„I have a dream! We shall overcome!”

Martin- Luther King Dass Martin- Luther King jr, diese Rede, nach anfänglich bangem Zögern, umso mehr vor 50 Jahren am 28. August 1963 gelungen ist, bleibt sein unvergessliches Verdienst.
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Uns zerrinnt in Deutschland, in der EU, in Europa, Arabien, Afrika, Amerika, Asien die Zeit, wie sinnlos vergossenes Wasser, in den Händen einer vergeblichen Legislaturperiode.

Nur noch vier Wochen bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013.und nirgendwo in den zur Wahl stehenden Parteien ein Ruf, eine Stimme,im Namen der legendären Rede des FriedensnobelpreisträgersDr, Martin Luther King jr. vor 250 000 Demonstranten am 28. September 1963, um 16.20 Uhr nordamerikanischer Ostküstenzeit. auf den Stufen des Lincoln Memorialvor dem Capitol in Washington D.C..

"I have a dream!"

Damals, wie heute, haben in den USA prekäre Arbeitsverhältnisse, Vermögens- und Bildungsferne, Armut, Elend, Not, juristisch- soziale Ausgrenzung nachwievor vor allem die dunkle Hautfarbe von Amerikanern mit afrikanischer, indianischer, Latino- Herkunft, jahrhundertelang zurückliegendem Migrations- Hintergrund,während die anschwellend vergleichbar zu beklagenden Verhältnisse in Europa eine geografische Frage, eine Frage der Sprachen, unterschiedlicher Wirtschafts- Kultur des Südens und Nordens Europas ist, die in ihren Auswirkungen historisch und gegenwärtig bis in die Länder Arabiens, des Nahen Ostens,Nordafrika, verwurzelt, reicht.

Millionen Flüchtlinge in aller Welt erleben alltäglich die Ferne globaler Verantwortungsgemeinschaften, an deren wegweisender Spitze die entwickelten G- 8 Staaten, voran, die USA, die EU, Russland stehen.

Die Humane Katastrophe in Syrien hat, rotz und wg. des arabischen Frühlings 2011 in Tunesien, Libyen, Ägypten, die Regierungen der Länder Europas, voran Deutschlands schwarzegelber Bundesregierung unter der Richtlinienkompetenz der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, angesichts von Millionen syrischer Flüchtlingen in Jordanien,Irak, Türkei, Iran, Libanon in eine handlungsunfähige Duldungsstarre, .in ein vorsätzliches Organisationsverschulden,verfallen lassen.

Der Opposition im Deutschen Bundestag fehlen die politischen Träume, Visionen, fehlt, außer einigen MdBs, darunterGregor Gysi, Hans- Christian Ströbele an prominenter Stelle,der Mut, sich den parteiübergreifenden Einladungen der schwarzgelben Bundesregierung, unter dem angeblichen Diktat von Sparzwängen, gesetzlich verankerter Schuldenbremse in Bund, Ländern, Kommunen,ihrer Duldungsstarre, ihrem vorsätzlichem Organisationsverschulden,beizutreten, mit politischer Trennungsschärfe, konstruktiv gestaltend, verweigernd, entgegen zu treten

Gerade hatte damals am 28. September 1963 gegen 16. 20 Uhr die große Gospelsängerin MahaliaJackson, neben ihr auf der Bühne, Joan Baez, Bob Dylan u. a.,die nie zuvor in Washington gesehene Menge der über250.000 Demonstranten, mit ihrem Gospelsong

"I've been buked and I've been scorned".

zu entrücktem Schreien, rhythmischem Stampfen, Trampeln, Trommelnundavokalen Gesängen des Entzückens hingerissen.

Da duldete sie nicht, dass der letzte Redner dieser legendären Veranstaltung die Stimmung durch kalte Fakten Rhetorik, abgekühlt,einhegte, indem er reine Routine ablieferte.

"Erzähl ihnen von deinem Traum, Martin",

rief MahaliaJackson über alle Mikrophone laut vernehmlich, als Martin Luther Kingnach rhetorischer Magerkost zu seinem Sitz zurückkehren wollte,

"erzähl ihnen von deinem Traum!"

