"Je suis Muslima", "Je suis Charlie"

Nine Eleven2001 Cas Mudde tituliert seinen Kommentar in der taz vom 11. Januar 2014 "Nein, wir sind nicht „Charlie Hebdo“ Gibt das, angesichts asymmetrischer Kriege zu denken?
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"Je suis Muslima", "Je suis Charlie", zwei solidarische Rufe dersleben Medaille?

Cas Mudde tituliert seinen Kommentar in der taz vom 11. Januar 2014 "Nein, wir sind nicht „Charlie Hebdo“

Gibt dieser Kommentar, angesichts, bar jeder menschlichen Moral, asymmetrisch geführter Kriege und Teroranschläge, wie am 8. Januar 2014 in Paris mit 17 zu beklagenden Todesopfern zu denken?, wenn ja, warum?

Wenn Meinungsfreiheit bedeutet, nach Nine Eleven 2001 den asymmetrischen Krieg weltweit gegen jede Region, gegen jedes Volk, jeden Clan, jede militärische, zivile Person, unter Auschluss juristischer Einrede, geschweige denn Klage vor Internationalen Gerichtshöfen, propagieren und führen zu können, befindet sich da die "Meinungsfreiheit" nicht in einer Bärenfalle?, aus der es kein Entkommen zu geben scheint, weil daraus das selbstermächtigte Hirngespinst erwächst, dem asymmetrischen Krieg ebenso unmenschlich asymmtrische Terorianschläge gegen unbewaffnete Gruppen, zivile Personen zum Geleit zu stellen und sich als als vermeintlich heroischer "Held" ins World Wide Web zu stellen?.

Besteht nicht spätestens seit Nine Eleven ein Generalverdacht gegen den Islam, eingedenk der "Strategie der Spannung" aus Zeiten des Kalten Krieges gegen den kommunistischen Weltblock unter der Chiffre "NATO- Gladio"?, wovor Gott, Allah, Jahwe die Welt bis heute nicht behütet hat? Ist da nicht Jedermann gefordert, bevor er wahrhaft ruft "Je suis Charlie" aus Solidarität, gleich ob er Atheist, Theist, Buddhist, Jude, Christ, Hindu, gegen Generalverdächte Muslime zu sein?

Denn es gibt keinen islamischen Terrorismus, was es gibt, ist Terrorismus säkularer, klerikaler Herkunft, der sich in ganz unterschiedlichen Farben als regionales, globales Geschäftsmodell mit wechselnden Partnern zu kommunizieren sucht, sei es als Seperatistentruppe zur Befreiung von Territorien, Befreiungskämpfer, sei es als fremdfinanziert militant hochgerüstete in Mission hin zur Unterwerfung unter einen bestimmt verengten Glauben eines Islamischen Staates (IS), an den transatlantischen Heimatschutz, wie Ulrich Reitz (FOCUS) im Presseclub am 11.1.2014 ungeschützt vollmundig anmerkt.

Frage: "Liegt die vermeintliche "Anziehungskraft" des Islamismus für Heranwachsende hierzulande, in Frankreich nicht im Siegen, sondern darin, das vor allem Muslima so oder so seit Nine Eleven ein miillionenfaches Dasein als Opfer, Entzug von Leben, Vermögen, Flucht, Vertreibung im asymmetrischen Krieg erleben? und dieser dazu noch weltweit von bestimmten Medien unmoralisch als "Heldentum" kommuniziert wird?

Gehört der Ruf

"Je suis Muslima", "Je suis Charlie"

da nicht als zwei Seiten derselben Medaille geprägt?
JP

http://www.taz.de/!152567/
Debatte „Je suis Charlie“

CAS MUDDE

"Nein, wir sind nicht „Charlie Hebdo“...

http://www.presseclub.de/

Thema am 11.01.2015 im ARD-Presseclub:

Terror in Frankreich - Gerät der Islam unter Generalverdacht?

16:27 12.01.2015
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Geschrieben von

Joachim Petrick

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Joachim Petrick

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