Deutschland zeigt sich an

Völkermord an Hereros Wird die Selbstanzeige Deutschlands wg. Völkermords an den Hereros 1904 in Deutsch- Südwestafrika vom Strafgerichtshof Den Haag als rechtlich unbegründet abgewwiesen?
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Von wegen Deutschland schafft sich ab, wie Thilo Sarrazin 2013 in seinem gleichnamigen Bestseller meinte. Deutschland zeigt ich an wg. Völkemords an Herero, Hama, um ethisch- moralisch Wachstum zu generieren und zu stiften.

Drehbuch für "Zwei Personen- Theaterstück in "Einem Akt""

In einem fiktiven Dialog zwischen Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU)und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt es zu folgendem Gespächsverlauf:

Bundestagspräsident Norbert Lammert (NL)

Liebe Angela, Du weisst, wer ich bin, Bundestagspräsident, ich frage Dich einmal ganz unverblümt als Bundeskanzlerin, was machen wir, die AfD steht "ante portas" vor dem Deutschen Bundestag, sogar des Kanzleramtes, wenn wir den demoskopischen Prognosen für die Bundestagswahl 2017 Glauben schenken

Bundeskanzlerin Angela Merkel (AM).

Da sagst Du was, Norbert, ich sehe auf uns da ein gro9es Problem zukommen, wie Du, aber ich sage Dir, wie ich es am 5. September 2015, angesichts der Not der Flüchtlinge im Hauptbahnhof von Budapest nach der Ausweitung des Krieges in Syrien durch die Beteiligung Russland gesagt habe "Wir schaffen das!"

NL:
Das verstehe ich nicht ganz, Angela, wie meinst Du das?

AM:

Also siehe einmal, die Vizevorsitzendes der AfD Beatrix von Storch gibt uns zu horchen, wenn sie sagt, auf Flüchtlinge kann dem Buchstaben des Gesetzes nach an unseren Grenzen geschossen werden. was ja stimmt und, was ich als einstige DDR- Bürgerin einräumen muss, an deutschen Grenzen auch hundertfach geschah

NL.

Aber Angela, das ist, wenn auch schrecklich, so doch Geschichte.

AM:

Das ist wahr, aber denke daran, der Vollhorst* spricht von "Herrschaft des Unrechts" hierzulande, insofern hilft uns das jetzt nicht weiter, außer wir ändern mit der Mehrheit der Großen Koalition die Gesetzeslage

NL:

Meinst Du das Gedenken an den Herero- und Hama- Genozid durch den Kommandierenden der Schutztruppe in Deutsch- Suedwestafrika Generalleutnant Lothar von Trotha im Namen des Deutschen Kaiserreichs 1904?

AM:
Ja und nicht nur den und das.

Was war eigentlich mit dieser gefährlichen Versöhnungsreise von 11 Mitlgliedern der "Lothar von Trotha Familie nach Namibia 2007?

NL:
Vor mehr als hundert Jahren hat der deutsche Generalleutnant Lothar von Trotha den Massenmord am Volk der Herero befohlen. Die Familie des preußischen Militärs bat nun in Namibia um Vergebung - und wurde mit Todesdrohungen konfrontiert, schrieb die Suedeutsche damals zu der Versöhnungsreise

AM
Ach ja, da habe ich doch auch was in der Sueddeutschen gelesen:

Die Worte des Kuaima Riruako vor dem Besuch der Deutschen sollten, ja mit mir im Kanzleramt und dem BND Koordinator Thomas de Maizière oder war es Wolfgang Schäuble abgesprochen, ummissverständlich in der verkündigung des Herero-Führer im namibischen Rundfunk als Drohung zum Ausdruck kommen:

. "Wenn sie Orte besuchen, an denen sie Leute von uns getötet haben, könnte es sein, dass sie diese Stellen nicht lebend verlassen", verkündete der Herero-Führer im namibischen Rundfunk. "

NL:
Mensch Angela, so was macht ihr immer noch?

Auch zu meinem Entsetzen ließen sich die elf Mitglieder der Adelsfamilie 2007 aber trotzdem nicht von ihrem Vorhaben abbringen: Sich vor Ort zu entschuldigen für das, was ihr Ahne vor mehr als einhundert Jahren in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika zu verantworten hatte.

