Joachim Petrick
14.06.2014 | 00:32 27

Desertieren ist legitim, wie Whistleblowing

Deserteur- Denkmal Endlich werden nun Deserteure, neben Städten, wie Braunschweig, Ulm, Bernau bei Berlin, Wien, auch in Hamburg rehabilitiert und geehrt.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Joachim Petrick

Jahrzehntelang geschah am "Klotz", dem Kriegerdenkmal für die gefallenen Soldaten des Hamburger 76er Regiments im Ersten Weltkrieg, am Dammtor in Hamburg, mit dem krassen Schriftzug, der von bedingungslos unabdinglichem Opferwahn für das Vaterland kündet:

"Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen"

gar nichts.

Dann endlich, ward lange diskutiert. Nun wurde für das Kriegerdenkmal, das inzwischen Mahnmal am Dammtor heißt, der Entwurf des Hamburger Bildhauers Volker Lang für ein Deserteur- Denkmal ausgewählt.

Unerlaubtes Entfernen von der Truppe, Fahnenflucht, Wehrkraftzersetzung – Nicht nur für den Kriegsfall gibt es diese Brandzeichen Totschlagwörter, die sich im Wehrpass eines Soldaten, später im zivilen Strafregister, niederschlagen, gelegentlich gnadenreich zur Versetzung in Strafbataillone als Himmelfahrtskommando führen, in der Regel aber ein Soldatenleben per "Fliegendem Standgerichtsurteil" nach willkürlichem Augenschein von Feldjägern hinter den Kampflinien beenden.

So geschah es 1914- 1918 im Ersten Weltkrieg ungezählten Soldaten kaiserlicher Heere und Marine an allen Fronten. So widerfuhr es von 1939- 1945 im Zweiten Weltkrieg 30.000 hingerichteten Soldaten der Deutschen Wehrmacht.

Dass es in jedem einzelnen Fall einer Desertion um ganz unterschiedliche Motivlagen ging und eben nicht Feigheit vor dem Feind, Kameradenverrat betraf, sondern, willentlich, unwillentlich um Mut gegenüber dem eigenen Vaterland ging, dessen Deutsche Wehrmacht als Vollziehende Gewalt völkerrechtswidrig Krieg führte, Massenmorde an der Zivilbevölkerung in okkupierten Gebieten befahl, liegt bis heute immer noch, trotz des nun in Planung befindlichen Gedenkens an Deserteure am Dammtor in Hamburg, als individuelle Beweislast auf der Seele überlebender Deserteure, wie Ludwig Baumann aus Bremen (Jahrgang 1921), der in Hamburg geboren und aufgewachsen ist.

Warum ist das immer noch so?

Das ist so. weil es die Politik im geteilten, dann vereinten Deutschland nach 1945 bis heute nicht zustande bringt, die Beweislast umzukehren.

Das Ergebnis der Umkehrung der Beweislast kann nur bedeuten, wenn nicht den Generalstab der kaiserlichen Heere und Marine von 1914- 1918, so doch den Generalstab der Deutschen Wehrmacht von 1939- 1945 zur terroristischen Vereinigung zu erklären, wie es das Hamburger Institut für Sozialforschung spätestens seit 1997 mit seiner Wehrmachtsausstellung fordert.

Schom wären Deserteure nicht nur von Amtswegen administrativ rehabilitiert, sondern in den vorherigen Stand ihrer Rechte, inklusive Anspruch auf Wiedergutmachung, gestellt

Endlich werden nun Deserteure, neben Städten wie Braunschweig, Ulm, Wien, auch in Hamburg rehabilitiert und geehrt,

Der Beweis dieser Rehabilitation und Ehrung liegt in einer Senatsentscheidung, in Hamburg an einem zentralen Platz einen "Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der "Militärjustiz" deutscher Wehr zu errichten.

Hamburg bekommt ein Deserteur- Denkmal.

Überlebende Deserteure, unter ihnen der Bremer Ludwig Baumann (92), der immer wieder fordernd für die Rehabilitierung und für das Deserteur- Denkmal in Hamburg gekämpft hat, lebten nach 1945 mit dem Kainsmal von Einträgen im Vorstrafenregister und Erniedrigungen in Beruf und Alltag.