Mit diesem verbalen Stupser schob MahaliaJackson Martin- Luther King jr. zum Rednerpult, die Stimmung der über 250 000 Versammelten in der richtigen Tonlage „Einfacher Sprache“, mitreißend, allen zum ewigen Gedächtnis, in Worten aufzugreifen

Die gesamte Veranstaltung war bis zuletzt, mit List und Tücke, Sicherheitsbedenken von innen durch die Administration Washingtons, von außen durch weißfarbig rassistische Terroristen, ungestört, torpediert worden.

Die aufwendig komplizierte und teure Tontechnikanlage war über Nacht zerstört worden, eine neue musste in aller Eile, improvisiert, installiert werden.

Prominente Teilnehmer dachten sogar, im Vorfeld, angesichts drohender Gefahrenlagen durch Rassisten, voran den Ku- Klux- Klan, Massenhysterie, an Absagen, an Rückzug.

In dieser aufgeladenen Stimmung, voller Sinnen & Trachten nach Frieden hier, Gewalt da, war es an Martin Luther King jr., einerseits die Stimmung unter den Versammelten aufzugreifen, anderseits, Öl auf die Wogen der Gewaltbereitschaft in den eigenen Reihen zu gießen.

Dass Martin Luther King jr, diese ergreifende Rede, nach anfänglich bangem Zögern, umso mehr vor 50 Jahren am 28. August 1963 gelungen ist, bleibt sein unvergessliches Verdienst.

Im April 1968 wurde Martin Luther King jr, von einem, gedungen, weißen Rassisten in Memphis erschossen

Dr. Martin Luther King jr. Rede am 28. August, 1963 16.20 Uhr nordamerikanische Ostküstenzeit:

Ich freue mich, heute mit euch zusammen an einem Ereignis teilzunehmen, das als die größte Demonstration für die Freiheit in die Geschichte unserer Nation eingehen wird.

Vor hundert Jahren unterzeichnete ein großer Amerikaner, in dessen symbolischen Schatten wir heute stehen, die Emanzipationsproklamation. Er kam wie ein freudiger Tagesanbruch nach der langen Nacht ihrer Gefangenschaft.

Aber hundert Jahre später ist der Neger immer noch nicht frei. Hundert Jahre später ist das Leben des Negers immer noch verkrüppelt durch die Fesseln der Rassentrennung und die Ketten der Diskriminierung. Hundert Jahre später schmachtet der Neger immer noch am Rande der amerikanischen Gesellschaft und befindet sich im eigenen Land im Exil.

Deshalb sind wir heute hierher gekommen, um eine schändliche Situation zu dramatisieren. In gewissem Sinne sind wir in die Hauptstadt unseres Landes gekommen, um einen Scheck einzulösen. Als die Architekten unserer Republik die großartigen Worte der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein, zu dessen Einlösung alle Amerikaner berechtigt sein sollten. Dieser Schein enthielt das Versprechen, dass allen Menschen — ja, schwarzen Menschen ebenso wie weißen — die unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und der Anspruch Glück garantiert würden.

Es ist heute offenbar, dass Amerika seinen Verbindlichkeiten nicht nachgekommen ist, soweit es die schwarzen Bürger betrifft. Statt seine heiligen Verpflichtungen zu erfüllen, hat Amerika den Negern einen Scheck gegeben, der mit dem Vermerk zurückgekommen ist: "Keine Deckung vorhanden". Aber wir weigern uns zu glauben, dass die Bank der Gerechtigkeit bankrott ist. Wir weigern uns zu glauben, dass es nicht genügend Gelder in den großen Stahlkammern der Gelegenheiten in diesem Land gibt.

So sind wir gekommen, diesen Scheck einzulösen, einen Scheck, der uns auf Verlangen die Reichtümer der Freiheit und die Sicherheit der Gerechtigkeit geben wird. Wir sind auch zu dieser merkwürdigen Stätte gekommen, um Amerika an die grimmige Notwendigkeit des Jetzt zu erinnern.

Jetzt ist nicht die Zeit, in der man sich den Luxus einer "Abkühlungsperiode" leisten oder die Beruhigungsmittel langsamen, schrittweisen Fortschritts einnehmen kann. Jetzt ist die Zeit, die Versprechungen der Demokratie Wirklichkeit werden zu lassen. Jetzt ist die Zeit, aus dem dunklen und trostlosen Tal der Rassentrennung aufzubrechen und den hellen Weg der Gerechtigkeit für alle Rassen zu beschreiten.