Anfang 1904 hatten sich die Herero unter ihrem Führer Samuel Maharero gegen die deutschen Kolonialherren erhoben. Auslöser war ein Streit um Land- und Wasserrechte und angebliche oder tatsächliche Übergriffe deutscher Siedler gegenüber den Einheimischen..

AM
Norbert nicht nur Du bist vom BND gebrieft im Bilde:

Nachdem etwa 200 Deutsche getötet worden waren, sandte die Reichsregierung ein Expeditionskorps mit einem Militärführer, der von seinen Zeitgenossen als hart, unbarmherzig und beratungsresistent beschrieben wurde: Lothar von Trotha.

NL:

Weiss ich doch:

Der General schlug die Herero bei der Schlacht am Waterberg im August 1904 und ordnete dann in einem berüchtigten Befehl die Vernichtung des Volkes an. In diesem heißt es, "keine männlichen Gefangenen mehr zu machen". Über "Weiber und Kinder" solle man hinwegschießen - "diese werden schon fortlaufen."

AM:
Da der General bestimmte, dass alle Herero das Land verlassen müssten, wurde das Volk in die wasserlose Omaheke-Wüste getrieben wo Zehntausende zugrunde gingen - der erste Völkermord im 20. Jahrhundert. Von der Herero-Bevölkerung, zuvor auf 50.000 bis 80.000 Menschen geschätzt, überlebten vermutlich nur 15.000.

NL:

ich erinnere die Worte Wolf- Thilo von Trothas, einem Redenschreiber beim Kanzleramt während der Helmut Schmidt Ära, im Namen zehn weiterer Familienmitglieder nachdem er und zehn Angehörige seines Clans in Namibia eingetroffen waren, die seinen Aufruf zum Dialog mit ihrer Gegenwart unterstützten. Ein solcher Dialog sei wichtig für den Weg in eine bessere Zukunft, so stand es in der Sueddeutschen :

"Wir schämen uns für die fürchterlichen Ereignisse, die sich vor einem Jahrhundert in Namibia abgespielt haben,"

AM:
Weiter war zu lesen:

Die Trothas wollen am Wochenende als Versöhnungsangebot unter anderem an einer jährlichen Gedenkfeier der Herero in Omaruru, rund 250 Kilometer westlich der Hauptstadt Windhoek, teilnehmen.

Die Trothas wurden von der Polizei eskortiert...

Das ist eine Maßnahme unseres Gastgebers, soll Wolf- Thilo von Trotha in einem Interview mit der Abendzeitung (AZ) 2007 aus München in Namibia gesagt haben, die wir nicht gefordert haben. Deshalb kann ich dazu nicht viel sagen. Wir fühlen uns hier jedenfalls nicht behindert.

Eine Entschuldigung im Namen Deutsclands auszusprechen, dazu fühlte sich die Familie Trotha 2007 nicht authorisiert, war zu lesen

NL:

Die Herero beanspruchen Wiedergutmachung von Deutschland.

AM:
Davon weiss ich ja gar nichts, mit mir redet wohl keiner mehr. Ist vielleicht in diesem Fall, auch besser. Ich hoffe sehr, das damals kein Vertreter der Bundesregierung in Namibia anwesend war

NL:

Dazu gibt es eine schlechte und eine gute Nachricht für Dich, Angela:

Zuerst die schlechte Nachricht:

Die damalige Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat das Massaker an den Herero 1904 als Völkermord verurteilt und sich bei der Volksgruppe im Namen Deutschlands entschuldigt.

Hier die gute Nachricht:

"Finanzielle Entschädigung hat Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, wie zuvor im rotgrünen Kabinett abgestimmt,, expressis verbis ausgeschlossen. Sie versprach bei ihrem Besuch in Namibia 2004, wie inwischen von uns erfolgreich praktiziert. eine Fortsetzung der Wirtschaftshilfe.

