Flüchten G- 20 Staaten in Kriegskonjunktur?

NEW WAR DEAL? Wenn Du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis, stottert der Weltwirtschaftswachstumsmotor, heize „Credit Spending“ an die weltweite Rüstungskonjunktur
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Militärschlag in Syrien, seit Nine Eleven 2001, einer unter vielen

1933- 1945, militärstrategischer „New Deal“ Richtung Zweiter Weltkrieg, 1950- 1953 Koreakrieg, 1964- 1975 Vietnam Krieg, 1982- 1988 Irak- Iran Krieg, 1999 militärisch- humane Intervention im Kosovo, 1991- 2003 zwei Golfkriege gegen den Irak, 2001- 2013 unbefristeter Krieg gegen den internationalen Terrorismus nach Nine Eleven 2001 im Kaukasus, Afghanistan.

Michael Jäger schreibt in seinem Artikel:

https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/die-hexenprobe

Michael Jäger

05.09.2013 | 18:31 33

Die Hexenprobe

Militärschlag Nehmen wir einmal an, der Chemiewaffenangriff am 21. August sei vom Assad-Regime ausgegangen

"Doch kämpfen ja auch Auswärtige mit. In Libyen gibt es Chemiewaffen und das entsprechende know how. In Syrien selber dürften Teile von Assads Armee die Seiten gewechselt haben. Wissen wir, welche Gerätschaften sie mitgehen ließen?"

Eine wichtige Überlegung.

Allein das hervorgehobenen Kommunizieren eines Miltärschlages gegen bestimmte Orte, Städte, Befehls- , Gefechtsstände in Syrien, zeigt einmal mehr, dass wir erst auf dem Weg in eine bewaffnet lösungsorientierte Zivilisation sind, dass immer noch der militärisch- industrielle Industriekomplex das Maß aller Dinge für eine Internationale- , Außen- und Innenpolitik aus einem Guss setzt.

Die Rote Linie war ja bereits überschritten, als die syrische Rebellion 2011/2012 Anfangserfolge ohne durchschlagende Ergebnisse vorzuweisen hatte. Damit war die Gefahr heraufbeschworen, dass in Syrien, von innen und außen, ein reger Handel mit Massenvernichtungswaffen, gleich welcher Art, drohte.

Angesichts des drohenden Militärschlages ist vorstellbar, dass sowohl das Assad Rest Regime als auch die Rebellen, menschenverachtend, gleichermaßen C- Waffen Depots in der Nähe von potentiellen Angriffspunkten der US- Cruisse Missiles, verdeckt, stationieren.

Gut wäre womöglich, wenn die Androhung des Militärschlages, unter Einbeziehung von Russlands, aufrecht erhalten bleibt, aber nie stattfindet?, dass das Assad Regime letztendlich unter der Angst vor dem Militärschlag zerbricht undüber Flüchtlingsströme in Auflösung begriffen ist?

Was ja bereits mit 5 Millionen Flüchtlingen innerhalb Syriens und über 2 Millionen Flüchtlingen in die Türkei, Jordanien, Libanon, Irak, Iran, im arabischen Raum, außer in Israel, bei einer Gesamtbevölkerung von 20 Millionen Menschen in Syrien der Fall ist,

Das setzt aber auch eine andere internationale "Willkommens" Flüchtlingspolitik und Beteiligung der G 20 Staaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen voraus.

Das setzt aber auch eine andere internationale "Willkommens" Flüchtlingspolitik und Beteiligung der G 20 Staaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen voraus

Schweden hat gerade beschlossen, Syrier auf der Flucht, zahlenmäßig uneingeschränkt, unbefristet aufzunehmen

Lieber Michael,

beim zweiten Lesen fällt mir erst auf:

Dein Artikel geht mir zu sehr auf militärtaktische Spekulationen ein, anstatt zu erhellen, was Assad seit Monaten erstarken lässt, nämlich der ununterbrochene Strom an finanziellen Mitteln, Erweiterungen von Kreditrahmen für den Ankauf von Rüstungsgütern, Öl, Gas, Soldateska.

