Flüchtige Demokratie zugelaufen!, gegen Schutzgebühr abzuholen!

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Flüchtige Demokratie zugelaufen!, gegen Schutzgebühr abzuholen!

Flüchtige Demokratie, alias Karl Heinz Schreiber, in Gewahrsam genommen, gegen Schutzgebühr abzugeben!

Neuestes Angebot aus dem Tierheim!:
Steckbrief:
Unser Liebling heißt Demokratie!

Demokratie, sechzig Jahre alt,
heller Wahn im verschlissenen Anzug,
voller Kahlen Asten Wetterlagen,
eher krummbeinig denn gradlinig,
eher untersetzt denn hochgewachsen,
bellt grund- und bodenlos,
schnappt auf, schnappt nach,
will auf schmalem Fuss nur spielen,
kurzatmig beim Hammelsprung im Deutschen Bundestag,
bevorzugt stabile Seitenlage im Schlaf,
hyperaktiver Nacht- und Nebelschwärmer,
ist zu jeder Pause am hellichten Tag aufgelegt,
verleugnet ledig, Vater, Mutter, Geschwister,
verweigert Unterhaltszahlungen für seine unehelichen Kinder.
spielt als Papiertiger mit Akten, macht aus Aktenlagen Schwalben,
um diese seltsam wundersam despotisch verschwinden zu lassen,
frißt auch schon einmal willkürlich kreatürlich launisch ihre Anhänger/innen, wenn Not an der Demokratie ist,
säuft windschnittig, schwindsüchtig Geld wie ein Heu,
drischt medial flink Stroh, als wäre es das Gold von Rumpelstilzchen für des Müllers schöne Tochter,
gedankenflüchtig, spielsüchtig,
chronische Herz Insuffizienz,
ernährungsgestört mit harter Neigung zur Bulemie,
kann gar nicht soviel Nahrung aufnehmen, wie sie kotzen will,
sucht in Bombenstimmung Locations, Events für bunt schrille Auftritte im Jugendstilwahn Gewand Alarm,
schweigt, viel gefragt, wie ein Grab,
wer mit der Demokratie und ihren bestechenden „Wächtern/innen“,
wie dem gerade aus Kanada per Flyer zugeführten Karl Heinz Schreiber, dem Waffen- und Rüstungslobbyist, CDU/CSU Spenden Skandalist,
zehn Jahre lange geschwiegen, hat alles mit der Demokratie besprochen.

Ein Beispiel des wundersam beredten Beschweigens unserer Demokratie bis in höchste Sphären unserer Spitzen- Politiker/innen:

www.focus.de/politik/weitere-meldungen/cdu-parteispendenaffaere-merkel-setzt-sich-nicht-fuer-schreiber-ein_aid_422946.html

Der stellvertretende Regierungssprecher Klaus Vater erklärte am heutigen Montag, dass sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht für den Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber einsetzen wird. Demnach habe sich Schreiber mit dem Hilfeersuchen an die Kanzlerin gewandt. Schreiber gilt als eine Schlüsselfigur in der CDU-Parteispendenaffäre.
Affären:
Haftbefehl gegen Schreiber wird Dienstag eröffnet

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich nicht für den Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber einsetzen. Das erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Klaus Vater am Montag in Berlin. Für die schnelle Auslieferung Schreibers hat sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries noch in der vergangenen Woche bei der kanadischen Regierung eingesetzt, wie ein Sprecher des Ministeriums bestätigte. Die Annahme, dies sei parteipolitisch motiviert, sei aber „völlig aus der Luft gegriffen“.

Vater sagte, Schreiber habe sich an die Kanzlerin mit dem Hilfeersuchen gewandt. Da der Brief aber zu spät gekommen sei, sei keine Zeit zu einer unmittelbaren Reaktion vor der Abschiebung gewesen. Aber selbst wenn es diese Zeit gegeben hätte, „hätte sie es auch nicht getan“, betonte Vater. Zu Einzelheiten des Schreibens oder der von Schreiber gewünschten Einflussnahme wollte er nichts sagen.....“

Hört! Hört!,
es war Bundeskanzlerin Angela Merkel immerhin, mitten im Sommerloch, eine offiziöse Verlautbarung in der Bundespressekonferenz wert, Ihr Schweigen über den zwangsweise heimgesuchten Waffen- und Rüstungs- Lobbyisten, Karl Heinz Schreiben, zu brechen, ihn in seiner Augsburger Jusizvollzugsanstalts Zelle vergewissert wissen zu lassen, dass sein postalisches Hilfe- Ersuchen sie zwar erreicht, aber leider zu spät eingetroffen sei.
Aus der Welt des Herrn Schreiber heißt das übersetzt:
„ Dumm gelaufen!
Dieses Mal, nach zehn Jahren zielgerichtet vergeblichen Strebens, war Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, nach Zielfoto- Aufnahme, aus Versehen um Haaresbreite schneller, als das Bundeskanzleramt“

Will Bundeskanzlerin Angela Merkel den Rüstungs- und Waffenlobbyisten Karl Heinz Schreiber, angsichts forciert offensiver Einsätze der Bundeswehr in Afghanistan samt Materialermüdung vor Ort für neue Waffensystem- Optionen vorauseilend milde stimmen?

JP

16:47 03.08.2009
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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