Erst 2002 hat der Deutsche Bundestag mit rotgrüner Regierungsmehrheit alle Urteile gegen Wehrmachtsdeserteure aufgehoben.

Woher mag dieser Sinneswandel zu Zeiten der rotgrünen Koalition unter Führung von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer nach NINE ELEVEN 2001, der Ausrufung des Ernstfalles der NATO am 12. September 2001 in uneingeschränkter Solidarität mit den USA gekommen sein?

Ein Motor mag gewesen sein, zwischen guten und bösen Kriegsparteien zu unterscheiden und im Namen Deutschlands dies auch bei Gelegenheit der Rehabilitierung von Deserteuren der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg zu kommunizieren.

Deutschland war nun 2002 in Afghanistan eine anerkannt gute Kriegspartei gegen den Internationalen Terrorismus nach NINE ELEVEN01.

2009 folgte endlich die Aufhebung von Urteilen der NS- Miitär- und Volksgerichtshofsjustiz wegen "Kriegsverrats" mit dem Ergebnis, dass alle verhängten Vorstrafen derer, die an der Front desertiert waren, rückwirkend, für null und nichtig erklärt wurden.

Von Entschädigung für vorenthaltene Rentenanwartschaften, Vermögens- und Laufbahnentzug der Deserteure war bisher nicht die Rede

"Der Mut und die Gradlinigkeit der Menschen, die sich dem Unrecht der NS-Zeit entgegengestellt haben, ist viel zu lange nicht angemessen gewürdigt worden", sagt Kultursenatorin Barbara Kisseler.

Das Denkmal soll nun "diese lange Zeit nicht anerkannte Opfergruppe würdigen und stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken", heißt es aus der Hamburger Kulturbehörde.

Jetzt, wo endlich eine klare Entscheidung gefallen ist, wurde für das neue Denkmal ein Ort ausgewählt, der ohnehin schon im Zusammenhang mit der Kriegsvergangenheit des deutschen Militarismus seit 1914 aufgeheizte Diskussionen aushgelöst hat.

Im Schatten alter mächtiger Bäume in der Nähe des Dammtorbahnhofs steht seit 1936 der sogenannte "Kriegsklotz", den Richard Kuöhl im Auftrag der Nationalsozialisten dort als Zeichen der Kriegsverherrlichung und Ehrung gefallener Söhne des Krieges errichtet hatte.

1985/86 wurde dieser, dank des damaligen Ersten Bürgermeister Hamburgs Klaus von Dohnanyi, dem Sohn des vom NS- Regime 1945 ermordeten Widerstandskämpfers Hans von Dohnanyi, durch Alfred Hrdlickas Gegendenkmal in einen historisch adaptierten Kontext gestellt: Dieses hoch expressive, aufwühlende Mahnmal des österreichischen Bildhauers zeigt in messerscharfer Symbolik die Grauen des Krieges, Schmerz, Zerstörung, Todeskampf, Endzeitstimmung, die der Künstler in bizarre Formen eines zerschlagen zertrümmerten Hakenkreuzes übertrug.

Im Gerangel um die Finanzierbarkelt der Vollendung des Projekts zwischen Alfred Hrdlickas und der Stadt Hamburg, angesichts erheblichen Proteste "Weg mit dem Schandfleck" blieb das Kunstwerk bis zur Gegenwart ein Fragment.

Was bis heute nicht wenigen Hamburgern in der interpretierenden Ergänzung durch Alfred Hrdlickas nachwievor als Schandfleck gilt, bildet dagegen in Wien in vertrauter Gestalt, vollendet, direkt vor der Albertina in der Nähe der Hofburg das Zentrum des gesamten Platzes.

In der Donaumetropole wird Künstlern gegenüber und deren Werken eine Wertschätzung zuteil, die seit Heinrich Heines Tagen vielen Hamburgern so teuer erscheint, dass diese nur rar zur Geltung kommt.

Mitten in diesen aufgeladenen Spannungsbogen wird jetzt der Hamburger Bildhauer Volker Lang, 50, ein drittes Kunstwerk installieren.

Eine elfköpfige Jury unter Vorsitz des Architekten Konstantin Kleffel hat am Donnerstag entschieden, sein Konzept zur Gestaltung des Gedenkortes mit dem ersten Preis auszuzeichnen.

