Aktionstag 15. Oktober 2011““Reguliert die Weltfinanzwirtschaft!"

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Bei aller berechtigten Globalkritik an Banken, Versicherungen, Rückversichern, Finanzdienstleistern, Lobbyisten sollten wir die Verantwortung der Politik der G- 20- Staaten nicht vergessen, die aus ihren Zentralbanken, darunter der FED, EZB Moneten fressende Bad Banks gemacht, damit die wie ein Staubsauger marode Staatsanleihen, wie von unsichtbarer Zauberhand, verschwinden lässt?


Wie machen die Zentralbanken, wie macht die FED, die EZB das?


Die machen das, indem diese mit monetär geldpolitischen Druckmitteln, Privatbanken, Landesbanken zu Dependancen der Zentralbanken, der FED, der EZB degradieren, damit diese marode Staatsanleihen nicht nur aufkaufen, sondern in ihren Bilanzen oberhalb des realen Verkehrswertes halten.

Meine Forderung für den Euroraum:

Es muss aufhören, dass die EZB zu Lasten der GIIPS- Staaten(Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien) , zu Gunsten der Reichen Euro- Staaten, wie Deutschland, Frankreich, Niederlande, Luxemburg, Belgien als Banker unterwegs, marode Staatsanleihen der GIIPS- Staaten kauft, wieder verkauft, kauft, wieder verkauft usw. und endlich zu ihrem eigentlich Geschäft der Währungshut zurückfindet.

Die deutsche Politik will aus fiskalischen Gründen nicht, die EZB will aus Bankergründen in eigener Sache nicht, dass der Handel mit maroden Staatsanleihen durch die Einführung von Eurobonds ausgebremst wird, weil dann erhebliche Erträge aus diesem Handel für die Staatssäckel der reichen Euro Staaten zu Lasten der armen Eurostaaten wegfallen.


Zurzeit verdient sich Deutschland u. a. reiche Länder der Eurozone über den EZB Handel mit den Zinsunterschieden zu den GIIPS Ländern risikoversessen in neue Zins- Spekulationsblasen hinein.

„Wir müssen also die Lobbyisten der Kapitalinteressen abwählen. Das sage ich absichtsvoll so provokant, um die bekannten „Hamsterrad“-Diskussionen zu vermeiden.“

Meint die Bloggerin Claudia.

Meine Antwort:

Was ist, wenn die Lobbyisten selber die Krise haben, weil sich die Adressaten ihrer Bemühungen selber, durch Flucht nach vorn vor diesen über die EZB, IWF, Weltbank, verstrickt, verzwickt, zockend, zu Lobbyisten globaler Interessenlosigkeit gewendet haben?

Mit Politik meine ich eindeutig die Finanz- und Geldpolitik der G 20 Staaten mit ihrer Politik des billigen Geldes.

Was sind Trojaner gegen die Einführung des Euro, der den reichen Staaten in der Eurozone zu extrem niedrigen Zinsen bei ihrer Refinanzierung zu Lasten der armen Staaten mit drastisch erhöhten Zinsniveau in der Eurozone verhilft.

Und ganz nebenbei die Ressourcen- und Vermögensverhältnisse jener armen Staaten in der Eurozone, die unter dem Euro- rettungsschirm stehen, bis unters letzte Hemd ausleuchtet.

Die reichen Staaten der Eurozone leben mit der sogenannten Eurokrise nicht nur gut, sondern nähren sich mit den Moneten der armen Staaten in der Eurozone dick und fett, solange es die Eurobonds nicht gibt.

Deutschland rechnet allein durch den Handel der EZB mit maroden Staatsanleihen der GIIPS- Staaten mit einem Gewinn von ca., 32 Milliarden € dieses Jahr.

Frage:


Ist der Kapitalismus nicht eigentlich vom Wesen her so etwas wie heute das World Wide Web, das www.Internet.org, nämlich eine Plattform, die lokale und globale Geldwirtschaften, scheinbar, zum Wohl und Gedeih aller User/innen zu vernetzen, auf der sich aber letztendlich nur Vermögende aus Zeiten vor dem Kapitalismus, nämlich aus Zeiten der Despotien, Theokratien, Monarchien, Gottesstaaten, Moneten der Proleten raffend, in Endzeit Szenen versetzen, um sich bei Gelegenheit von Krisen, Kriegen, Katastrophen (KKK), den Kapitalismus als Plattform auflösend, die Welt vom Gelde befreiend, in alte, nachwievor vorhandene Strukturen von Despotien, Theokratien, Gottesstaaten, Monarchie Verhältnisse, staatsbildend, absetzen?

Würden wir das www.Interne.orgt schon Morgen so anklagen, wie wir es aus gut gemeinten Gründen unzureichend üben, den Kapitalismus generell wie pauschal für alle Zeit anzuklagen?

JP

15:13 13.10.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 22