Befördert Merkels 4.Kandidatur RotRotGrün?

Bundestagswahl 2017 Kriegt Bundeskanzlerin Angela Merkels politischer Salat Köpfe, die 2017 der bundesdeutsche Wähler köpft? Wird am Ende nicht Merkel sondern die CDU/CSU ein Wrack sein?
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Erhöht Bundeskanzlerin Angela Merkels 4. Kanzlerkandidatur 2017 rotrotgrüne Chance?

Was so verlockend wie falsch aus der aktuellen Spiegel-Kolumne Jakob Augsteins "Die falsche Kanzlerin" hervordämmert, scheint mir der vergebliche Versuch der Personalisierung eines gesellschaftspolitischen Phänomens unter politischen Akteuren in Zeiten der Globalisierung am Objekt medial obskurer Begierde der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sein.

Nämlich das öffentliche Komunizieren, Denken, Fühlen, Planen, Handeln, ergebnisoffene Organisieren in der Schwebe zu halten, auch wenn gleichzeitig, unter öffentlich vergossenen Krokodilstränen, bislang straflos tausende der inzwischen 70 Millionen Flüchtlinge inner- und außerhalb ihrer Heimatländer auf dem Mittelmeer und andernorts in der Welt zu Schanden und Tode kommen

Mit dem Wagnis ihrer vierten Kanzlerschaftskandidatur 2017, angesichts formierter Feigheit vor den Freunden, politischen Gegnern im Deutschen Bundestag, Kanzleramtszeiten zu begrenzen, tritt Angela Merkel wie weiland Helmut Kohl 1998 mucksmäuschenstill, mutterseelenallein, von allen guten Geistern verlassen, ohne zu Kreuze zu kriechen, einen schweren Gang des "Warten auf Godot" an, bei dessen Ende sich ihr Talent, alles und jeden Parteifreund an ihrer Seite mit ihrer asymmetrischen Demobilisierung ohne geistig belasbares Geländer in der Schwebe zu halten, für die CDU/CSU erst unmerklich verflüchtigt, dann ins blelerne Gegenteil verkehrt.

Ende 2017 nach der Bundestagswahl wird nicht Angela Merkel Ziel des "Wrack-, wie Wale- Schauens" sein, sondern, so oder so, die CDU/CSU selber livehaftig das Wrack in kappelig unruhiger See sein

Warum?, weil Angela Merkel ihr Ziel die vierte Kanzlerschaft wie damals 1998 Helmut Kohl erwartungsgemäß verfehlen wird, vorausgesetzt, nicht "Popp Siggi" Sigmar Gabriel mit seiner niedersächsischen VW-Abgasgate Agenda und einem namenlosen Vollpfosten-Sponsor "Carsten Maschmeyer" für Gerhard Schröder 1998 "Ein Niedersachse muss Kanzler sein" im dunklen Hintergrund, sondern Martin Schulz mit seiner "Wolke Sieben Rhetorik" europäischen Agenda wird im Januar 2017 zum SPD Kanzlerkandidaten aufs rotrotgrüne Schild gehoben.

Und alle in der CDU/CSU haben es mit Bangen, Zittern, Heulen, Zähneklappern geahnt. Deshalb hat sich in der CDU/CSU, um nicht für 2021 als Kanzlerkandidat verbrannt zu sein, Niemand getraut, an Angela Merkels Statt die CDU/CSU Kanzlerkandidatur 2017 an zustreben,

Die formierte Globalisierung der G-20 Staaten mit ihrem Zwang zur Deregulierung aller gesellschaftlichen Lebensverhältnisse erkennt keine Nationen als volkswirtschafltiche Größen, setzt aber um so mehr grenzübergreifend auf Regionen, auch wenn weltweit rechtsnationale Aufbrüche uns das Gegenteil verheißen wollen, wie die AfD, Front National, Ukip mit dem Brexit "British First", Donald Trump als neuer Präsident in den USA mit seinem Trump Hate & Trash TV Slogan "All we are saying "America First",

Und doch werden diese rechtspopulistischen Kräfte, mangels realer Projekte, nur eines bewirken, den Fliehkräfte nationaler Zerlegung, in ihre regionalen Bestandteile Foren zu bieten und Auftrieb zu verschaffen.

Ohnehin bin ich nicht der Auffasung, wie es immer noch robust kolportiert wird, dass die Flüchtlingspolitik Angela Merkels der AfD Auftrieb gegeben hat, wie es weiter robust kolportiert wird, sondern

- neben der Tatsache dass Deutschland im Spätsommer 2015, neben Russland u. a., anders als Ungarn, Polen, Tschechei, Slowakei, Kroatien, Griechenland, Estland, Letland, Litauen, was allzu gerne vergessen wird, Interventionspartei im Syrienkonflikt wurde . ,

wenn überhaupt ihre Unterlassungen ihr Wort "Wir schaffen das" europaweit und hierzulande gesellschaftlspolitisch mit Leben zu füllen, die zivile Willkommens- , Ankommenskultur als Teil ihrer Interventionspolitik nicht nur im Syrienkonflikt, gemäß Genfer Flüchtlingskonvention, Haager Landkriegsordnung, wirksam und nachhaltig durch den Bund zu finanzieren.

Was Kommentatoren in Europa, den USA, GUS, Japan gerne verdrängen, auch Jakob Augstein, ist n. m. E., dass die Rechtspopulisten aller Farben nicht auf dem Weg in eine Revolution nach Rechts unterwegs hin zum Nationalstaat sind, dazu mangelt es an Projekten, sondern, wie gesagt, den Fliehkräften innerhald der Nationalstaaten konzeptionslos Schubkraft verleihen, siehe Brexit "Britain First" in England, siehe Donald Trump "All we are saying is "America First" , Wladimir Putins "Einiges Russland" im Vielvölkerstaat GUS.

Eigentlich geht es bei den Rechtspopulisten, bei uns mit der AfD, Pegida n. m. E. um den Konflikt, dass die Metropolen, Dresden, Berlin, Rhein-Main Region, Frankfurt/Main München, Stuttgard, Köln, Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Brüssel, Paris, Warschau, Rom Madrid. Lissabon, Stockholm, Minsk, Helsinki, Moskau Peking, Tokio, Kiew, Wien, London-City, Ressourcen zu Lasten der Provinzen verfrühstücken, dass diese sich abgehängt fühlen. Der Stopp dieser prekären Entwicklung wird aber nicht einmal wirklich von der AfD noch Pegida u. a. Rechtspopulisten eingefordert, stattdessen geht es im Rauch von Nebelkerzen immer nur um die EU, um das ferne Brüssel. .

Angela Merkel hat es, gegen all ihre öffentlichen Verlaubarungen, Versprechen, bis heute nicht geschafft, die Internet-Breitbandversorgung, die Versorgung des Zufgangs zu erneurbarer Energie, bundesweit flächendeckend in Provinzen, gemäß Maßgabe des Grundgesetzes der Vergelichbarkeit der Lebensverhältnisse, , durchzusetzen

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JP

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-die-falsche-kanzlerin-kolumne-a-1122878.html
Vierte Amtszeit
Die falsche Kanzlerin
Eine Kolumne von Jakob Augstein
Donnerstag, 24.11.2016 14:02 Uhr

17:35 24.11.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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