Die Trinität, ein dogmatischer Glaube bis ins spirituelle Koma?

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Die Trinität, ein dogmatischer Glaube bis ins geistig spirituelle Koma?
Die Dreieinigkeit, ein dogmatischer Glaube, ohne Punkt, Komma, Absatz, Strich bis ins geistig spirituelle Koma?

von Gott, ich bin von Gott an Sohnes Statt angenommen"

Führt die Trinität (Dreifaltigkeit/Dreinigkeit von Sohn, Vater, Heiliger Geist) durch die augustinisch (Auriel Augustinus(354- 430 n. Chr.)) gelehrsame Hintertür der Begründung einer chtristlich- theologischen Philosophie die Vielgötterei aus römischer Vorzeit im Christentum Roms wieder ein?

Jesus Flucht in die Schutzbehauptung:
"Ich bin Gottes Sohn"

Wie Jesus Christus Römischer Sklaverei, Knechtschaft durch seine, in der Not ungesicherter Zugehörigkeit sowohl nach römischen Besatzer- wie auch jüdischem Recht, geborenen Schutzbehauptung, entging:
"Ich bin von Gott, ich bin von Gott an Sohnes Statt angenommen"

Die Trinität (Dreifaltigkeit/Dreinigkeit von Sohn, Vater, Heiliger Geist) hat ihre Wirkung mutmaßlich in dem Willen entfaltet, der Viel- Götterei im Römischen Reich als Nadelöhr die Option zu eröffnen, sich im Wohlgefallen des Monotheismus, klerikal das Römische Reich konstantinisch neu erfindend, Macht bewahrend, Macht entfaltend, unmäßig an Körper. Seele, Geist zu ergötzen.

In der Psychoanalyse Siegmund Freuds wird die der Trintität
"Körper, Seele, Geist"
zugrunde liegende operal systemische Skulptur vom
"Es, Ich, Über- Ich"
gleich- , vor- wie nachrangig in geordneter Weise "generationsübergreifend" in poly- wie ontogenetisch "Freier Assoziation" kommunizierend, methodisch nachvollziehbar, aufgedeckt.

Damit ist es Siegmund Freud gelungen, psychseelisch natürliche Instanzen im Seelenhaushalt der Menschen ausfindig zu machen, ohne dabei in Anspruch nehmen zu können, noch zu wollen, er habe Jesus Christus seiner Schutzbehauptung

"Ich bin Gottes Sohn" überführt.

Und doch hat diese Schutzbehauptung Jesu Christi über Generationen direkt zur Psychoanalyse Siegmund Freuds geführt, ohne damit Gewissheit zu erlangen, ob ein unmittelbarer, mittelbarer Zusammenhang zwischen der Zugehörigkeit zum abrahamitischen Religions- und Kulturkreis besteht, aus dem erst die Instanzen im Seelenhaushalt der Menschen erwachsen, durch die Psychoanalyse dialogisch ansprechbar, manifestiert.

Jesus sprach niemals davon, Gott zu sein, sondern davon, wie alle vaterlosen Kinder, insbesondere angesichts der vielen von römischen Besatzern erzeugten vaterlosen Kindern in Palästina, von Gott zu sein, ein Kind Gottes, ein Kind des Himmels zu sein.
Was ontogenetisch betrachtet, wahrlich, wie die Jungfrauengeburt, ein, in der Not fehlender Zugehörigkeit, von den Pharisäern, Tempel- Priestern aufgegriffen, empfohlene Umdeutung eines gesellschaftlichen Misstandes in einen Euphemismus im Judentum unter Römischer Besatzung u. a. abrahamitischen Religionen ist, um einen Schein von Ordnung in wahrhaftig sozialer Unordnung, unbestimmter Zugehörigkeit nicht nur gegenüber den Römischen Besatzern aufrecht zu erhalten.

Denn wer da keiner Familia sowohl nach römischen wie jüdischem Recht zugehörig war, galt im Römischen Reich und den von Rom besetzten Gebieten als Unfreier, als Freiwild, als Objekt gewerbsmäßiger Begierde für den Handel, Wandel, Verkehr zu und auf Sklaverei Märkten.

Wenn Jesus als vaterloser Mensch, wie viele damals von römischen Besatzern erzeugten Kinderrn, vaterlos, also davon sprach, er sei von Gott, von Gott an Sohnes Statt angenommen, so war das im Vokabular Römischer Adminstration eine akzeptierte Schutzbehauptung, wie die Behauptung Jesus gegenüber Pontius Pilatus
"Ich bin wahrlich, ein König.
Mein Reich aber liegt nicht in der Römischen Welt".
Diese Schutzbehautungen bewahrten damals Jesus womöglich vor dem Abtransport in die Skalverei auf Römische Sklavenmärkte und Galeeren.