Jetzt ist die Zeit, unsere Nation aus dem Treibsand rassischer Ungerechtigkeit zu dem festen Felsen der Brüderlichkeit emporzuheben. Jetzt ist die Zeit, Gerechtigkeit für alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Es wäre verhängnisvoll für diese Nation, wenn sie nicht die Dringlichkeit der gegenwärtigen Lage wahrnehmen würde. Dieser heiße Sommer berechtigter Unzufriedenheit des Negers wird nicht zu Ende gehen, solange nicht ein belebender Herbst der Freiheit und Gerechtigkeit begonnen hat.

1963 ist kein Ende, sondern ein Anfang. Wer hofft, der Neger werde jetzt zufrieden sein, nachdem er Dampf abgelassen hat, wird ein böses Erwachen haben, wenn die Nation wieder weitermacht wie vorher.

Es wird weder Ruhe noch Rast in Amerika geben, bis dem Neger die vollen Bürgerrechte zugebilligt werden. Die Stürme des Aufruhrs werden weiterhin die Grundfesten unserer Nation erschüttern, bis der helle Tag der Gerechtigkeit anbricht.

Und das muss ich meinem Volk sagen, das an der abgenutzten Schwelle der Tür steht, die in den Palast der Gerechtigkeit führt: Während wir versuchen, unseren rechtmäßigen Platz zu gewinnen, dürfen wir uns keiner unrechten Handlung schuldig machen.

Lasst uns nicht aus dem Kelch der Bitterkeit und des Hasses trinken, um unseren Durst nach Freiheit zu stillen. Wir müssen unseren Kampf stets auf der hohen Ebene der Würde und Disziplin führen. Wir dürfen unseren schöpferischen Protest nicht zu physischer Gewalt herabsinken lassen. Immer wieder müssen wir uns zu jener majestätischen Höhe erheben, auf der wir physischer Gewalt mit der Kraft der Seele entgegentreten.

Der wunderbare, neue kämpferische Geist, der die Gemeinschaft der Neger erfasst hat, darf uns nicht verleiten, allen Weißen zu misstrauen. Denn viele unserer weißen Brüder — das beweist ihre Anwesenheit heute — sind zu der Einsicht gekommen, dass ihre Zukunft mit der unseren untrennbar verbunden ist. Sie sind zu der Einsicht gelangt, dass ihre Freiheit von unserer Freiheit nicht zu lösen ist. Wir können nicht allein marschieren.

Und wenn wir marschieren, müssen wir uns verpflichten, stets weiter zu marschieren. Wir können nicht umkehren. Es gibt Leute, die fragen diejenigen, die sich selbst der Bürgerrechte verpflichtet fühlen: "Wann werdet ihr endlich zufriedengestellt sein?" Wir können niemals zufriedengestellt sein, solange der Neger das Opfer der unaussprechlichen Schrecken polizeilicher Brutalität ist.

Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange unsere müden Leiber nach langer Reise in den Motels an den Landstraßen und den Hotels der großen Städte keine Unterkunft finden. Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange die Bewegungsfreiheit der Neger in erster Linie darin besteht, von einem kleinen Ghetto in ein größeres zu gehen.

Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange unsere Kinder ihrer Freiheit und Würde beraubt werden durch Zeichen, auf denen steht: "Nur für Weiße". Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange der Neger in Mississippi nicht das Stimmrecht hat und der Neger in New York niemand hat, den er wirklich wählen möchte. Nein, wir werden nicht zufriedengestellt sein, bis das Recht strömt wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein mächtiger Strom.

Ich weiß wohl, dass manche unter euch hierher gekommen sind aus großer Bedrängnis und Trübsal. Einige von euch sind direkt aus engen Gefängniszellen gekommen. Einige von euch sind aus Gegenden gekommen, in denen ihr aufgrund eures Verlangens nach Freiheit mitgenommen und erschüttert wurdet von den Stürmen der Verfolgung und polizeilicher Brutalität. Ihr seid die Veteranen schöpferischen Leidens. Macht weiter und vertraut darauf, dass unverdientes Leiden erlösende Qualität hat.

