Europa vor Deutschland in Duldung erstarrt?

Europawahl 25.Mai Die Entdeckung prekären Etagenadels abgestufter Armut vieler in den Regionen Europas , um über den dynamisierten Reichtum der Wenigen in Europa nicht reden zu müssen
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Armuts- und Reichtumsfalle EuropaEuropa erstarrt bbrrrr, bibbernd fröstelnd, vor Deutschland

Die Entdeckung prekären Etagenadels abgestuft parzellierter Armut der Vielen in den nischenlosen Regionen Europas, um über den dynamisierten Reichtum der Wenigen in Europa nicht reden zu müssen.

Wer über die Reichen in Europa jahrelang schweigt, hat so gut wie alles besprochen.

Ab Morgen 5. 40 Uhr wird in der Ukraine auch mit regulären Truppen gekämpft und zurückgeschossen?

Gut, dass Jakob Augstein darüber schreibt, wo andere betreten seltsam vermögenseigen schweigen

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-ungerechtigkeit-in-deutschland-a-969544.html
Ungerechte Gesellschaft: Die Deutschen lassen sich zu viel gefallen

Eine Kolumne von Jakob Augstein
Donnerstag, 15.05.2014 – 14:46 Uhr
Auszug aus Jakob Augsteins Kolumne:

""Beim ersten Mal / da tut's noch weh. / Da glaubt man noch / dass man es nie verwinden kann. / Dann mit der Zeit so peu a peu / gewöhnt man sich daran" (Hans Albers).

Der neue Deutschlandbericht der OECD gibt es uns schwarz auf weiß: Wir leben in einem Land, in dem die Ungleichheit zunimmt und die Chancen ungerecht verteilt sind. Aber die Deutschen spüren den Schmerz der Ungerechtigkeit nicht mehr. Sie haben sich daran gewöhnt." (Ende des Zitats)

Was sich für Jakob Augstein wie ein Deutschlandbericht zur Lage prekär sozialer, gelenkter wirtschaftler Verhältnisse liest, ist auch so von der OECD gemeint, drückt aber im Grunde das Dilemma aus, das die Regionen Europas mit Deutschland, das die Deutschen, wenn es nach der schwarzroten Regierung geht, paralysiert, mit Deutschland beim Blick auf die in Depression verfallenden Regionen Europas haben sollen, nämlich, vor Scham, dass sie es viellicht ein wenig besser haben könnten als die übrigen Europäer, weder ein noch aus wissen, weder Freud, Emphase, Mitgefühl, Enthusiasmus für eine verbindend tragende Idee Europas, noch Ungerechtigkeit, Schmerz, Leid mit sich in der europäischen Wirklichkeit verspüren.

Armut der anderen in Europa als letzter Faktor für die Illusion von Wachstum statt Stillstand und Leerlauf im Hamsterad derjenigen, die reich in Europa, immer reicher, die arm, immer ärmer in Europa werden?

Ungleichheit an sich, sonders in einem sich einigenden Europa ohne sichtbare Grenzen, ist unerträglich, sozusagen untragbar, weil über die Unerträglichkeit der Schwere alltäglichen Daseins in Süd- , Nord- , Ost- , Westeuropa hinnaus, unserem ökonomischen System austarierter Forderungen, organsisierter Arbeitnehmer hier, der organisierter Arbeitgeber da, gegenwärtig mit den Händen zu fassen, eine tragende Säule, gar Decke weggebrochen wird,

Was ganz besonders den Reichen, vermögensnahen Schichten, gleich in welcher region Europas ein unheilschwangeres Menetekel an der Wand sein sollte, dass ihr irrwitzig hochgestapeltes Vermögen in eine bedrohliche Schräg- und Kipplage Richtung Kurs Feuersbrunst ab in den Baisse Orkus gerät.

Gut, dass Jakob Augstein darüber schreibt, wo andere betreten seltsam vermögenseigen schweigen.

