Asylverfahren, Bring- oder Holschuld?

"Refugee Air" Initiative schwedischer Unternehmer Susanne Najafi und Emad Zand gibt eine eindeutige Antwort: Recht auf Asyl, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention, ist eine Bringschuld
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"Refugee Air", Initiative schwedischer Unternehmer Susanne Najafi und Emad Zand gibt eine eindeutige Antwort:

"Recht auf Asyl, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention, ist eine Bringschuld, die zwingend dazu aufruft, Flüchtlinge in Not aus menchenunwürdigen Elendsquartieren in Flüchltingslagern im Nahen, MIttleren Osten, dem Kaukasus, Afrika, zu Lande, zu Wasser in der Luft nach einem sicheren Land ihrer Wahl zu holen.

- In diesen kriegsnehen Krisen- Regionen werden Lebensmittel Gutscheine, entweder gar nicht, oder in der erbärmlichen Höhe von 12 Euro/Person Monatssätzen ausgezahlt, die nicht zum Leben, nur zum langsamen Sterben reichen -

"Refugee Air" will Norwegian und Scandinavian Airlines als Partner der Menschlichkeit im Namen der Genfer Flüchtlingskonvention gewinnen

"Refugee Air" will Flüchtlinge vor Winterbeginn per Flugzeug nach Schweden, Norwegen bringen, dabei im Notfall, selbsthaftend gegenüber den Airlines, die Kosten, bei Versagen eines Asylverfahrens als Aunahmevorraussetzung, für den Rückfllug aufbringen

Warum soll das, was in Schweden, Norwegen angestrebt wird, nicht auch in Deutschland mit der Lufthansa, Airberlin u. a. Airlines gelingen?

Genau um diese Zusammenhänge geht es in meiner freigeschalteten Frage an Katrin Göring- Eckardt www.abgeordnetenwatch.de

http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-778-78614--f443225.html#q443225

Sehr geehrte Katrin Göring-Eckardt,

die EU-Richtlinie 2001/51/EG besagt:
"Fluggesellschaften haften, wenn Passagiere im Zielland wegen fehlender Papiere abgewiesen werden. Das Unternehmen muss dann neben einer Strafe, den Rückflug organisieren, zahlen, für Unterkunft, Verpflegung bis zum Rückflug aufkommen."

Die Folge: Airlines verweigern, fachlich überfordert, Migranten von vornherein, ohne Ansehen der Person noch deren Lage, den Verkauf von Flugtickets, auch wenn diese die Tickets bezahlen.
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Flüchtlinge aus Syrien, dem Nahen, Mittleren Osten, Afrika könnten viel sicherer per Flugzeug nach Deutschland, nach Europa gelangen. als über den gefahrvoll weit teureren Weg nach Europa, durch Schlepper organisiert, die für nichts haften.

Liegt in der Tatsache, dass EU- Länder, Deutschland hoheitliche Aufgaben, wie die Prüfung der Berechtigung von Asylverfahren, an Airlines auslagern, nicht die Gefahr einer Verkürzung des Asylrechts, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention, zum Nachteil asylberechtigter Personen?

Wenn ja, was wird B90/Die Grünen im Bundestag an Initiativen unternehmen, diesen Missstand, öffentlich gemacht, abzustellen?

Wäre es für Sie, B90/Die Grünen vorstellbar, dass die Dependanceen ihrer, steuerlich gefördert, parteinahen Heinrich Böll Stiftung im Libanon, Jordanien, Libyen, der Türkei, Griechenland, Italien, Ungarn, Serbien, Kroatien finanziell in Vorleistung geht, Kriegsflüchtlingen ohne Vermögen den Flug nach Deutschland in ein geordnetes Asylverfahren zu ermöglichen?

Wenn ja, halten Sie in diesem Sinne meine Online Compact Petition "Luftbrücke für Flüchltinge" für unterstützenswert?

http://www.thepetitionsite.com/de-de/536/777/682/luftbr%C3%BCcke-f%C3%BCr-fl%C3%BCchtlinge-in-not/

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/secret-operation-airlift-for-refugees
JOACHIM PETRICK 15.09.2015 | 22:04 4
Secret- Operation "Airlift for Refugees"

Mit freundlichem Gruß

Joachim Petrick

Anhang:

https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Solidaritaet-Fehlanzeige-Scheitert-Europa-an-der-Fluechtlingsfrage,fluechtlingskrise100.html
Solidarität Fehlanzeige - Scheitert Europa an der Flüchtlingsfrage?
16.09.15 | 22:45 Uhr
Gäste:
de Maizière/Asselborn/Göring-Eckardt/Prantl/Balog © Will Media

18:32 16.09.2015
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Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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