Atom, Auto, Systeme betrügerischer Anreize?

Manhattan Projekt" Mit dem Atombombenbau 1945 vollzog sich im Wesen, der Bedeutung von Grundlagenforschung ein verhängnisvoller Paradigmenwechsel bis hin zur Abgasbetrugssoftware
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Atomindustrie, unsere schöne nukleare Welt, Carbonindustrie, Gas, Kohle, Öl, Diesel, Benzin, Kerosin, unsere schrecklich schöne Welt giftig stinkender Automobile, Kreuzfahrtschiffe, Fluzeuge?

Von der Atom- zur diesel- , benzingetriebenen Automobilindustrie, die Schadensverursacher werden nicht klug, aber reich.

Was die deutsche Automobilindustrie im Vorgriff auf die Bestrebungen eines US-Präsidenten Donald Trump "Make America Great Again" seit zwanzig Jahren mit ihrem mutmaßlichen Kartell, - Audi, BMW, Daimler, Porsche, VW - mit systematisierter Betrugssoftware forciert, ist mithilfe der Bundesregierung die Abkehr von der Synchonisation nationaler in internationale Rechtsnormen, Gesundheits- , Klima- und Umweltschutztandards zu eigenem Vorteil.

Um die Tragweite dieses Geschehens auf deutschem Boden, deutschem Grund unter dem Label "Made in Germany" zu begreifen, welches Riesenrad da industriell seit Jahrzehnten weltweit gedreht wird, macht es Sinn, in die Anfänge der militärischen und zivilen Nutzung der Atomnergie zu schauen.

Der globale Aufbau einer grenzenlos wirkenden Atomindustrie in nationalen Händen war nur dadurch möglich, weil mit dem "Manhattan Projekt" der USA, Bau der ersten Atombombe,1943-45 ein Paradigmenwechsel des Wesens und der Bedeutung wissenschaftlicher Grundlagenforschung auf Druck der US-Regierung Präsident Franklin D. Roosevelt im Verein mit einer Gruppe hochpolitisierter Physikern*nnen, angesichts der globalen Bedrohung des Weltfriedens durch die schrillen Töne, Farben, die Hochrüstung des völkervernichtenden Faschismus in Deutschland, Italien, Japan, vorgenommen wurde.

Wissenschaftler*nnen die bis dahin eher regierungsfern unpolitisch auf sich gestellt in Elfenbeintürmen, eher schlecht als recht bezahlt, ihrer Grundlagenforschung nachgingen, wurden nun von Amtswegen auf hochdotierte Arbeitsplätze innheralnd des monströsen "Manhatte an Projekts" gehievt, politisch an die Leine genommen, von Militärs, Politikern psychisch unter patriotischen Gruppendruck gesetzt, damit sie von 1943 an, ohne Kosten- , Nutzen- noch Risikoabwägung, direkt in die industrielle Anwendung übergingen, die Atombombe zu konstruieren, koste es an Ressourcen, Personal, Material, Finanzen, was es wolle..

Nutz- und wertloses Uran in hochtoxisches Plutonium zu spalten, dessen Halbwertzeit 5 Millionen Jahre beträgt, deren Heilsversprechen mit dem Hochfahren des ersten Forschungsreaktors schon gebrochen waren, wurde zur Zielmarke des "Manhatten Projekts".

Die Produktion der Atombombe war offensichtlich, ungeachtet des Kriegsverlaufs, dazu aufgelegt, die Welt seit nunmehr 74 Jahren u. a. durch obskue Green Run Grundlagenforschung, die Wirkung von Radioaktivität auf die Biosphäre, die Bevölkerung in Hanford/USA, amtlich befohlen, zu eruieren, straflos Abertausende Tonnen an radioaktiv strahlendem niemals endzuversorgenden Giftmüll zu hinterlassen.

Weil das noch nicht reicht, den Zorn, die Wut der Völker der Welt zu entfachen hat sich die international vernetzte Atomindustrie militärisch wie zivil, ungeachtet von atomaren Störfällen, der GAUs in Three Miles Island, Sellafield (früher Windscale) 1978, Tschernobyl/Ukraine ( früher UdSSR) 26.4.1986, Fukushima/Japan 12.3.2011 dazu verschworen, selbst aus der Entkontamination radioaktiv strahlender Hinterlassenschaften militärisch-ziviler Nutzung der Atomenergie wie zuvor aus der Kontaminierung der Welt einen gigantischen Ausbeutungsraubzug öffentlicher Kassen und Staatshaushalte zu ihren Gunsten zu machen.

Genau diesem frühkapitalistisch stilbildenden System falscher Anreize der weltweit aufgestellten Atomindustrie eifert nun, befeuert durch die unvermindert brenzlig glimmende Weltfinanz- , Bankenkrise 2008, die Automobilindustrie mit ihrer Dieselabgasgatekrise nach.

Nach erfolgten Selbstanzeigen durch den VW-Konzern, die Daimler Gruppe wg. des Anfangsverdachts der Kartellbildung, wird nun, peu a peu, zurückgerudert, dementiert, was zuvor forsch und schneidig eingestanden wurde, in die strafmildernde Kronzeugenregleung der Kartellbehörden in Berlin, Brüssel zu gelangen, betont, aufgrund schwebender Verfahren, sehen wir uns außerstande, die Öffentlichkeit ins wirkliche Bild zu setzen.

Mantra freiwilliger "Emissionsziele", amtlicher Grenzwerte.

Das wirklich "Big Money" wird nun erst unter Anrufung des Mantras der Einhaltung amtlich vorgegebener Grenzwerte und freiwilliger Emissionsziele bei Stickoxid, CO2, bei der scheinbaren Behebung der diesel- und benzingetriebenen Automobile, dank kooperierendem Diesel-Gipfel Regierungshandeln am 2. August 2017 in Berlin gemacht.

Die zusätzlich Tausenden Stickoxid Toten Bundeskanzlerin Angela Merkels heben mahnend ihre gekrallten Hände an verdorrten Armen aus dem Grabe "Wehret den Ursachen!".

Wenn dieses System betrügerischer Anreize, dass Schadensverursacher nicht klug, aber "stellvertretend" ohne Mandat reich macht, einen Sinn abbildet, welcher Sinn könnte das dann sein?

Der Sinn, einer Ökonomie der Entschädigung, Besserungsscheine für das Leben einzuhauchen, was Schadensverursacher der Erde, den Völkern, Gesellschaften, Kulturen, Menschen seit Jahrhunderten im Namen sogenannt technisch- kulturellen Fortschritts an Wunden zugefügt, symbolisch mit dem Versprechen einer besseren Gegenwart und Zukunft der Völker auf Erden, ohne Ansehen der Person, zu heilen?

JP

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/abgasskandal-und-autokartell-auswuechse-eines-kranken-kapitalismus-kolumne-a-1160687.html#js-article-comments-box-pager
Autoindustrie Kranker Kapitalismus
Eine Kolumne von Jakob Augstein
Montag, 31.07.2017 15:46 Uhr

https://wn.com/arte_dokumentation_unsere_sch%C3%B6ne_nukleare_welt
Arte Dokumentation Unsere schöne nukleare Welt
Unsere schöne nukleare Welt Doku (2015)

22:05 01.08.2017
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Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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