Die Gewerkschaften sind sehr wohl wahr, wie es Jakb Augstein anklingen lässt, in der Michael Sommer DGB- "Diozösen" Dynastie Dyade dem Geflöte und Gepfeife der Kapitalsseite im Bunten Blätterwald mit seinen schrillen Obertönen über die Gefahrenlagen, die dem Standort Deutschland mit seinen unterfinanzierten Vermögenden, Unternehmen, Banken, Versicherungen, parteinah. parteifernen Stiftungen, so was auf den Hartzleim gegangen, dass sie denen sogar noch, via rotgrüner Bundesregierung und Nachfolger, geradezu Milliarden € aufgedrängt haben, die von unsichtbarer Hand gebündelt, in vollen Säcken in den Etagenadel Fluren Geheimer Räte aus regierenden parteien, gewerkschaften, Kirchen, Stiftungen ; Berater Trusts, wie Roland Berger, abrufbar bereit standen

Wo kamen denn dieser Milliarden € Regen als letzter Ölung Segen 2002 vor der Fahrt ins Ungewisse her?
Aus, rotgrün legalisiert, aufgelöst aus vormals gesetzlich festgelegten Rückstellungen zur Absicherung gegen Restrisiken an den Kapitalmärkten, nun ab 2003 gebündelt als Reiseproviant für die Vermögenden zum Verfrühstücken an den Internationalen Finanzmärkten mit seinen innovativ kreativen Finanzprodukten, diesen zarten bis harten Derivaten, frivolen Indices, devoten Zertifikaten, tollkühn gewagten Hypotheken- Subpreme Salatpaketen aus monetärem Giftmüll zu Lasten der Vielen in den unteren Einkommensschichten, des Prekariats in den unbewohnbaren "No Go Area" Trabantenstädten, auf der pendelnden Sause- Abschussfahrt, himmeljauchzend, zu Tode betrübt, in den dynamisiert gehebelten Reichtum der Wenigen.
Ja!,
während die 1957 in der Konrad Adenauer Ära dynamisierten Renten, voran die unsäglich niedirge Erwerbsminderungsrente, Leistungsbezüge durch die Agenda2010/Hartz IV Gesetze seit 2003 nicht nur entdynamisiert, sondern um mindestens 30 % an Rentenanwartschaften mit einem Sichelschnitt gekappt wurden.
Jetzt jubelt die Arbeitsministerin Andrea Nahles von der Wiederherstellung der Lohngerechtigkeit durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 8.50 € die Stunde.

Die eigenltiche Botschaft, unter Andrea Nahles Klarnamen, ist dabei, die keiner so ins öffentliche Trompetenrohr geblasen, im Fliegenden Wechsel ministrieller Argumentationsketten von ganz oben, richtig kapieren soll, es gab Lohnungerechtigkeit in Deutschland. Jetzt ist es im nacheilendem Vorgang amtlich.

Jawohl",

Frau Ministerin Nahles!,
daran wird sich mit einem gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 8.50 € die Stunde nichts ändern, weil der nur den Langen Marsch in die Armut Alleinerziehender, Studenten, Azubis, Praktikanten, in die Altersarmut legal, illegal, scheißegal geregelt, ebnet

Wo bleiben die Reformen im Steuerrecht, voran im Einkommensrecht mit seiner kalten Progression, im Vermögensrecht, gemäß BVG- Urteil 1997, im Rentenrecht, die den Namen vedienen

Wo bleibt die Debatte zur Sicherung auskömmlicher Lebensverältnisse der Vielen von der Wiege bis zur Bahre?

Wobei, wenn diese Debatte aufrichtig und grundlegend geführt wird, das Thema Rente, angesichts der sich abzeichnenden Berufsbiografien voller Brüche, Aufbrüche, Auszeiten, Kinder- , Elternzeiten, Pfamilen- , Pflege- , Ausblidungs- , Studien- , Bildungszeiten eher von nachrangiger Bedeutung ist.
JP

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2013%2F09%2F25%2Fa0100
25.09.2013
ULRIKE HERRMANN ÜBER DEN WOHLSTANDSBERICHT UND ECHTEN REICHTUM
Die vierte Blase

http://www.zdf.de/maybrit-illner/muetterrente-rente-mit-63-gibt-es-am-ende-viele-verlierer-und-wenige-gewinner-33160790.html
STREIT UM DIE RENTE SENDUNG VOM 15.05.2014
Das schwarz-rote Rentenpaket
Viele Verlierer, wenige Gewinner?

01:50 16.05.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 6

Avatar
Ehemaliger Nutzer | Community