Haben IMs des MfS die DDR, wie die Taliban die CIA, verraten?

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Haben Inoffizielle Mitarbeiter (IMs) des MfS die DDR, wie die Taliban die CIA, verraten?

Tom Strohschneider beschreibt in seinem Artikel: www.freitag.de/politik/1003-montagsdemonstration-ddr-brandenburg

"Überall Verrat"

die Verhältnisse in Potsdam, als sei das Bundesland Brandenburg niemals, berührt noch geführt, in Wende- Zeiten, sondern fortgesetzt haltlos in wehend anderen Umständen unbekannter Art von Verrat im Verrat des Vorrats an Verrat gewesen und geblieben. Manfred Stolpe, lässt a. D. als grandioser, famoser MfS- Flüsterer, -Versteher und Kirchenmann de jure ? grüssen. Das schroff dargebotene Roh- Daten- Material, das Vera Lengsfeld, alias Vera Wollweber, sperrig als Brocken in ihrem Munde führt, ist Tom Strohschneider keine investigativ rechte noch linke Würdigung wert. Warum?, weil der Verrat in Deutschland ein Zauberlehrling, gar Meister des Rechts auf Widerstand ist, um überhaupt in die wehend anderen Umstände von Wendezeiten zu kommen? Waren nicht gerade unter den Bürgerbewegten der späten DDR Inoffizielle Mitarbeiter/inen (IM) des MfS/STASI an vorderster Front, in der ersten Reihe, mit Rang, Namen und Würden, womöglich per schleichendem Verrat am MfS/STASI- Apparat, dem Schild und Schwert der SED, hier und da, ausgewildert wie die Taliban der CIA?, außer Kotrolle geraten, unter anderem, wie im Fall von Ibrahim Böhme, bei der Gründung der wieder auferstandenen Ost- SPD, die auf Druck der Westtanten- SPD, formalakrobatisch SDP genannt werden musste, um nicht Ansprüche auf Vermögenswerte im Gesamtvermögen der vereinigten Ost- SPD, mit der KPD zur SED 1946 vereinigt, der Westttante SPD zuvorkommend, prä- judizierend zu tangieren? Nicht nur überall Verrat, sondern Verrat im Verrat? Warum hat nicht Hans Modrow als Ministerpräsident der DDR, als Nachfolger des heillosen Egon Kernz im Amt, die nachwievor bestehenden Assoziationsverträge des Interzonenhandels aus der Zeit von 1946 genutzt, die sogar in die Römischen Verträgen von 1957 bei Konstituierung der EWG Eingang fanden, um die direkt bestehenden Optionen eines Beitritts der DDR, mit der Bundesrepublik Deutschland konföderiert oder nicht, links und frei, auszuloten? War es da, selbst im Trubel der Wendezeit- und bürgerbewegt milden Wut von 1989/90, der letzten Nomenklatur der DDR unter Hans Modrow als Ministerpräsident noch wichtiger, endgültig per Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland per Art. 23 GG die völkerrechtliche Anerkennung der DDR, nicht nur, de facto, als Fussnote dokumentiert (s. deutsch- deutscher Grundlagenvertrag von 1972) zu wissen, sondern, Paragraph für Paragraph im deutsch- deutschen Einheitsvertrag vom 03. Oktober 1990 zu bewerkstelligen?, statt über ein direktes Beitrittsersuchen der DDR zur EU, die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der eigenen Bürger/innen, denen der EU mit Perpektive anzugleichen und den Standortvorteil der DDR- Wirtschaft, gemäß Glasnost, Perestroika, urbi et orbi et gorbi, für und in Osteuropa zu sichern? Fragen über Fragen an ungehaltene Reden, Debatten, als wären Fragen schon Verrat am konzertierten Stillschweigen durch alle Banken deutscher Parlamente, in Bund und Land?

Das Freitag Salon Thema für den 21.01.10:
"Beherrscht Euch! Macht und Gegenmacht"
klingt
wie ein Tagesbefehl zum Donnerstag im Freitags Salon :

"Rührt euch bewegt im Stillgestanden beim Dialog über die toten Despoten?".

