ARD- Brennpunkt 02.02.2011 "Kairoer Räuber- und Gendarmenpistole"

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ARD- Brennpunkt 02.02.2011 "Kairoer Räuber- und Gendarmenpistole"

ARD- Brennpunkt liefert statt Informationen eine "Gendarmen- und Räuberpistole" Geschichte aus Kairo
über PRO- Mubarak Demonstranten zu Pferde, auf dem Kamel, bewaffnet mit Eisenstangen, Steinen und Knüppeln auf dem "Platz der Befreiung" in Kairo unterwegs, Bürgerbewegte Ägypter/innen zu verpügeln.

Das Militär steht, trotz inständiger Aufforderung, diesen PRO- Mubarak Rabauken, die sich hier und da, zu Pferde, auf dem Kamel, als Polizisten ausweisen, Einhalt zu gebieten, regungslos wie unbeteiligt tatenlos zu.

ARD- Brennpunkt mit Ute Brücker/Reporter Jörg Armbruster vor Ort in Kairo
"Droht Bürgerkrieg in Ägypten" vom 02.Februar 2011 vibrierend in Sorge um arabische Machthaber?

ARD- Brennpunkt liefert statt Informationen Räuberpistole
über PRO- Mubarak Demonstranten auf dem "Platz der Befreiung" in Kairo zu Pferde, zu Kamel, bewaffnet mit Eisenstangen, Steinen und Knüppeln.

Es soll eine Person zu Tode gekommen sein, Es soll sechshundert Verletzte unter den PRO- und CONTRA- Mubarak Demonstranten/innen gegeben haben.

Jörg Armbruster berichtet vor Ort in Kairo telefonisch, sein ARD Team habe, samt Ausrüstung, das angemietete Quartier fluchtartig verlassen müssen, weil furchtbar anzuschauende PRO- Mubarak Demonstanten vor der Haustür gestanden hätten, denen man nicht noch einmal begegnen wollte und deshalb in ein Ausweichquartier in einem sicheren Hotel gezogen sei.

Viel ist in diesem ARD- Brennpunkt von inszenierter Gewalt in Kairo durch PRO- Mubarak Aktivisten die Rede, die ARD Brennpunkt Redaktion inszeniert gleich, selber Räuberpistolen draufsattelnd mit, anstatt sich und die Zuschauer/innen über die wirkliche Lage vor Ort durch eingeholte Einschätzungen von Demonstranten PRO- und Contra- Mubarak, gar durch ein Interview mit Muhamed ElBaradei zu informieren.

Dafür wird Außenminister Guido Westerwelle ins Bild gerückt, ein Forum gegeben, Allgemeinplätze über die Außenpolitik der EU, der USA mit dem Tenor zu verbreiten:
" Der Wandel in Ägypten ist gewollt.
Der Wandel wird kommen,
Der Wandel muss zeitnah geschehen.
Wir sind entschieden gegen Gewalt und sagen eindeutig, die Ägypter werden selber entscheiden, wer sie regiert. Gewalt kann nicht akzeptiert werden! Ich habe sowohl mt dem ägyptischen Vizepräsidenten Suliman als auch mit Herrn ElBaradei vorhin telefoniert"
Auf die Frage der ARD Brennpunkt Moderatorin Ute Brücker:
"Warum fordert die Bundesregierung nicht eindeutig den Rücktritt Mubaraks?, antwortet Guido Westerwelle in staatsmännischer Pose sich selber zitierend:
"Wir sind entschieden gegen Gewalt und sagen eindeutig, die Ägypter werden selber entscheiden, wer sie regiert. Gewalt kann nicht akzeptiert werden! "

Dann wird abschließend Frank Plasberg von der ARD- Brennpunkt Moderatorin Ute Brücker eingeblendet, um ein einladendes Statement zu seiner heutigen
"hart aber fair"
Sendung um 21.45 Uhr, wie bestellt, bebrillt abzuliefern:

"Freiheit oder Gottesstaat- wie gefährlich ist die Revolution in Ägypten?"

Dieses Mal vermeidet ARD- Brennpunkt Moderatorin Ute Brücker,anders als beim gestrigen ARD- Brennpunkt, jedes hereingereicht kommentierende Statement zur Lage in Äypten als persönliches Statement zu verlautbaren.

JP

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/ard--brennpunkt-in-sorge-um-arabische-machthaber

02.02.2011 | 02:54
ARD- Brennpunkt in Sorge um arabische Machthaber!
ägypten arabische machthaber ard- brennpunkte

ARD- Brennpunkt mit Ute Brücker/Reporter Alexander Stenzle vor Ort in Kairo
"Kraftprobe in Ägypten" vom 01.Februar 2011 in Sorge um arabische Machthaber!:

www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6380690

Orginalton Ute Brücker im ARD- Brennpunkt "Kraftprobe in Ägypten" :

"Auch der jordanische König hat seine Regierung entlassen. Es steht zu befürchten, dass nun alle arabischen Machthaber zittern müssen".

21:37 02.02.2011
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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