne des Parteigfinanzesetzes vom Bund anerkannt werden, weiß nur der Wind.

Hans Olaf Henkel war zuerst, wie seine AfD- Vorstandskollegen Alexander Gauland, Konrad Adam entsetzt, ob solches Goldbasar Gebarens im Namen der Partei, schalt jene Goldshop Initiatoren der AfD als

"AU- RUM" Goldgräber, Bimbesjäger, Goldfasane, Karrieristen." oder so?, vom Goldbernd Lucke soll in Verbalinjurien die Rede sein

Nun ist Henkel, vom patriotischen Eurofighter im Dienste des deutschen Vaterlandes vor zwei Jahren zum Eurokritker vom AfD- Dienst gewendet, wie kann es anders sein, nun über die wundersame Mehrung des AfD- Parteivermögens mit Aussicht auf das Mehr aus Bundesmitteln, begeistert, Feuer und Flamme und hat sich seine vorherigen Anwandlungen von Zweifel längst verziehen, weiß er, der Olaf Henkel doch, was im Nachbarstaat die Schweiz am 30. November 2014 ansteht, die Entscheidung über das Schweizer Goldiniitiative als Volksbegehren

Natürlich ist der AfD Online-Goldhandel umstritten, aber das ficht die AfD Aktuere nicht an.

Ganz Im Gegenteil, es treibt sie an.

Bedenken kommen hinsichtlich der Gold- Idee der AfD von Juristen, als wäre es eine Schnapsbrenner- Idee während der Prohibition, voran die Parteienrechtlerin Sophie Lenski.

Sie hält diesen Goldhandel der AfD für verfassungswidrig, warum?, weil mit diesem Goldhandel ja keine Mobilisierung der AfD- Parteibasis, noch eine gesellschaftsolitische Meinungs- und Willensbildung vonstatten geht, sondern einfach als eine profan unternehmerische Veranstaltung zu bewerten ist.

"Es ist ein Tiefpunkt unserer Parteienkultur", sagt der Staatsrechtler Jörn Ipsen. "Dass eine Partei ihren Status so kapitalisiert, ist verfassungspolitisch sehr bedenklich." Parteienrechtlerin Sophie Lenski hält die Passage des Parteiengesetzes, die das Modell ermöglicht, für verfassungswidrig.

Es ist ein Tiefpunkt unserer Parteienkultur", sagt der Staatsrechtler Jörn Ipsen. "Dass eine Partei ihren Status so kapitalisiert, ist verfassungspolitisch sehr bedenklich."

Jedoch "Nicht nur Pelzig hält sich!"

Aufgepasst!, die Juristen Sophie Lenski, Jörn Ipsen könnten sich mit anderen verwundert die Augen reiben, wenn die AfD aus der Tiefe des Gold- Idee Raumes, ganz im Sinne des Partefinanzgesetzes, eine zweite Stufe startet, nämlich sich der Schweizer Goldinitiative anzuschließen.

Ist doch der Schweizer Franken, Rappen für Rappen, seit mindestens zwei Jahren an den Euro gekoppelt, um nicht, von der Leine gelassen, davon in ungeahnte Höhen zum Schaden der Schweizer Exportwirtschaft zu galoppieren.

Gold soll es nun richten, den Schweizer Franken in seinem Höhenfluge an den Devisenmärkten bändigen, den Euro verstetigt auf einem niedrigen Niveau zur Freude der europäischen Exportwirtschaft halten, ohne dass der Euro abzustürzen droht?

Eurofighter und Eurokritiker umarmen sich im Namen reinen Goldes zum Jubel des Dollar- Raumes, zu Lasten des Restes der Weltwirtschaft.

Der nun, Land für Land, Kredite um Kredite aufnehmen muss, um für seine Währung durch den Ankauf von Gold, bei anziehenden Goldpreisen an den Weltmärkten, einen, vom schweizerischen Euroraum vorgegebenen Goldstandard von mindesten 20 % der Geldumlaufbstände, Devisereserven, ebenfalls aufzubauen und zu halten.

JP
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-und-das-gold-alternative-fuer-deutschland-scheffelt-millionen-a-1000549.html
Umstrittene Online-Geschäfte: AfD scheffelt Millionen mit Goldhandel
Sonntag, 02.11.2014 – 13:23 Uhr

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/schweizer-goldinitiative-30-11-2014
JOACHIM PETRICK 31.10.2014 | 16:00 5
Schweizer Goldinitiative 30/11/2014
Goldregal Der Schweiz reicht es scheinbar nicht mehr, über ein Münz- , ein Geldregal zu verfügen, die Eidgenossen streben ab dem 30.November 2014 ein Goldregal an.

02:00 04.11.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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