Fahnenflucht eines Seelsorgers mit Ansage

Joachim Gauck nennt als Grund für die Aufgabe seines Amtes 2017 sein Alter. Ihm sei bewusst, dass die Lebensspanne zwischen dem 77. und 82. Lebensjahr eine andere ist. als die,..“
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Fahnenflucht mit Ansage eines Seelsorgers, Theologen, namens Joachim Gauck, aus dem Bundespräsidentenamt in den iden des Märzens 2017, wenn der Bauer äckert und sät, seinen Acker bestellt

Als Grund für die Aufgabe seines Amtes im März 2017 nennt Bundespräsident Joachim Gauck sein Alter. Ihm sei bewusst, sagt er vorgestern am Rednerpult in den Räumen des Schlosses Belleveu,

„......dass die Lebensspanne zwischen dem 77. und 82. Lebensjahr eine andere ist als die, in der ich mich jetzt befinde.“ Er wolle für eine solche Zeitspanne nicht eine „Energie und Vitalität voraussetzen, für die ich nicht garantieren kann“.

Kann das wirklich ein Grund sein,, bei angeblich gegenwärtig bester Gesundheit, vor einer erneuten Kandidatur für sein bisheriges Amt zurückzuscheuen?, so als ob ein Mensch, hochfahrend, gleich in welchem Alter, eitel gottvergessen, fern jeder Demut, für die Vitalität, und Energie seiner nächsten Jahre garantieren könnte, je zu garantieren vermochte?

Wo Bundespräsident Joachim Gauck doch seinem Land so gerne dienen will und dieses, seltsam ichbezogen, nach eigenem Bekunden, nur in einem Amt vermag?

Kann das Verweilen als Älterer in Amt und Würden nicht eher bewusster Antrieb sein, sein Amt anders zu kommunizieren, wahrzunehmen und zu gestalten, neue Säulen für ein schöpferisches Leben als Älterer im Amt zu erfahren und öffentlich zu bekunden?

Zu manchen Debatten ließ sich Bundespräsident Joachim Gauck, bei bester Gesundheit, erhöhtem Energeihaushalt, ausbalancierter betriebstemperatur und blendender Vitalität schon in seiner esten Amtsperiode tragen, zu anderen marschierte er stehenden Fusses ungerufen, wenn es ein musste, verfassungsübrgriffig, wie zu der Münchner Sicherheitskonferenz 2014, um als Bundespräsident aller Bewohner/innen Deutschlands diese auch auf eine militärische Bundeswehr- In- und Auslandsmissionsverantwortung einzuschwören.

Papst Johannes Paul II (1920- 2005) hat es vielleicht ein wenig zu sehr ins Dramatische vorgemacht.

Was für eine vertane Chance eines Theologen und Seelsorgers Joachim Gauck in Amt und Würden des Bundespräsidenten 2017- 2022.

Oft hat Gauck seine Begeisterung für eine Person, eine Sache, einen Gedanken, den unbedingten Gebrauch eines Wortes wie

"Dunkeldeutschland"

ins Ungefähre fortgetragen. Ist es nun seine Begeisterung für sein gestanztes Verständnis von Alter, Amt und Würden, das ihn, ohne erkennbare Not, im März 2017 als Fahnenflüchtiger von dannen ins Ungefähre trägt?

Was ist mit den Deutschen, den Seelsorgern, Theologen hierzulande, gleich welcher konfessionellen Feldpostnummer, katholholischer, lutherischer Patriot los.

Will denn in Deutschland, Europa keiner mehr in Amt und Würden sterben?

Erst flieht Papst Benedikt XVI in wehendem Talar, umwölkt von flatternden Fahnen des Vatikanstaats, vom Hochamt des Heiligen Stuhles am 28. Februar 2013, die Iden des Märzes meidend, nun will Bundespräsident Joachim Gauck es ihm ausgerechnet in den Iden des Märzens 2017 als Fahnenflüchtiger gleichtun?