Lang wird einen transparenten Baukörper in der Form eines gleichseitigen Dreiecks errichten. Bronzene Schriftgitter bilden zwei der drei Wände, und eine gefaltete, geschlossene Wand schließt den Raum zum Dammtordamm ab. Die Texte stammen aus Helmut Heißenbüttels Untergangs-Szenario "Deutschland 1944".

Bildhauer Lang war anfangs nicht glücklich mit dem Ort: "Der Klotz von Richard Kuöhl ist sehr monolithisch, und auf der anderen Seite trifft man auf einen sehr massiven plastischen Ausdruck mit hoher Emotionalität." Das sei schon eine große Herausforderung gewesen.

"Wegen des Denkmalauftrags hat mich die Auseinandersetzung mit dem Kriegsklotz allerdings stärker beschäftigt. Ich musste aber auch eine andere Sprache finden als Alfred Hrdlicka. Eine weitere figürliche Arbeit wäre nicht möglich gewesen, weil seine schon so stark ist. So kam ich auf den Text und die fragile Form des Gitters, auf die Idee von Transparenz im Gegensatz zu Kuöhls Monolith, und die der Schutzlosigkeit. Denn ein Deserteur hat sich in dem Moment der Flucht schutzlos ausgesetzt. Das wollte ich zeigen", sagt der Künstler. Den Text Heißenbüttels empfindet er als "sehr stark", weshalb er das Innere des dreieckigen Schriftkörpers öffnen will, um dort nicht nur die Namen der toten Deserteure zu verlesen, sondern auch, in Hörspielform, den Text von Helmut Heißenbüttel.

Kultursenatorin Kisseler umriss, dass es mit diesem Statement um mehr geht, als um die Vergangenheit: "Wir wollen mit dem Deserteur- Denkmal ein wichtiges politisches Zeichen für Zivilcourage und Gerechtigkeit setzen und junge Leute dazu ermutigen, für ihre Überzeugung einzutreten, für Frieden, Toleranz und Mitmenschlichkeit."

Professor Jan Philipp Reemtsma Förderer des Deserteur- Denkmals in Hamburg sagt in einem Gespäch mit dem Hamburger Abendblatt:

"Desertieren war legitim".

Warum sagt er nicht, in Anlehnung an Forderungen, Whistleblower gesetzlich zu schützen;

"Desertieren ist legitim"?,

die Beweislast vor Internationalen Strafgerichtshöfen umgekehrt, nicht warum jemand desertiert, ist als Anfangsverdacht die Frage, sondern, warum, auf welcher rechtlichen Grundlage, Staaten, einzeln, oder, in Koalitionen der Willigen, Kriege führen?

Die Option auf Desertion ist umsomehr legitim, als Staaten heute Kriege nicht gegen Staaten, sondern gegen "Unbekannt" als sogenannt militärisch- humane Intervention gegen Terroristen auf allen fünf Kontinenten mit wechselnd ausgeweiteten Kampfzonen führen und ihren traumatisierten Kriegsheimkehrern aus Afghansitan, Kosovo, vor der Küste des Libanons nicht einmal, anders als nach dem Ersten Weltkrieg 1918 in Deutschland, den rechtlichen Status, inklusive Invaliden- Rente, Übernahme von Behandlungskosten, als Kriegsversehrte zubilligen.

Zu schweigen davon, dass die Angehörigen dieser Kriegsheimkehrer/innen in Deutschland, den USA u. a. Ländern als Frauen, Männer, Kinder mit den Folgelasten der Nachbehandlungen, Nachbetreuung, abgebrochenen Berufslaufbahnen, seelisch und materiell alleingelassen sind, als seien ihre Kriegsheimkehrer auf Kriegsschauplätzen in aller Welt nur, wie bei einer zivilen Verkehrskarambolage, verunfallt.