Geht zurück nach Mississippi, geht zurück nach Georgia, geht zurück nach Louisiana, geht zurück in die Slums und Ghettos der Großstädte im Norden in dem Wissen, dass die jetzige Situation geändert werden kann und wird. Lasst uns nicht Gefallen finden am Tal der Verzweiflung.

Heute sage ich euch, meine Freunde, trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe ich einen Traum. Es ist ein Traum, der tief verwurzelt ist im amerikanischen Traum. Ich habe einen Traum, dass eines Tages diese Nation sich erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß leben wird: "Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: dass alle Menschen gleich erschaffen sind."

Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.

Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Gerechtigkeit verwandelt.

Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen Traum heute...

Ich habe einen Traum, dass eines Tages in Alabama mit seinen bösartigen Rassisten, mit seinem Gouverneur, von dessen Lippen Worte wie "Intervention" und "Annullierung der Rassenintegration" triefen ..., dass eines Tages genau dort in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen die Hände schütteln mit kleinen weißen Jungen und Mädchen als Brüdern und Schwestern. Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt wird. Die rauhen Orte werden geglättet und die unebenen Orte begradigt werden. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen.

Das ist unsere Hoffnung. Mit diesem Glauben kehre ich in den Süden zurück.

Mit diesem Glauben werde ich fähig sein, aus dem Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung zu hauen. Mit diesem Glauben werden wir fähig sein, die schrillen Missklänge in unserer Nation in eine wunderbare Symphonie der Brüderlichkeit zu verwandeln.

Mit diesem Glauben werden wir fähig sein, zusammen zu arbeiten, zusammen zu beten, zusammen zu kämpfen, zusammen ins Gefängnis zu gehen, zusammen für die Freiheit aufzustehen, in dem Wissen, dass wir eines Tages frei sein werden. Das wird der Tag sein, an dem alle Kinder Gottes diesem Lied eine neue Bedeutung geben können: "Mein Land von dir, du Land der Freiheit singe ich. Land, wo meine Väter starben, Stolz der Pilger, von allen Bergen lasst die Freiheit erschallen." Soll Amerika eine große Nation werden, dann muss dies wahr werden.

So lasst die Freiheit erschallen von den gewaltigen Gipfeln New Hampshires. Lasst die Freiheit erschallen von den mächtigen Bergen New Yorks, lasst die Freiheit erschallen von den hohen Alleghenies in Pennsylvania. Lasst die Freiheit erschallen von den schneebedeckten Rocky Mountains in Colorado. Lasst die Freiheit erschallen von den geschwungenen Hängen Kaliforniens. Aber nicht nur das, lasst die Freiheit erschallen von Georgias Stone Montain. Lasst die Freiheit erschallen von Tennesees Lookout Mountain. Lasst die Freiheit erschallen von jedem Hügel und Maulwurfshügel in Mississippi, von jeder Erhebung lasst die Freiheit erschallen.

Wenn wir die Freiheit erschallen lassen — wenn wir sie erschallen lassen von jeder Stadt und jedem Weiler, von jedem Staat und jeder Großstadt, dann werden wir den Tag beschleunigen können, an dem alle Kinder Gottes — schwarze und weiße Menschen, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken — sich die Hände reichen und die Worte des alten Negro Spiritual singen können: "Endlich frei! Endlich frei! Großer allmächtiger Gott, wir sind endlich frei!"


[gekürzte Fassung]

[Die - leicht überarbeitete - Übersetzung entstammt dem Internetauftritt des Martin-Luther-King-Zentrums, das eine hervorragende deutschsprachige Webseite mit zahlreichen Informationen zum Friedensnobelpreisträger unterhält: http://www.martin-luther-king-zentrum.de

http://www.dadalos-d.org/deutsch/vorbilder/vorbilder/mlk/dream.htm
Dr. Martin Luther King Jr.