"Aber Napolitano, der 2013 sogar schon 88 Jahre alt war, ließ sich zum zweiten Amtsantritt nur deshalb bewegen, weil Italien in eine echte Staatskrise geraten war. Davon kann in Deutschland überhaupt keine Rede sein." schreibt Michael Jäger

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gauck-die-zweite
MICHAEL JÄGER AUSGABE 2016 | 06.06.2016 | 10:30 65

Gauck, die zweite?
Amtszeit Falls der Bundespräsident nicht weitermachen sollte, muss die SPD Farbe bekennen


Eine kühne Deutung, angesichts der Tatsache, ´dass Deutschland Kriegespartei in Syrien ist, sich seit Nine Eleven 2001 im beiläufig erklärten Krieg befindet, 2005 der rotgrün Bundeskanzler den Notparagrafen bemühte, um den Deutschen Bundestag vorzeitig für Neuwahlen aufzulösen. der EU- Türkei Deal nur zustande kam, um in Bälde mit dessen Scheitern aufzuwarten, um eine zugespitzte Krise, die schon lange schmort, endlich aus gegebem Anlass der Bundespräsidentenwahl am 12. Februar 2017 als soche ex cathedra erklärt zu legitmieren?

"Ich dachte nur, das es doch möglich sein müsste, dass der kleinere Koalitionspartner - wie beim BVG - eine abweichende Meinung formulieren könnte ohne dass das gleich die ganze Regierung kippt."
meint in der Kommentarspalte die Freitag Bloggerin Magda.

Mein Gegenkommentar:

Eine einteressante Übrlegung, aber so souverän, wie ein Verfassungsrichter mit einem Minderheitsvotum ist die SPD nicht, weil sie, wie der Teufel das Weihwassr, meidet, als Minderheit in der GROKO zu gelten.

Joachim Gauck hat jetzt sein erwartet notwendiges Statement abgegeben, er könne seine volle Vitalkaft und Einsatzfähigkeit aufgrund seines Alters von 76 Jahren für eine weitere ganze Amtszeit ab April 2017 bis März 2022 nicht garantieren.

Aber so wie wir Joachim Gauck selbstverliebt erlebt haben, würde er sicher in zugespitzter Lage der Regierung, wie 2012, so auch spätestens im Januar 2017 den erneuten Ruf nach seiner Person als Allparteienbundespräsident hören

"OH!" Jo, mach es noch einmal für Deutschland"

und sei es nur für ein, zwei Jahre nach der Bundestagswahl im Herbst 2017.

Das Instrument dazu hat Michael Jäger hier an anderer Stelle im Freitag zum "Notstandsjahr" 1967 beschrieben.

Das Szenario auf Joachim gauck zugeschnitten könnte dann so verlaufen:

Angesichts der vorübergehenden Anerkennung einer lange bestehenden Krisenlage, tritt Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich Morgens in der Früh um 5.45 Uhr vor die Bundespressekonferenz, in ihrem Schlepptau ein enthusiastisch tatkräftig patriotisch wild entschlossen dreinblickender Bundespräsident Joachim Gauck und die Bundeskanzlerin verkündet im "Kleinen schwarzen" in der Stunde der Exekutive, die Lage ist da. ist die, für die wir sie immer gehalten haben, aber es uns nicht zu sagen trauten, der Nationale Notstand ist eingetreten, der kleine Geheime Ausschuss des Deutschen Bundestages, der Bundesregierung, der Länderkammer sei mitternächltich einberufen worden.

Nachdem der Kleine Geheime Ausschuss getagt, beratschlagt und entschieden hat, habe ich zu verkünden, die Bundespräsidentwahl im Februar 2017 ist bis auf weiteres ausgesetzt.

Wir danken dem Bundespräsident Joachim Gauck alle einmütig für seinen unrmüdlich weiteren patriotischen Einsatz für Deutschland Europa an der Nationalen Notstandsfront und erbitten nicht nur Gottes Segen sondern die Fürbitte aller Kirchen, Münster, Dome, Kathedralen, Moscheen, Synagogen, Pagoden und überkonfessionell Stillen Räume im ganzen deutschen Land

Weiteres fiktives Procedere:

Der Regierungssprecher wiederholt noch einmal im tiefernst tragendem Tonfall in Moll:

"Fragen sind nicht zugelassen.

Sie dürfen sich aber wieder setzen"

und ruft in aller Eile ins erlesen geneigte Publikum

Es lebe das "Heilige Europa!"

"Europa muss leben und wenn Deutschland sterben muss!"

Allseitges Erschöpfungsschweigen, jetzt ist es raus. Wir brauchen Gauck und sonst Niemand im Bundespräsidentenamt.

JP

http://www.taz.de/!5307325/
Gauck verzichtet auf zweite Amtszeit
6. 6. 2016
ULRICH SCHULTE
Ein schwerer Schritt

02:47 08.06.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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