Intelligent Sparen klingt gut, intelligent Investieren kliingt besser!

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"Inteligent Sparen klingt gut, intelligent Investieren klingt besser!

Intelligent Sparen tönt es allerorten in jeden Pforten. Intelligent Investieren mit Mikrokrediten durch Arbeitsmarkanleihen der EU, des Bundes, der länder, Kommunen in deutschland und anderen EU- Ländrn klingt bessert!, oder? klingt für mich besser

Wie gesagt "Inteligent Sparen klingt gut, intelligent Investieren klingt besser!

Intelligent Sparen,klingt irgendwie famos, ins Horn der Anderen geblasen, als Regierungsaufruf zum intelligenten Sparen!?

Wer kennt nicht die volkstümelnde Aufforderung von Politiker/innen, wenn scheinbar volkswirtschaftlich nichts mehr geht, denn sich der Heraufbeschwörung einer Gefahrenlage, namens Deflation:

"Wir müssen den Gürtel enger schnallen!"

Gemeint ist dabei, erfahrungsgemäß, nie der eigene Gürtel, sondern immer der Gürtel des Anderen.

N. m. E. geht es, angesichts der höchsten Sparquote ( über 10 % ) in allen G 20 Staaten in Deutschland, nicht um das Sparen aus Not, sondern um intelligentes Finanzieren, Investieren als vorlkswirtschaftliche Tugend.

Beispiel für volkswirtschaftliche Untugend des Investierens:

Kaiser Wilhelm II war so frei, die Untertanen/inen mit dem patriotischen Jubel der SPD zum Ankauf von Kriegsanleihen für den flotten Marine Flottenbau zu verleiten. Die Folge war die verdeckte bis offene Finanzierung des Weltkrieges I ( 1914- 18).

Das Ende ist bekannt.

Die Untertanen/innen kriegten für ihre gezeichneten Kriegsanleihen nach dem Krieg in der Hyper Inflation nicht einmal einen Appel und ein Ei.

Beispiel für eine volkswirtschaftliche Tugend des Investierens:

Neuer Versuch macht klug:

Ich schlage, anders als Kaiser Wilhelm II, keinen Kriegsanleihen vor.

Ich schlage Arbeitsmarktanleihen mit fünf- bis zehnjäriger Laufzeit der Bundes, der Länder, Kommunen vor, die den Vermögenden vor Ort mit hoher Sparquote, per Case Management, von der Wiege bis zur Bahre, lokalpatriotisch ins Haus flattern, damit intelligente Projekte am örtlichen wie regionalen Arbeitsmarkt in Gesamt- Europa auf Euro Basis, im Bund. Land, Kommunen, Stadtteilen gefordert und gefördert werden können.

Gleichzeitig wird als Restschuldkreditversicherung ein neuer Einlageausfallsicherungsfond gegründet, der den Arbeitsmarktanleihenzeichner/innen ihre Einlagen, inkl. einem marktorientierten Zinssatz garantiert und überprüft, dass die Anleihegelder wirklich in den Arbeitsmarkt zur Stärkung der Kaufkraft und der Förderung von beruflicher Bildung und Potentialen (Profilpass!?) der Bürger/inen, von jung bis alt, eingesetzt wird.

Was die Bundesregierung jetzt an Sparprogrammen in Höhe von 10 Milliarden Euro plant, ist, lt. Ulrich Wickert bei Maybrit IIner, 03.06.2010) reine Kosmetik.

Was wir brauchen, ist ein finanzpolitisch fiskalisches Strukturprogramm, durch das Grund und Boden als Vermögen von privaten wie staatlichen, kirchlichen Grund- , Wiesen- ;Wald- , Seen- , Immobilenbesitzern/innen im Bund, Land, Gebietskörperschaften wirklichkeitsnah bewertet, steuerlich, dem Kapital- und Geldvemögen gleichgstellt (s. Forderung des einschlägigen BVG- Urteil), taxiert und für die Finanzierung der Arbeitsmarktanleihen in Bund, land, Kommunen mit steuerlichen Anreizen herangezogen wird.

Sparen an sich verdrießt und vermiest die Konjunktur.

Intelligent Investieren bringt dagegen Spass

Es geht doch!, oder?

JP

22:09 04.06.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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