"I have a dream"

[Address at March on Washington, 28 August 1963, in front of 250.000 people at the Lincoln Memorial, see photo on the left]

I am happy to join with you today in what will go down in history as the greatest demonstration for freedom in the history of our nation. [Applause]
In a sense we've come to our nation’s capital to cash a check. When the architects of our republic wrote the magnificent words of the Constitution and the Declaration of Independence, (Yeah) they were signing a promissory note to which every American was to fall heir. This note was a promise that all men, yes, black men as well as white men, would be guaranteed the "unalienable Rights of Life, Liberty, and the pursuit of Happiness." It is obvious today that America has defaulted on this promissory note insofar as her citizens of color are concerned. Instead of honoring this sacred obligation, America has given the Negro people a bad check, a check which has come back marked "insufficient funds." [Sustained applause]
But we refuse to believe that the bank of justice is bankrupt. (My Lord) [Applause. Laughter] (Sure enough) We refuse to believe that there are insufficient funds in the great vaults of opportunity of this nation. And so we’ve come to cash this check, (Yes) a check that will give us upon demand the riches of freedom (Yes) and the security of justice. [Sustained applause]
We have also come to this hallowed spot to remind America of the fierce urgency of now. This is no time (My Lord) to engage in the luxury of cooling off or to take the tranquilizing drug of gradualism. [Applause] Now is the time to make real the promises of democracy. (Now) Now is the time (Now) to rise from the dark and desolate valley of segregation to the sunlit path of racial justice. Now is the time [Applause] to lift our nation from the quicksands of racial injustice to the solid rock of brotherhood. Now is the time [Applause] to make justice a reality for all of God’s children.
But there is something that I must say to my people, who stand on the warm threshold which leads into the palace of justice: in the process of gaining our rightful place, we must not be guilty of wrongful deeds. Let us not seek to satisfy our thirst for freedom by drinking from the cup of bitterness and hatred. [Applause] We must forever conduct our struggle on the high plane of dignity and discipline. We must not allow our creative protest to degenerate into physical violence. Again and again, we must rise to the majestic heights of meeting physical force with soul force. The marvelous new militancy which has engulfed the Negro community must not lead us to a distrust of all white people, for many of our white brothers, as evidenced by their presence here today, have come to realize that their destiny is tied up with our destiny. [Applause] And they have come to realize that their freedom is inextricably bound to our freedom. We cannot walk alone.
And as we walk, we must make the pledge that we shall always march ahead. We cannot turn back. There are those who are asking the devotees of civil rights, "When will you be satisfied?" (Never). We can never be satisfied as long as the Negro is the victim of the unspeakable horrors of police brutality. We can never be satisfied [Applause] as long as our bodies, heavy with the fatigue of travel, cannot gain lodging in the motels of the highways and the hotels of the cities. [Applause] We cannot be satisfied as long as the Negro’s basic mobility is from a smaller ghetto to a larger one. We can never be satisfied as long as our children are stripped of their selfhood and robbed of their dignity by signs stating "for whites only." [Applause] We cannot be satisfied as long as a Negro in Mississippi cannot vote and a Negro in New York believes he has nothing for which to vote. (Yes) [Applause] No, no, we are not satisfied and we will not be satisfied until justice rolls down like waters and righteousness like a mighty stream. [Applause]
I say to you today, my friends, [Applause] so even though we face the difficulties of today and tomorrow, I still have a dream. (Yes) It is a dream deeply rooted in the American dream. I have a dream that one day (Yes) this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: "We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal." (Yes) [Applause] I have a dream that one day on the red hills of Georgia, the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at the table of brotherhood. I have a dream that one day even the state of Mississippi, a state sweltering with the heat of injustice, (Well) sweltering with the heat of oppression, will be transformed into an oasis of freedom and justice. I have a dream (Well) [Applause] that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character. (My Lord) I have a dream today. [Applause]
And when this happens, [Applause continues] when we allow freedom ring, when we let it ring from every village and every hamlet, from every state and every city, (Yes) we will be able to speed up that day when all of God’s children, black men and white men, Jews and Gentiles, Protestants and Catholics, will be able to join hands and sing in the words of the old Negro spiritual: Free at last! (Yes) Free at last! Thank God Almighty, we are free at last! [Applause]

[gekürzte Fassung]

http://www.dadalos-d.org/deutsch/vorbilder/vorbilder/mlk/traum.htm

Dr. Martin Luther King Jr.

http://www.taz.de/Vor-50-Jahren-sprach-Martin-Luther-King/!12264/
Vor 50 Jahren sprach Martin Luther King
Keine Zeit für Kirchenlieder
taz 28.08. 2013

18:34 28.08.2013
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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