Jörg Kachelmann vom Wetter- zum Gerichtsdeal- Showmaker?

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Jörg Kachelmann vom Wetter- zum Gerichtsdeal- Showmaker?

Bahnt Jörg Kachelmann seinen Gerichtsdeal an?

Lässt Jörg Kachelmann, trotz gerade noch stehender Schweizer Familien wie Unternehmens- Heimatfront, das bespiegelte Kacheln seines Privaten nicht?

Wäre Jörg Kachelmann besser zu seinem eigenen Schutz vor den Medien, samt seinem Arbeitgeber und Geschäftspartner die ARD in Unteruchungshaft geblieben?

Wie die Gerichtsbarkeit, wie Staatsanwälte/innen, Richter/innen, Medien, Gerichtreporter/innen statt nach der Wahrheitsfindung in die Offensive streben, in den Medien für sich Geltung zu gewinnen.

Justitia sprengt die Ketten der gesellschaftlich verordneten Zwangsjacke, schnappt sich ein Megaphon, eine Kamera, und strebt aus den Katakomben des Mief und Muff von Tausend Jahren unter den Talaren der altvorderen Gerichtsbarkeit

“Gutachter/innen lasst es kachelndkrachen, Mann!“

„Kachelmänner/-frauen“

pflastern dabei der Gerichtsbarkeit offensiv denWeg in das mediale Blitz- Licht- Gewitter, samt Urteils Donnerschlagmedial präsenter Öffentlichkeit.

Jörg Kachelmann wendet sich „opferbereit“ zu jeder Schandtat gescheit bereit als Prophet, vom Range eines Johannes der Täufer dieser Neuen Welt der Justitia vom Wetterdeal- Show- zum Gerichtsdeal Showmaker.

Was uns einst als singuläres Ereignis marginal in Gestalt des Familienrichters „Gnadenlos“ Ronald Barnabas Schill um die Jahrtausendwende in der Freien und Hansestadt Hamburg kurz aufblitzend elektrisiert, erreicht uns nun mit dem Schub und Ungestüm des Wettermachers Jörg Kachelmann als Fall des „Crime & Sex“ Gewalt Zufall der zum Gerichtsshow- Macher avanciert.

Dabei assistiert die ARD als Arbeitgeber von Jörg Kachelmann diesem über die Sendung der Kollegin Anne Will am 01. August 2010 schon gerne einmal vorgerichtlich in eigener wie befremdlicher Angelegenheit, dem Gerichtsverfahren, beginnend mit der Hauptverhandlung am 06. September 2010 in Mannheim, die Sommer Show zu stehlen.

Anne Will in etwa zitiert:

„Man wird ja wohl noch einmal, zwar nicht zum Gerichts- Verfahren, aber doch im medialen Allgemeinen „Round About“ fragen dürfen…!“

Schon schwadroniert die angesehene Spiegel Gerichts Reporterin Gisela Friedrichsen in der Anne Will Sendung vom Prominenten Malus in der deutschen Jurisprudenz, was sich bei Lichte betrachtet als der üblich wiehernde Amtsschimmel zwischen zwei Heuhaufen entpuppt.

Warum?,

weil die VerteidigerJörg Kachelmanns, voran RA Birkenstock zunächst ein beschleunigtes Gerichts- Verfahren anstreben, das erfahrungsgemäß unter dem Druck derWahrung von Fristen bei Untersuchungshaft durch die Inhaftierung ihres Mandanten Jörg Kachelmann befördert wird, um dann unversehens seine Haftverschonung zu beantragen, damit sich das Verfahren zeitlich günstiger für einen vor- bzw. gerichtlichen Deal hinzieht.

Die Spiegel- Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen verschwendet dabei, starren Blicks auf den angeblich gekachelten Promi- Pranger, nicht einmal ein Quäntchen an kriminogener Phantasie darauf, dass Jörg Kachelmann wg. Dringlichen Straftatverdachtes eines Gewaltdelikts nach seiner möglicherweise vorliegendenDurchbruchshandlung der Vergewaltigung seiner vormaligen Geliebten, Rachegefühle gegen diese als Opferzeugin weiter unberechenbar entwickelt,.