Vater, Mutter, Tochter, Sohn sind auf Erden selbstverständlich vier Personen im Rollen Drama Viereck und doch leben alle vier Vater, Mutter, Tochter, Sohn in der Rollen Empathie von Tochter- , Sohnes- , Mutter- und Vaterschaft miteinander, gegeneinander kommunizierend in ein und derselben Erlebenswelt.

Es geht bei der Trintität n. m. E. nicht um der Wahrheit in der Bibel, im Neuen Testament, des Koran, der Tora letzter Schluss der Vorfahren aus grauer Vorzeit, sondern um die stets jüngste Schlussfolgerung aus den Möglichkeiten Menschlicher Kommuikation, die in den Worten der Bibel, dem Koran, der Tora deutbar stecken, gleich, ob Gott unter den Menschen gegenwärtig weilt oder abwesend ist.
Wobei die vorübergehende Abwesenheit Gottes, denn Gott ist überall da, aber niemals gleichzeitig überall, den Menschen untereinander in unserer einen Welt Gelegenheit gibt, das Prinzip Verantwortung, urbi et orbi, unter den Geboten der Achtsamkeit, des gegseitigen Respekts "Lerning By Doing" zu lehren und zu lernen!?

Dass die jeweiligen Kirchen nun unverbrüchlich, scheinbar unverrückbar ihre Theologien in einem Innerkirchlichen Dialog, samt Lithurgie praktizieren wollen, ist umsomehr ihr gutes Recht, wenn dieselben Kirchen in einem äußeren Interrelgiösen Diskurs andere Kirchen ohne Eifer der Mission anerkennend achten, respektieren und gleichzeitig einen unproblematischen Wechsel iGläubiger wie Ungläubiger in die Kirchen- und Konfessionsunabhängigkeit, sowie von der einen zur anderen Kirche und zurück eröffnen und gegenseitig versichern.

Die entsetzliche Not des Menschen Jesus Christus, wie vieler vaterlos geborener Menschen mit ungesicherter Zugehörigkeit in damaliger Zeit, sich in die Schutzbehauptung zu flüchten
"Ich bin eine Sohn, eine Tochter Gottes, des Himmels von einer Jungfrau geboren"
ist wahrlich kein hinreichend belastbarer Grund, sich heute in Anbetung der Gottessohneschaft Jesus Christuns, samt Jungfrauengeburt, ins geistig spirituelle Koma zu glauben.

Jesus Christus hat sich später vermutlich im Laufe seiner Jugendjahre vertraut in seine Schutzbehauptung
"ich bin Gottes Sohn"
einfühlend eingelebt und sich irgendwann fragend gesagt, warum soll ich, kann ich nicht einfach
"so tun als ob"
und mit Gott als meinem Vater öffentlich gehörig vernehmbar, in einen Inneren Dialog, in Form von Gebeten, Gesängen, Gleichnissen sprechend, eintreten, wie es viele Menschen hierzulande unerhört im Stillen tun?

Wer da will, kann meinen Gebeten, Gesängen, Gleichnissen öffentlich oder insgeheim beitreten.

Was Jesus sich dann zur täglichen Übung machte.
Schon war ab irgendwann, umgeben von seinen Jüngern, insbondere während seiner "Open Air" Bergpredigten, Jesus Art religiöser Stellverteter- Mediation zwischen Gott und den Menschen geboren.

Den Worten im Glauben eine größere Bedeutung als den Bildern von Gott, den Göttern einzuräumen, wie es Jesus und seine Jünger auf öffentlichen Plätze kultivierten, fiel insbesondee im Römischen Reich der Viel- Götterei, der Götzenbilder- Anbetung auf unerwartet und doch absehbar fruchtbaren Boden.
Waren gebildete Römer/innen doch ganz besonders dem Umgang mit dem Reichtunm der Vielfalt der Möglichkeiten von Sprache daheim und in der Ferne wissbegierig zugewandt.

Da war es letztlich nur eine Frage der Zeit bis das Christentum zur Staats- Religion des Imperium Romanum erhoben wurde und konstantinisch ward.

JP

21:44 28.12.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

Kommentare 5

Avatar
richard-der-hayek | Community