Gibt es ein Zinsblutbad in Griechenland mit des €- Gnaden?

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Gibt es ein Zinsblutbad in Griechenland mit des €- Gnaden?


Ein Land in Europa, Griechenland wird, angesichts asymmetrisch herbeigeführt monetärer Gefahrenlagen an den Internationalen Finanzmärkten, für den Euro- Raum währungspolitisch als nicht systemrelevant stigmatisert, im ausbleibenden Geldsegen der Euro-Partnerländer schutzlos unbeschirmt stehen gelassen.

Warum?.

Weil Griechenland nicht direkt von dem Finanzfiasko an den Internationalen Refinanzierungs-Geldmärkten betroffen, von hausgemachten Finanzsorgen, kreativen Bilanzierungsmethodeneingeholt wird, während die anderen Euro- Partnerländer sich mit der Fianzierung ihrer Rettungsschirme, Rettungspakete für die angeblich systemrelevanten Banken, Versicherungen in Europa verausgabt bzw. monetär langfristig als Bürgen und Rückversichererfestgelegt haben?.


Es sieht so aus, als ob die finanzstarken Euroländer, wie Deutschland, Niederlande, Frankreich, in Griechenland zur Zins- Jagdsaison für staatliche und private Renditejäger unter den Banken im Euro- Raum geblasen haben, damit so genannte marktkonform überhöhte Preise durch Ratung Agenturen für den Ankauf von griechischen Staatsanleihen zustande kommen, die die Banken, mit billigem Steuer- Geld von den Zentralbanken zum quasi Nulltarif versorgt, nutzen, um sich, monetär die Messer wetzend, scheinbar an der griechischen Volkswirtschaft gesund zu stoßen?

Was braucht man den Schutz des Euro- Raums als Währung, wenn die Währungspartner stehenden Fußes zusehen und selber staatlich wie privat daran verdienen wollen, dass wie im Fall Griechenlands eine Euro Region als Jagdrevier für Anleihe Renditejäger privater wie staatlicher Herkunft freigegeben wird?


Schlimmer geht es nimmer bei der Spaltung von Währungsräumen in Niedrigzins- und Hochzinsregionen von Gnaden, privat dahergelaufener Rating Agenturen, die die letzte Weltfinanzkrise federführend, sehenden Auges, vorsätzlichmit heraufbeschworen!?


Wird das Ergebnis ein gespaltener €- Währungsraum sein, in dem einige Zonen, wie Griechenland durch den IWF, die Weltbank als Hochzinsländer binnenwirtschaftlich in deflationäre Preis- und Einkommenssenkungen gedrängt werden, während andere Zonen, wie Deutschland, Frankreich, dieNiederlandean der Grenze zur Inflation und darüber hinaus, sich als Niedrigzinsländer in den Hochzinsregionen des € Raums, siehe aktuell Griechenland,risikolos refinanzieren wollen?


Da bleibt nur noch die Spucke weg für die Frage:


„Gibt es ein Zinsblutbad in Griechenland mit des €- unheilvollen Segen Gnaden?“


JP


Siehe dazu :


www.freitag.de/politik/1014-griechenland-finanzkrise-anleihen-buergschaften

Griechenland | 13.04.2010 13:00 | Michael R. Krätke

Euroland wird Jagdrevier

20:18 14.04.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick