Bundespräsident Christian Wulff auf multiklerikalem Kurs?

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Bundespräsident Christian Wulff auf multiklerikalem Kurs?

Bundespräsident Christian Wulffs redeweiser Sichelschnitt gegen den Konsens multikultureller Gesellschaft zaubert , das integrierte wie teilnehmend beobachtendePublikum verschlankend, einen historisch alten Bekannten, die launige Idee des Konsenses multiklerikaler Gesellschaften hervor.

Für Bundespräsident Christian Wulff, mit Sympathien für die Kreationisten, die die Evolution verwerfen, den Menschen als biblisches Design, Blaupause Gottes vorstellen, ist, unter mentaler Preisgabe von Teilen des säkular aufklärenden Staatsverständnisses, der Weg zur multiklerikalen statt multikulturellen Gesellschafteine leichtere Übung.

Allerdings zeichnet sich mit Bundespräsident Christian Wulffs Verknappung der klerikalen Verwaltungs- Ressourcen, indem er nur von Christentum, Judenheit, Islam als prägenden Pfeilern der deutschen, abendländisch- europäischen Kultur spricht, die prägend aufklärerischen Wirkungen fernöstlicher Religionen,

„religionsfreier Zonen“,

wie das Menschheitsvermächtnis die Wissenschaften, auf Deutschland, das Abendland, Europa, dagegen beredt beschweigt, der nächste Religions- und Kultur- Konflikt

„Clash of Zivilisation“

mit dem Hinduismus, Buddhismus, den aufgeklärten wie unaufgeklärten Ungläubigen in Deutschland, Europa, in der ganzen Welt ab?

Ist doch im Grunde der Moldau, Elbe, Rhein, Po, Ob, Ems, Weser, Werra, Fulda, Seine, Themse, Oder, Weichsel, Wolga, Donau, Tiber u. u. das heutige säkulare Europa, Deutschland nicht durch Christentum, Judenheit, Islam geprägt, sondern gegen diese über das Experiment der Gründung der USA (1787) , das Kriegs- Notfall- Experiment der russischen Oktober Revolution1917, samt deren kollektiven Auf- ,Ab- und verbrecherischen-brüchen, mitten gegen Ende der Ersten Weltkrieges( 1914- !918) , die system- und blockübergreifend globale Generationsbewegung der 68er als dissonantes „Begleitorchester“ des verbrecherischen Vietnamkrieges der USA und ihren willigen Helfern, der Rest- Kolonial- und Stellvertreter- Ressourcenkriege in Afrika

(Angola, Kongo, Nigeria, Biafra, Mocambique, Nicaraguar, Chile)

als Befreiungskampf gegen

Kolonialismus,

Klerikalismus,

Feudalismus,

Despotie, Monarchien,

Geheimdiplomatie

erst zum Subjekt derGeschichte geworden.

JP

14:32 11.10.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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sachichma | Community