Womöglich sind diese Rachegefühle Jörg Kachelmanns bereits in seiner Vernehmung hier und da offen wie verrätselt angeklungen.

D.h., dass die Inhaftierung Jörg Kachelmanns auch vorbeugend dem Schutze der Zeugin galt.

Wie steht es mit dem Personenschutz der Opferzeugin?

Da ruft Alice Schwarzer mindestens so berechtigt wie unberechtigt wie Gisela Friedrichsen in den Anne Will Saal:

“Oh Frau Friedrichsen.!

Seit zwanzig Jahren berichten Sie in Ihren Gerichts- Reportagen nur von Männern, denen unberechtigt der Vorwurf der Vergewaltigunggemacht. Jörg Kachelmann braucht einen Therapeuten, warum lässt Jörg Kachelmann sich nicht psychologisch begutachten, wie es die Opferzeugin ohne Not freiwillig getan?“

Alles in allem wird deutlich, alle Protagonisten bei Gericht, Richter/innen, Staatsanwälte/innen, Rechtsanwälte/innen, Gutachter/innen Angeklagten/innen, Gerichtreporter/innen, Verleger/innen, Intendanten/innenstreben aus den dunklen wie dumpfen Katakomben der Justitia in die Quoten- Chartszum hellen Licht medialer Präsenz in der telegenen Öffentlichkeit

„Hab ich Gerichts systemrelevant gut gekachelt, Mann!

Keiner glaubt mehr, dass der Jörg Kachelmann aus Rachegefühlen eine Gefahr für die Opferzeugin darstellt.

Mann Oh! Mann!,

habe ich systemrelevant gerichtsverwendbar gekachelt!"“

Wie steht es eigentlich mit dem Zeugenschutz der gar nicht prominenten Opferzeugin, wenn der besonders pominent beliebte Jörg Kachelmann als politischer Wettermann und Reserveoffizier, Kamerad des Schweizer Volksheeres, samt vagabundierender Fan- Gemeinde, in Freiheit ist?

Frage zur Sache:
„Ist unsere Justitia in der Behandlung und Verhandlung von Beziehungstaten, häuslicher Gewalt von der Profession und Ausbildung ihres Personals her absolut alleingelassen überfordert?“

Brauchen wir eigentlich insbesondere in allen Fällen häuslicher Gewalt die Einbettung von Strafverfahren in Verfahren der Mediation?
Einmal, damit insbesondere im Fall Jörg Kachelmann deutlich wird, dass es in der Hauptsache gar nicht um das notwendige Strafverfahren als wichtige „Nebensache“ geht, sondern in der Hauptsache um die Entwicklung einer menschlich kommunizierten Beziehungskultur über Mediations- Verfahren geht, die auch nach dem Hereinbrechen einer Beziehungskatastrophe, samt hemmungsloser sadomasochistischer Gewaltausbrüche, Chancen in einem verschütteten Beziehungsgefüge ausgraben, die auf eine menschliche Schadenbegrenzung Posttraumatischer Belastungssyndrome zielend, gar als Heilkraft, gemeinsam erarbeitet, ihre persepktivische Wirkung entfalten können?
Dabei ist es in einem Fall wie dem Fall Jörg Kachelmann bei so einem Mediationsverfahren offen, ob sich hier ein Täter/in, ein Opfer durch Geständnisse und Anzeigen ermutigt aufrichtet, um Wahrheit und Klarheit im gemeinsamen Raum zu schaffen?
Ausgangspunkt ist, dass Jörg Kachelmann als mutmaßlicher Täter unter dem Vorwurf der schweren Vergewaltigung durch das mutmaßliche Opfer steht, während das mutmaßliches Opfer bisher, bemerkenswerter Weise durch Jörg Kachelmann unausgesprochen, mit dem Vorwurf der falschen Anschuldigung konfrontiert in den Raum des Mediationsverfahren tritt.
Beginnen könnte das Mediationsverfahren in einem gemeinsamen wie kontrollierten Ort der Stille mit gewahrter Distanz der „Parteien“ zueinander.

JP





14:03 03.08.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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