AM:

Jetzt erinner ich mich wieder, aber Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat sich über die mit mir als Oppositionsparteiführerin abgestimmte Richtlinie ihres Außenmiisters Joschka Fischers für ihren Auftritt in Namibia zum 100jährigen Gedenken 2004 an den Herero- Genozid

"Auf jeden Fall völkerrechtlich entschädigungsrelevante Äußerungen zu unterlassen"

zu unser aller Leidwesen in Regierung und Opposition, außer der PDS, hinweggesetzt, als wolle sie sich den "Günter Schabowski feuchten DDR- Zetteltraum am 9. November 1989" mit der Folge des Falls der Berliner Mauer in genau diesem völkerrechtlich unbestimmten Fall erfüllen.

Heute wurde ich in der Mittagsrunde vom Kanzleramtschef und Geheimdienskoordinator Peter Altmeier gebrieft, Frau Wieczorek- Zeul habe gestern im Rahmen einer Veranstaltung der Ringvorlesung der Universität Hamburg zum Thema

"Hamburg, das Tor zum Kolonialismus",

sie hätte damals 2004 nach ihrem Besuch Namibias daheim in Berlin befürchtet, ihr Amt zu verlieren. Dazu hatte sie allen Grund. Leider kam es anders, als wir wollten.

Während der Veranstaltung habe ein anwesender Autor des Freitags, namens Joachim Petrick, laut in den voll besetzten Hörsaal gerufen

"Warum zeigt sich Deutschland nicht selber wg. Völkermords an den Herero, Hama an? Wie soll denn dort ein Rechtsstaat entstehen, wenn es für dessen Bürger kein Klagerecht gegen Verbrechen gibt?"

Wie das folgend heitere Gelächter im Publikum zu werten ist, bleibe unklar, so unser Peter, es könne Zustimmung, Ablehnung aber auch beides bedeuten

Der moderierende Professor soll sich zu der Anmutung verstiegen haben Bundesentwicklungsministerin Wieczorek- Zeuls Aufritt 2004 in Namibia sei mit dem Kniefall von Bundeskanzler Willy Brandts 1970 vor dem Mahnmal an das Judenghetto in Warschau zu vergleichen.

NL:

Ist es ja auch. Beide kamen mit leeren Händen, weil die deutsche bzw. damals westdeutsche Gesellschaft, Wirtschaft und Politik das so wollte.

AM:

Das Problem ist doch bei den ganzen berechtigten Entschädigungsbelangen, dass wir zu den eigentlcihen Betroffenen nicht gelangen. Immer sind es Regierungen, die die Hand auf die Entschädigungsgelder legen wollen

NL:

Wäre Joschka Fischer, der gerade ins Amt berufenene Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzler Gerhard Schröder oder Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, statt Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul dort in Namibia aufgetreten, wäre das niicht passiert. Aber dem Ereignis dieses Gedenkens sollte ja 2007 nicht zu sehr viel Medien- Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Die hätten einfach ihr Herz über die Hürde werfen sollen,, die Afrikaner lieben doch Symbolik, und ihr Haupt stellvertretend für Deutschland unaufgefordert auf den Holzbock legen müssen in der ungewissen Hoffnung, dass ihnen nichts geschieht. Ganz im Gegenteil. Die Sympathien aller Afrikaner wären uns heute sicher,

Immer dieses Misstrauen gegenüber Foklore Symbolik. Dabei kann die manchmal so hilfreich sein

Es erfüllt mich mit tiefer Scham, dass elf nachgeborene Mitglieder der Familiie Lothar von Trotha 2007, da warst Du ja schon zwei Jahre im Bundeskanzleramt Angela, kein Regierungsmitglied Deutschlands noch Mitglied des Deutschen Bundestages dabei war, als die Familenschar von Trotha sich auf ihre vom BND als gefährlich eingestufte Reise nach Namibia begab, so als ob es, wider allem Völkerrecht, Sippenhaft gebe, symbolisch ihren Nacken freigemacht, ihre Häupter stellvertretend für Deutschland auf den Holzblock legten

AM:

Ja!, wirklich? Das sagt sich so leicht dahin, wenn der Tag lang ist, die Röcke und Nächte kürzer werden. Du warst doch auch schon zwei Jahre in Deinem Amt als Bundestagspräsident, oder erinnere ich mich da nicht richtig? Und wenn das schiefgegangen wäre, wäre Deutschland enthauptet.

