Harald Schmidt greift Peter Scholl- Latour als falscher Achtziger an

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Harald Schmidt greift Peter Scholl- Latour als falscher Achtziger an, dass sich die Balken des Hohn & Spotts gegen die Politik in einer goldenen Ellipse ächzend krachend biegen.

Ein bisschen klingt vielerorts, vielseitig das Echo auf die neue Harald Schmidt Show, wie das Hintergrundrauschen fehlgeschlagen zu hoher Erwartungen vor dem Eintreffen des IFO- Instituts Geschäftsklima- Index- Indikators für den Monat September 09 nach, der dann eingetroffen, ein Pünktchen unter den überhöhten Erwartungen liegt.

An der Börse gehen dann in der Regel die Kurse auf Tauchstation.

In den bisherigen Schmidt- Show Kritiken steigen dann überwiegend die Negationen im Kurs, während das Lob für Erneuerungen im Harald Schmidt Show- Konzept ausgefallen im Flachen landetnd versandet.
Warum eigentlich?
Weil Kritiker durch die Medien Bank sich ob solcher Index- Indikatoren Marktlage keine eigene Meinung trauen?, auf die andere belastbar bauen könnten?

Dabei erweist sich Harald Schmidt nach dem einen oder anderen menschelnd milden Lampenfieber- Stotterer als die bekannt belastbare Rampensau, die als Gast Versteher, Flüsterer, Einfühler so sehr dazugelernt, dass sogar der als Gast geladene, sonst steif akkurat wirkende, Trigema-Chef Wolfgang Grupp, sich enthemmt locker vom Hocker wohl fühlig, gelockt erlebt, neben Harald Schmidt, selber Pointen zu setzen, u. a. Harald Schmidt auf der Suche nach einer vorsorglichen Grabstelle, augenzwinkend lauthals zu bedeuten,“Schnäppchen! Günstige Gelegenheit" in der Grabstellen Gurkenzeit.

Er habe sein Familiengrab ja gerade erweitert, damit sein Großvater nicht ausgegraben werden muss, wenn er, der Enkel begraben wird, und dort durchaus nun noch ein Plätzchen für Harald Schmidt vakant offen bereit stehe.
Komisch war das Lokal- Kolorit- Gerangel zwischen Grupp und Schmidt vom Schwabenland zum Rheinland.

Interessant Harald Schmidts gesetzter Hohn & Spott- Punkt
„Experten Demokratie verlangt nach Eperten Wählerninnen“,
ohne diesen Punkt richtig auszuleuchten.
Was früher in schrillen Farben bei Harald Schmidt in Wehen zur Welt kam, kommt nun in existenziell Aquarell für das Format, das den Menschen nahe ist.

Katrin Bauerfeind, „Nomen est Omen“, aus dem harten Landadel wurde skandalisiert entlarvt der gefallene Engel „Bauernfeind“, machte unter anderem den vorzüglichen Punkt zum steuerrechtlich begünstigt zugelassenen Arbeitszimmmer als klaustophobisch verschließbare Einzelle, als Zimmer im Zimmer, in Anspielung auf das Getöse und Gewese um die Definition, was ist ein Arbeitszimmer, mit und ohne Schimmer, im Sinne des Steuerrechts, was nicht.

Ebenso ein Hingucker war die böse Ecke für böse böse Teekannen, die da wg. Einzelabreibung, Schlange stehen, statt in die heisse Ecke zu gehen.


Die Parodie auf den erfundenen Bruder von Peter Scholl- Latour, den Welt- Konlikt- Herde Experten, als Lothar Scholl- Latour war ein bühnereifer Knaller mit Katrin Bauerfeind als steif aufrecht sitzende Interviewerin, während der falsche Lothar sich ordentlich als falscher Achtziger durch die Landschaft, mit Morgensalven aus seinem Repetier- Jagdgewehr im Anschlag, ohne Neigung zum Schlaganfall, als Meditation, wie die Sofaecken in den Zimmern schlunzig grunzend durch das freiheitliche Grundvermögen seiner Zunge flegelt.
Harald Schmidt, der Zuschauer/in spürt s, hat viel Hirnwitz Stoff und viel im Sinn ab und nach diesem Beginn.

Will Harald Schmidt doch tatsächlich demnächst dem unbekannten Zuschauer in Form eines monumentalen Sarkophags ein Denkmal setzen.

Der Rest der Zuschauer/in kennt sich hochgeladen als ARD/ZdF/

Sat 3/Phoenix/arte- Community.

JP

03:36 19.09.2009
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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