Ja!Ja!

Es gab einmal despotische Zeiten nach dem furchtbaren Gefreiten, dessen Name ich hier nicht nenne.

wWe gesagt, es gab unter der DDR Währung MDN despotische Zeiten, millionenfach verbreitete Lebenslagen, ohne den furchtbaren Gefreiten.
Da blieb einem neu- gierigen Otto/Ottilche Normalverbraucher/inn in Ostberlin, Rostock, Leipzig, Dresden, Torgau, Erfurt, Gera, Weimar, Halle, Wismar, Schwerin,Waren/Müritz, Malchow, Plauen, Güstrow, Bautzen, Straussberg, Magdeburg, Stralsund,Bergen, Binz, Sellin, Zingst, Prerow, Ribnitz- Dammgarten u. u. nichts außer, IM mit Führungsoffizier/in zu werden, um ein freies Presseorgan, wie Der Freitag in aller Ruhe geliehen als Kader, Kundschafter des Friedens im Osten wie im Westen lesen zu können!"

Alles scheint in Ordnung!. Nichts war in Ordnung.
Denn am Anfang der Gründung der Staaten DDR, Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1949 war Verrat aus gefühlter Not im heraufdämmmernden, wie bestellt globalen Kalten Krieg gegen die Moneten der Proleten, wo es solche noch gab.

Wie gut, dass niemand weiss, dass ich Rumpelsilzchen heiss, dass ich aus Papier, als wäre es Heu, Gold spinnen kann und nicht neu- gierig, IM mit Führunsgoffizier/in im mentalen Tornister, werden muss, um die Wochenzeitung der Freitag, unangefochten im Hier & Jetzt, abonnieren zu können.

Waren denn nicht in großer Zahl etliche unter den IMs, samt Führungsoffizieren/innen, in den Bezirken, Städten, Kommunen, Stadtquartieren, Häuserblocks der DDR nicht näher den realen Lebenslagen der DDR- Bürger/innen, als die Nomenklatur der DDR, mit oder ohne Parteiabzeichen der SED, den Blockflöten Parteien in der NVA, STASI, Nureprudenz, Wissenschaft, Kultur, Kirchen, Medien, Messestädten Ostberlin, Rostock, Leibzig, Sport ?

War es da nicht absehbar, nachdem die Impfungen durch an- wie vorgelegte Versuchsreihen- Präperate in der UdSSR unter dem Markennamen Sputnik, Glasnost, Perestroika von der Nomenklatur der DDR entschieden verweigert wurden, dass sich IMs in großer Zahl vom real existierenden Sozialismus,mit seinen Inter Hotels, Intershops, Exquisitläden, ausgegrenzt gefühlt, zu beachtlichen Teilen mit ihren Führungsoffizieren/innen, außer Kontrolle geraten, auf eigene Faust "Im Leben der Anderen" ausgwildert, wie IM Ibrahim Böhme auf die Pirsch nach der Unterstützung und Ermunterung von Bürgerbewegten in der DDR machten, oder sich diesen passiv, wie aktivierend anschlossen, um der Nomenklatur der DDR wenigsten einmal, ohne ins kapitalistische Ausland rüber zu machen, ein Schnippchen, eine Nase zu drehen?
War nicht der Schwur des Schwertes und Schildes, des MfS- STASI und der Partei der SED mit der Nomenklatur der DDR im Rucksack längst, unausgesprochen offen wie klammheimlich, aufgekündigt?

"Auf Wiedersehen!"

Kurz gesagt, am Donnerstag, dem 21.01.10 ist so mancher im Freitags Salon am Kommen.

JP

Hintergrund

„Die Politik und die Stasi" ist auch Thema des Freitag-Salons am 21.1. im Berliner Ballhaus Ost, Pappelallee 15. Beginn: 20 Uhr

18:23 20.01.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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