Ausgerechnet Du musst das sagen. Du bist es doch, der der Bundesregierung im Juli 2015 in den Rücken gefallen ist und Fakten schaffen wollte, indem Du die Massaker an den Hereros und Namas u. a. Volksstämmen in Nambía, Ostafrika während deutscher Kolonialzeit als Völkermord beziechnet hast, an dem es nichts zu deuteln gibt.

NL:

Stimmt. Dazu stehe ich weiter. Die Tagesschau berichtete im Juli 2015 über einen Beitrag von mir in DER ZEIT, wenn ich Dir das referieren darf?:

AM:
Du darfst.

NL:

Die deutschen Kolonialverbrechen im heutigen Namibia habe ich als "Völkermord" bezeichnet. Wer vom Genozid an den Armeniern 1915 im Osmanischen Reich spreche, der müsse auch die Verbrechen des deutschen Militärs gegen die einheimische Bevölkerung im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika so bezeichnen, schrieb ich weiter

"An den heutigen Maßstäben des Völkerrechts gemessen war die Niederschlagung des Herero-Aufstandes ein Völkermord".

Der Krieg der Deutschen gegen die Herero sei ein "Rassekrieg" gewesen, habe ich in DER ZEIT geschrieben "Nicht nur den Kampfhandlungen, sondern auch Krankheiten und dem gezielten Morden durch Verdursten- und Verhungernlassen fielen Zehntausende Herero und Nama zum Opfer, andere starben in Konzentrationslagern oder bei der Zwangsarbeit."

AM:

Und nun? Dem geltenden Völkerrecht nach ist der Genozid an Hereros, Hamas, Armeniern bisher kein einklagbarer Fall für den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, weil der Begriff Völkermord erst nach dem Zweiten Weltkrieg im Wege des Nürnberger Kriegesverbechertribunals 1946/47 Eingang in die internationale Rechtspolitik und das Rechtsverständnis des Völkerrechts gefunden hat.

NL

Die Türkei besteht ja deshalb bis heute darauf, dass die Massaker an Armeiniern 1915 kriegsbedingt nach geltendem Buchstaben des Gesetzes kein Völkrmord sind.

AM:

Ich fürchte die AfD wird sich dieser Interpretation von Unrecht dem genau geltenden Buchstaben der Gesetze nach anschließen, alle regierungsamtlichen Verlautbarungen, Erklärungen, diplomatischen Noten unsererseits. die völkerrechlich nicht wirklich nach dem Buchstaben genau einklagbar sind, einkassieren. Wie stehen wir dann vor der Geschichte da?

NL:

Genau das erleben wir ja mit der AfD bereits in der Frage des Umgangs mit Flüchtlingen in Deutschland aus Syrien, Afghansitan, Irak, Libyen.

AM:

Da steht die AfD mit ihrem Rechtsverständnis dem Buchstaben des Gesetzes nach, angeichts dessen, dass Deutschland, anders als andere EU- Staaten, neben den USA, Russland, England, Frankreich, der Türkei, Kriegspartei in Syrien ist, damit in hervorgehobener Weise der Genfer Flüchtlingskonvention, der Haager Landkriegsordnung für den Schutz und die Versorgung der Zivilbevölkerung in Syrien verpflichtet bleibt, ziemlich angreifbar da.

NL:

Die Vizevorsitzende der AfD Beatrix von Storch ercheint mir in rechtlichen Angelegenheiten ziemlich ausgebufft zu sein, wurde sie doch wg. ausstehender Rundfunkgebühren seit 2013 gepfändet und besteht weiter rechtlich darauf, keine Gebühren zu zahlen.