JP

http://de.wikipedia.org/wiki/Deserteurdenkmal_(Hamburg)

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (27)

Joachim Petrick 14.06.2014 | 11:22

ergänzt:

Die Option auf Desertion ist umsomehr legitim, als Staaten heute Kriege nicht gegen Staaten, sondern gegen "Unbekannt" als sogenannt militärisch- humane Intervention gegen Terroristen auf allen fünf Kontinenten mit wechselnd ausgeweiteten Kampfzonen führen und ihren traumatisierten Kriegsheimkehrern aus Afghansitan, Kosovo, vor der Küste des Libanons nicht einmal, anders als nach dem Ersten Weltkrieg 1918 in Deutschland, den rechtlichen Status, inklusive Invaliden- Rente, Übernahme von Behandlungskosten, als Kriegsversehrte zubilligen.

Zu schweigen davon, dass die Angehörigen dieser Kriegsheimkehrer/innen in Deutschland, den USA u. a. Ländern als Frauen, Männer, Kinder mit den Folgelasten der Nachbehandlungen, Nachbetreuung, abgebrochenen Berufslaufbahnen, seelisch und materiell alleingelassen sind, als seien ihre Kriegsheimkehrer auf Kriegsschauplätzen in aller Welt nur, wie bei einer zivilen Verkehrskarambolage, verunfallt.

Magda 14.06.2014 | 13:09

https://lh5.googleusercontent.com/-vUqAS8DAFvo/Uuz3BPXcz6I/AAAAAAAAGoU/rTb87ccT2Vs/s400/Dem%2520unbekannten%2520Deserteur.jpg

Das ist das Denkmal für den unbekannten Deserteur in Bernau bei Berlin

Auf der Bronzeplatte darunter ist zu lesen.

„Gewidmet allen Deserteuren und Verweigerern,
deren Heimat die Mutter Erde ist,
die im Feind den Menschenbruder erkennen,
die statt auf Generäle auf den Befehl ihres Gewissens hören,
die nicht an Ideologien, sondern am Leben hängen,
deren Angst kleiner als ihre Liebe ist.

https://www.freitag.de/autoren/magda/wach-auf-du-christ

poor on ruhr 14.06.2014 | 13:31

@JP

Gerne gelesen Viel Neues, was ich noch nicht kannte.

Nur ist das mit dem Whistleblowing nichtetwas problematischer?

Ich bewundere Menschen wie Daniel Ellsberg,derdamals unter Opfern Stellung gegen den Vietnam-Krieg bezog.

Nur muss man sich nach der Lebenserfahrung wirklich darüber wundern,wenn die Probleme kriegen?

Sicher meinst Du,dass die Menschen guten Sinnes den Whistle-Blowern helfen sollten?

Nur das Problem ist,dass Whistleblowing nicht unbedingt immer etwas mit Gesellschaften im Kreigszustand zu tun hat.

Die,die durch die Whistle-Blower enttarnt werden haben in der Regel ja das Gesetz auf ihrer Seite, auch wenn es sich oft um Schweineren und gesellschaftliche Zuständehandelt,die geändert werden sollten.

Das Gesetz hält die Gesellschaften zusammen auc h wenn es beim Whistle-Blowing in der Regel die Falschen schützt.

Daher muss an offenen freieren Gesellschaften gearbeitet werden , in denen Ehrlichkeit nicht bestraft wird und sogar zum Gesetzerhoben werden sollte, das ist aber derzeit noch Utopie,aber man darf ja träumen.

Am Anfang hat Daniel Ellsberg vielleicht auch nur vom Ende des Vietnam-Krieges geträumt,aber dann hat er was getan.

Vielel Grüße

poor on ruhr

Joachim Petrick 14.06.2014 | 21:59

"Das ist das Denkmal für den unbekannten Deserteur in Bernau bei Berlin Auf der Bronzeplatte darunter ist zu lesen. „Gewidmet allen Deserteuren und Verweigerern, deren Heimat die Mutter Erde ist, die im Feind den Menschenbruder erkennen, die statt auf Generäle auf den Befehl ihres Gewissens hören, die nicht an Ideologien, sondern am Leben hängen, deren Angst kleiner als ihre Liebe ist. https://www.freitag.de/autoren/magda/wach-auf-du-christ Danke für den Hinweis auf dieses Deserteur- Denkmal in Bernau bei Berlin. Ich habe es oben in meinen Text mit aufgenommen

Joachim Petrick 14.06.2014 | 22:14

"Ich bewundere Menschen wie Daniel Ellsberg,derdamals unter Opfern Stellung gegen den Vietnam-Krieg bezog."

