Horst Köhlers Bankrotterklärung als IWF- Banker und Weltökonom

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Horst Köhlers verschleppte Bankrotterklärung als IWF- Banker und Weltökonom

Horst Köhler trat wild entschlossen von sich zurück, wählte die Freiheit von Amt, Würden und Bürden Bundespräsident Horst Köhler kam, nebst Gattin, nach Afghanistan, besuchte überfallartig eine dort stationierte Truppe der Bundeswehr, sprach hoch über den Wolken auf dem Rückflug von Afghanistan nach Deutschland in ein Mikrophon des Deutschlandfunks, um endlich die lange erwartete, bisher von ihm zurückgehalten uneingeschränkte Solidarität mit der deutschen Politik abzuliefern, indem er dieser als Bundespräsident einen Blanko Scheck für noch zu unterzeichnende Verfassungsänderungen mit der Maßgabe zusicherte, dass die Bundeswehr zukünftig auf der Basis des Grundgesetzes jeder Zeit Handelswege, Schiff-Fahrtswege, Flugrouten, Exportchancen Deutschlands herbei- und freischießen könne, um das Pro- Kopf Einkommen der Deutschen Exportwirtschaft zu fördern und zu fordern.

Bundespräsident Horst Köhler trat dann als unverstandener hier, allzu gut verstandener Heinrich da des politischen Knaben Wunderhorn in einem Zwei Minuten Katerakt Event vor geladenen Pressevertretern/innen von seinem Amt als Bundespräsident, in hohem Erregungszustand angefasst, mit sofortiger Wirkung „Besser gestern denn als heute“ zurück, damit seine hausgemachte Bankrotterklärung als Banker und Weltökonom nicht gewahr werde.

Bundespräsident a. D. Horst Köhler ist ein Mensch, dem die ausbleibende Wirkung seiner Reden, Worte, Gesten in den Medien, unter Parteifreunden/innen, -feinden/innen dermaßen irritiert über den Kopf wächst, dass er Leere der Reaktion als Fülle der Aktionen deutet und Kritik an den missverständlichen Teilen seiner Reden, Worten, Gesten jede Rechtfertigung abspricht, wie dies in seinem Zwei Minuten Rücktritterklärungs- Appell vor versammelt geladener Presse Mannschaft der Bundespressekonferenz am gestrigen Tage geschah.

Als wolle Horst Köhler bei den Möglichkeiten das Amt des Bundespräsidenten durch einen Praecox Rücktritt zu beschädigen noch übertreffen, betonte Horst Köhler bei seiner Rücktrittserklärung

“Wer da meine, er sei bereit als Bundespräsident die Bundeswehr ohne Verfassungsgrundlage in Auslandseinsätze befehlen, der beschädige sein Amt“.

Horst Köhler sprach tatsächlich in diesem letzten Moment von seinem Amt, von dem er zurücktrat und nicht von dem Amt des Bundespräsidenten.

Fast möchte ich meinen, es ist gut, dass Horst Köhler seinem kategorischen Imperativ schnurstracks gefolgt ist und das Amt des Bundespräsidenten, stehenden Fußes, mit sofortiger Wirkung am gestrigen Tage verlassen hat, bevor seine Einladung an die deutsche Politik, unsere Verfassung in seinem beschworenen Sinne für den Auslands- und Inlandseinsatz der Bundeswehr zu verändern, im vollen Umfang folgsam verstanden wird.

Manche können das Wasser nicht halten, andere können, wie Horst Köhler ihre Ämter nicht halten, in die sie auf Zeit gewählt sind.

Gebrechen soll man/frau Niemandem vorhalten.

Vielleicht ist Horst Köhler im Eifer seines Rücktritt Gefechts ein Missgeschick widerfahren?

Vielleicht wollte Horst Köhler eigentlich nur im nacheilenden Gehorsam seine Bankrotterklärung als IWF- Banker und Weltökonom vor geladenen Pressevertretern/innen abliefern?

Aus Versehen ist dabei in der Eile ohne Weile sein Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten geworden?

JP

04:16 01.06.2010
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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