AM:

Gestern hat Frau von Storch sogar bei Sandra Maischberger in der Sendung behauptet, sie habe gar keinen Fernseher, wenn die Maischberger sie erwischt, dass sie doch einen habe, würde sie von dem Zeitpunkt an klaglos Gebühren zahlen

NL:

Daran kann man sehen, wie hinterwäldnerisch dopperlzüngig die AfD unterwegs ist, vorne Hui, hhinten Pfui. Die Frau von Storch hat noch nicht einmal registriert, registrieren wollen, dass die Rundfunkgebühr seit 2013 nicht mehr für eine abgerufene Leistung monatlich eingezogen wird, sondern. quasi wie eine Steuer auf jeden Privathaushalt, jedes Unternhemen, Krankenhäuser, Rathäuser, öffentliche Einrichtungen, Bürgerhäuser, Jugendhäuser, Kitas, Hotels gelegt wird, gleich, ob es da ein TV- ; Rundfunkgrerät, einen Internetzugang gibt oder nicht.

AM:

ist das rechtlich nicht prekär? Steuern, Abgaben ohne zuordnenbaren Leistungsbezug darf doch nur der Bund, dürfen nur die Länder, Kommunenm, dazu bald die EU erheben.

NL:

Das fragt die AfD auch.

Was ist, wenn die AfD sich in der buchstabengewissen Sicherheit des Völkerrechts wiegt, dazu durchringt, erst einmal ab 2017 in Regierungsverantwortung angelangt, auf den Standpunkt stellt

"Deutschland zeigt sich selber wg. Völkermords an den Herero, Hama beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag an?

AM:

Und wenn wir dann erleben, dass der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag die Selbstanklage Deutschlands als rechtlich unbegründet zurückweist?

NL:

Dann stehen wir mit all unseren unterschwelligen Bemühungen ohne präjudizierende Wirkung auf trickreichen Umwegen, irgendwie doch Entschädigungen über Wirtschaftshilfe an Staaten zu leisten, z. B. nach israel, nackt und bloß da, wie der Kaiser ohne Kleider.

AM:

Wer wird denn gleich alles so rabenschwarz sehen.
Diese Art unserer Wirtschaftshilf´e für andere Länder dient vor allem dem Exportzuwachs unserer eigenen Unternehmen, ohne dass in Brüssel die Alarmglocken wg. verbotener Subvention derselben schrillen.

Wir müssen den Stier AfD bei seinen Hörnern packen, wo der kitzelig ist. Ich werde das als eine weitere Möglickeit nutzen, Konflikte stimmen uns heiter, endlich geht es weiter, mein beherztes

"Wir schaffen das"

einmal mehr öffentlich in die Welt hinaus zu posaunen, unserer Willkommens- und Ankommenskultur für Flüchtllnge und ein neues Verständnis von Völkerrecht und rechtlich begründeter Entschädingungskultur mit einklagbaren Rechtstiteln europaweit Nahrung geben

NL:

Angela, jetzt gehen die Pferde galoppierend mit Dir durch.

Was machst Du, wenn die Griechen jetzt auf Reparationsleistungen wg. Vermögensentzug, überhöhten Besatzungskosten der Deutschen Wehrmacht, Schäden an der Infrastruktur, öffentlichen und privaten Gebäuden, Häfen, industriellen Anlagen während des Zweiten Weltkrieges von 1941- 1945 pochen

AM:

Ach was, lass mich nur machen Norbert

NL

Gut gebrüllt Löwin, aber wie soll das gehen, vor allem, ist doch die Frage, ob die deutsche, die europäischen Wirtschaften da mitgehen

AM:

Genau um die geht es ja im Grunde. Nimm nur einmal die europaweit grassierende Altersarmut, Gut wir sind im Alter mit unseren Altersbezügen fein raus. Aber die Mehrheit der Alten, vor allem Frauen im Alter nicht

NL:

Angela, Du überrascht mich, seit wann interessierst Du Dich für die Altersarmut. Wir haben doch 2003 der rotgrünen Agenda2010/Hartz IV- Gesetzen mit einer drastisch 30 %zentigen Kürzung der Rentenanwartschaften, Nichtanrechnung von Studienzeiten, als Opposition begeistert zugestimmt.

AM:

Was damals richtig schien, muss ja heute nicht richtig sein.

ich sehe das ganz leidenschaftlso aus rein wissenschaftlich profunder Sicht

Oder sinngemäß mit Konrad Adenauer gegen den damaligen Wirtschaftsminister Professor Ludiwg Erhard gesprochen

Was 1957 Recht, ist, kann heute nicht Unrecht sein.