Danke, dass Du Daniel Ellsberg mit seinen Pentagon Papieren gegen den Vietnam Krieg erwähnst. Dem dmaligen Ehrenkodex entsrechend war der Deserteur. Insofern sind Deserteure und Whistleblower geradezu deckungsgleich. Der Unterschied liegt vielleicht im Bauchgefühl. Während der deseteur im Bauch spürt, mein Einsatz Im Krieg. egal für wen, schadet meiner emotionalen Gesundheit, weiss der Whistleblower, von der Fahne der Komplizenschaft gehend, als Tatzeuge von Vergehen, gar Verbrechen zu berichten.

tschüss

Jochen

Joachim Petrick 14.06.2014 | 22:22

"..das reine wasser gibt es nicht..."

Das ist wahr.

Hallo hy!,

ich glaube Bundespräsident Joachim Gauch bewegt sich auf dünnem Eins und läuft Gefahr, verfassungsrechtlich mit seinem militaristischen Getöse Deutschland, als Verbündeten der NATO, Mitglied der UNO diskreditierend, einzubrechen, wenn er so daher schwadroniert, Deutschland erfülle seine Bündnispflichten nicht.

Wann pfeift ihn endlich Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Frank- Walter Steinmeier zurück?

Joachim Petrick 15.06.2014 | 00:10

jetzt ordentlich:

"Das ist das Denkmal für den unbekannten Deserteur in Bernau bei Berlin

Auf der Bronzeplatte darunter ist zu lesen.

„Gewidmet allen Deserteuren und Verweigerern, deren Heimat die Mutter Erde ist, die im Feind den Menschenbruder erkennen, die statt auf Generäle auf den Befehl ihres Gewissens hören, die nicht an Ideologien, sondern am Leben hängen, deren Angst kleiner als ihre Liebe ist.

https://www.freitag.de/autoren/magda/wach-auf-du-christ

Danke für den Hinweis auf dieses Deserteur- Denkmal in Bernau bei Berlin. Ich habe es oben in meinen Text mit aufgenommen

apatit 17.06.2014 | 07:25

Sehr wichtiger und richtiger Beitrag von Dir! Besonders nach den geistigen Ergüssen des »Feldherr und Weltpolizist« BP Gauck der sich für Möglichkeiten militärischer Intervention Deutschlands ausquatscht! Lese mal nach bei: Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | 14. Nachwort

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

Kampf der Deserteure usw. Tschüss A.

Joachim Petrick 17.06.2014 | 12:38

"Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen,"

Die Sachsen wussten mit Bedacht aufs falsche Pferd zu setzen und verweigerten sich einer Heiligen Allianz der Willigen in der Vielvölkerschlacht bei Leipzig 1813 gegen Napoleon Bonarparte, weil sie kein Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation wieder herstellen, sondern Europa im Namen der Französischen revolution 1789, der Gründung der Vereinigten Staaten von Nordamerika schaffen wollten?

Ja! Ja unser Gaucckasier auf dem Eiligen Stuhl des Bundespräsidenten schwadrioniert Europa ins freie Schussfeld

http://www.deutschlandfunk.de/aussenpolitik-gauck-auch-zu-waffen-greifen.694.de.html?dram:article_id=289120

Beitrag vom 14.06.2014

AUSSENPOLITIK
Gauck: "Auch zu Waffen greifen"

Joachim Gauck im Gespräch mit Hans-Joachim Wiese

Joachim Petrick 17.06.2014 | 20:01

"er Waffen – Jochen hat wahrscheinlich den ollen Leitspruch aus DDR Zeiten wieder reaktiviert: “ Mein Arbeitsplatz mein Kampfplatz für den Frieden “

Köstliche Pointe!

Prägend für den kleinen Joachim Gauck soll ja ein Onkel mit NS- Vergangenheit gewesen sein, den er genau am 9. November 1989, dem Tag des Berliner Mauerfalls als Reisekader zu dessen 80-zigsten Geburtstag in Westberlin nach eigener Auskunft besucht hatte, der aber in seinen bisherigen Biografien nur beläufig als der namenlose Onkel genannt wird