Die schwarzgelbe Bundesregierung hat binnen vier Jahren seit 2009 den Rüstungsexport in diese Krisenregion, voran an Katar, Saudi Arabien, ungebremst, verdoppeln lassen.

Seit 2010 sind deutsche Botschafter, Militärattachés in aller Welt durch das Diktum der neuen Außenpolitik unter Guido Westerwelle aus einem Guss, von Verteidigungs- , Rüstungsindustrie- , Entwicklungspolitik, gefordert und finanziell gefördert, als Lobbyisten für Waffenexport aus Deutschland zu agieren, was vorher gesetzlich untersagt war (Quelle Kontraste ARD 5.9.2013)

Selbst mitten im Drogenkrieg von Mexico werden so Waffengüter aus Deutschland, mithilfe des dortigen Botschafters, Militärattachés vorangetrieben

Massenvernichtungswaffen aller Art, wie AKWs, Zwischen- und Endlager von atomaren Müll aus militärischen und zivilen Anlagen, Einrichtugen , medizinisch- militärischen Organisationszusammenhängen gehören unter Kontrolle und Aufsicht von International legitimierten Organisationen.

Diese Forderung besteht seit Unterzeichnung des Atomsperrvertrages von 1957 mit der Maßgabe an die damaligen Atommächte, die Durchsetzung dieses Atomsperrvertrages zu garantieren.

Da bleibt eine Bringschuld der USA, Russland, China, Frankreich, England als treuhänderische Signatarmächte.

Jetzt vor dem G 20 Gipfel in St. Petersburg ist eine gute Gelegenheit, angesichts der zugespitzten Krisenlage in Syrien, die Völkergemeinschaft, voran die Atomstaaten an ihre Bringschuld in Sachen Kontrolle und Aufsicht von Massenvernichtungswaffen, allerorten in der Welt, AKWs (Tschernobyl/Fukushima) mit gedrucktem Nachdruck zu erinnern, anstatt die verheerende Kriegssituation in Syrien durch zusätzliche Militärschläge anzuheizen.

Hätten die USA 1938/39 den Henry Ford Werken für den Bau von LKWS u. a, US- Unternehmen in Deutschland die Kreditlinien gesperrt, Hitler wäre nicht nur vor einem Angriff auf Polen am 1.September 1939, trotz Hitler- Stalin Pakt, zurückgeschreckt, sondern seine MEFO- GmbH Handels Wechsel Praxis mit systemrelevant immanent illegalen Staatsgarantie als geheimes Valuta Betrugsmanöver an den Börsenplätzen der Welt wäre mit einem Schlag an den internationalen Finanzmärkten mit der Folge aufgeflogen, dass das Deutsche Reich mangels monetärer Ressourcen militärisch und zivil die Segel hätte, hätte, Fahrradkette, streichen müssen

Warum taten die USA das nicht, weil US Präsident Franklin D. Roosevelt mit seinem stotternden New Deal auf eine weltweite Kriegskonjunktur setzte, um den amerikanischen Staat über eine Geldmengenausweitung, sprich kontrollierte Inflation, bei einem Einkommens- Steuersatz für Vermögende von 90 % in den USA, der bis 1987 galt , einer aggressiv erweiterten Kreditvergabe an kriegsführende Staaten, voran Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Schweiz, Schweden, Finnland, China, Japan, England, Frankreich, Polen, die UdSSR, zu entschulden.

Noch 1941 haben die Ford Werke in Deutschland Valuta Gewinne in die USA abgeführt

tschüss

Joch

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/syrien-war-deal-merkel-nsa-und-afd

Joachim Petrick

26.08.2013 | 18:01 17

Syrien „War Deal“, Merkel, NSA und AfD

Krieg und Frieden Sind Angela Merkel Fragen nach Krieg und Frieden schnuppe?, Hauptsache sie gewinnt am 22.09, die Wahl und wird, nun mit der Alternative für Deutschland Bundeskanzlerin?

01:42 07.09.2013
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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