Genau in dem Moment, seitdem 1957 offenbar war, dass der demografische Faktor weder für Wachstum taugt und damit auch nicht für Verteilungspotenzial des Gesellschaftsvermögens in Deutschland bürgt, vollzog Bundeskanzler Adenauer den Schritt, die Rente, vom demografischen Faktor befreit, an der durchschnittlichen Lohnentwicklung orientiert, zu dynamisieren,

NL:

Ich ahne, was Du jetzt sagen willst:

Um wieviele Millarden € wird das gesetzliche Rentensystem entlastet, wenn dieses vor systemfremden Leistungen wie arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, Kosten der Deutschen Einheit, der Mütterrente, Rente mit 63, Förderung der Riester- und Röruprente verschont wird?, weil diese versicherungsfremden Leistungen nicht Sache der Arbeitnehmerschaft, Arbeitgeber allein, sondern der Gesamtgesellschaft über Steuern sind?

AM:

Nein das eben nicht, aber was denn wohl?

NL:

Die asymmetrisch ungleiche Vermögensentwicklung in Deutschland hatte Adenauer dabei wohlweislich schlau außen vor gelassen. Mit der rotgrünen Agenda2010 anno 2003 sollte diese Wahrheit Adenauers der "Lüge" überführt, die dynamisierte Rente abgeschafft werden.

AM:

Was ja mit einer 30 % Rentenkürzuing geschah. Abgeordnetendiäten, Pensionsansprüche, Vermögenszuwächse von Unternehmen, Parteien, Gewerkschaften, Vrbänden, Kirchen, Stiftungen, Privathaushalten in Bund, Ländern, Städten blieben davon unberührt.

NL:

So isses Angela.

Wer heute nicht nur von Wachstum sprechen, sondern generieren will, braucht, neben einer Entschädigungskultur einklagbarer Rechtstitel, eine Vermögensverteilung von oben nach unten als Wachstumsmotor.

AM:

Norbert!, was sagt eigentlich die SPD dazu, wenn ich bei der an die Wand klopfe, weiss ich manchmal nicht, ob die noch drinnen ist.

NL:

Zur SPD brauchst Du nicht durch die Wand brechen, deren Tür ist so offen, wie die Drehtür eines Taubenschlags, dass manche schon unken, die SPD hat zwar einen Lichtschacht im Willy- Brandt Haus, ist aber ansosten nicht ganz dicht.

Die SPD geht mit uns, da bin ich mir gewiss, siegesgewiss klappert das Gebiss, auch wenn die SPD Granden es nachher nicht gewesen sein wollen.

AM:
Trägst Du schon Deine Dritten Zähne, Norbert?

NL:

Nun werde mal nicht persönlich, Angela! Das ist hier ein außerplanmäßiges Arbeitstreffen, und kein "Driitte - Zähne Selbsthilfegruppen Teach In", wenn ich erinnern darf. Oder sucht Dein Gatte Professor Joachim Sauer Rat?

AM:

Teach- In?, das ist Neuland für mich. Ich kenne nur Urania als volksnahe Bildungsstätte in der Uckermark zu DDR- Zeiten- -

JP

* Bayrischer Ministerpräsident Horst Seehofer

https://www.tagesschau.de/inland/lammert-herero-voelkermord-101.html
Niederschlagung des Herero-Aufstandes
Für Lammert ist es Völkermord
Stand: 08.07.2015 12:14 Uhr

https://web.archive.org/web/20071213011513/http://www.sueddeutsche.de/,ra2m2/panorama/artikel/839/136568/
07.10.2007 14:11 Uhr
Gedenken an Herero-Genozid
Gefährliche Versöhnungsreise

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/hamburger-kolonialgeschichte-begann-daenisch
JOACHIM PETRICK 27.04.2016 | 00:47 4
Hamburger Kolonialgeschichte begann dänisch
Graf Schimmelmann begann in Ahrensburg unweit Hamburg im 18. Jahrhundert unter dänischer Flagge sein Dreiecksgeschäft, Baumwolle, bedrucktem Kattun, "Negersklaven" nach Nordamerika

19:11 28.04.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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