Jürgen Trittin tanzt den "Josef Joffe"

ZEIT- Matinee Eine Demokratie- Paywall, die Zahlungskräftige 15 €/Person zu Anhörungen von Gesprächen mit Politkern lädt, nicht solvente andere von der Schwelle weist?
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Selbst die Tatsache, dass ich und meine Frau, samt Holzwauwau, von einem lieben Freund großherzig zu dieser ZEIT- Matinee per Zeit- Abonnenten Freikarte plus 2 Gästen eingeladen wurde, kann die Distanzwaffe Paywall nicht wirklich entwaffnen.

ZEIT- Matinee Pein des Josef Joffe, als possierliche Posse der Holtzbrinck Verlagsgruppengemeinschafts Bosse

„Der Schöne Jürgen Trittin und das Stimmenwunderluder Katrin Göring- Eckardt on Tour“

Jürgen Trittin macht nicht nur den Kapitalversteher, sondern will sich in Fragen der EU- Außenpolitik aus einem Guss, des Einsatzes von europäischen Armeen im Ausland Mehrheiten im EU- Parlament unterwerfen

Es kommt DIE ZEIT, es kommt noch lange weder Dr. Rat, noch Professor Unrat, es kommt DIE ZEIT- Matinee am Sonntag, 23. Juni 2013 im Hamburger Ohnsorg- Theater, am Heidi Kabel Platz 1, Josef Joffe in seiner Joppe, bis dato in umweltfeindlichen Gefilden von Premiumklassen weilend, ganz den umwelterneuerbaren Sympathien zugewandt, kein hämisch herablassender Ruf mehr

"Mein täglich Gore Dröhnung gib uns Heute"
aus dem Jahre 2007.

http://www.zeit.de/2007/43/U-Klimatismus
Klima»Ich bin Dein Gore
Von Josef Joffe
Datum 18.10.2007 - 02:00 Uhr

Mit selbstgewiss zielsicherem Auftritt, aus hoher Warte Richtung anzüglichem Fettnäpfchen, eröffnet Josef Joffe, seines Zeichens, neben Helmut Schmidt, Mitherausgeber, "Spin- Doctor", Kolumnist DER ZEIT, samt gewaltigem Bauch, in sitzender Lage, seinen geladenen Gästen, Katrin Göring- Eckardt, Jürgen Trittin die Matinee

"Könnte man nicht zu Ihnen beiden sagen

"Die Schöne und das Biest?"

Katrin Göring- Eckart guckt "not amused" erst schräg nach unten, dann nach oben gen Theater Himmel als flehte sie Heidi Kabel an

"Heidi!, lass Hirn vom Himmel fallen!, dieses darf nach Ohnsorg Devise recht humorig komisch sein".

Während Jürgen Trittin zu anderen Späßen aufgelegt, eher gelangweilt, denn erwartungsfroh, breit mit "Elefantenhaut" in die Gegend grient
Ein Stadtkreis bekannter Zuschauer in der letzten Reihe, neben seiner Gattin, unerhört, guter Dinge, hebt erst den First seiner Brust, dann seine Stimme:

"Von wegen "Die Schöne und das Biest"

Ich rufe immer wieder, auf und nieder:

"Der Schöne Jürgen und das Stimmenwunderluder Katrin, das Den Grünen ganz neue und alte Stimmen als Wahlverwandtschaft am 22. September 2013 an die Bundestagwahlkampf Urne beschert."

Die Katrin und der Jürgen sind sich, von der Strömungslage und Gesäßgeografie im Parteien Haus aus, her, gar nicht grün, eher Feuer wie Wasser, repräsentieren hier in der ZEIT- Matinee die Neue Toleranz auf Gegenseitigkeit der Akzeptanz bei DEN GRÜNEN nach der Basiswahl im letzten Jahr für die Doppelspitzenkandidatenkür mit Jürgen Trittin als Fraktionsvorsitzendem Selbstgänger und Katrin Göring- Eckardt als EKG- Präsidiumsmitglied a. D. über den Hoffnungslauf als Überraschungserfolgskandidatin, die der Parteivorsitzenden Claudia Roth, an der Vize- Fraktionsvorsitzenden Renate Künast vorbei, "blamiert" ganz weit hinten auf aussichtslose Plätze verweist.

Wer erinnert sich nicht im letzten Jahr an das glühend heiß inszenierte öffentliche Drama als Claudia Roth, nach der Basiswahlklatsche Der Grünen vor die Kameras trat und in die Mikrophonen, nichts von Tränen in der Stille ihrer Demut verkündete, sondern brüllt psychohygienisch einwandfrei, wild gestikulierend, mit, entglitten, anschwellender Gesichtsarchitektur, brüllte:

"Ich reiß mir seit Jahren, gelinde gesagt, für die Partei den Arsch auf und nun das miese fiese Basiswahlergebnis ausgerechnet für mich!
Ihr sollt noch was mit mir erleben, wenn ihr glaubt, ihr könntet mich mal, dann erst recht!"

Claudia Roth hat offensichtlich ein besonderes Händchen für nachhaltig erneuerbare Sympathien. Über Ihre Parteibasis Schelte vom Gröbsten statt feinsten gab es bis heute weder Murren noch andere anschwellende Bocksgesänge zu vernehmen, selbst wenn Claudia Roth, basisfern in einer anderen ZEIT Matinee 2012 mit Bernd Schlömer von den Piraten und Josef Joffe als Moderator sinngemäß verkündet:

"Ich bin Menschenrechtlerin! Solange ich zwei Hände, zwei Füsse zum Laufen an die an die Basis habe, kommt mir Twitter mit seinen läppischen 140 Zeichen nicht vor meine Tippfinger"

Jürgen Trittin kommt gemächlich einsamen Schrittes zur ZEIT- Matinee im Ohnsorg- Theater, weit und breit kein Bodyguard in Sicht, so als gebe es sonst beschworene Gefahren nicht, oder aber er hat die Schnauze des Miteinander voll von diesem bizarren Sicherheitsdünkel seit Nine Eleven 01.

Oder war es genau diese neue Gewissheit unserer Politik- , Medien- , Wirtschaftsprominenz, die von

"Guten Mächten"

der NSA in Maryland/USA mit 851 000 Mitarbeitern/innen,, des MIC in Sheltamham, England, durch milliardenfachen Datenaustausch- , -abgleich, vor "Achsen des Bösen" geborgen, Zuschauer, Fußgänger, die persönlich, telekommunikativ nahen, sich entfernen, im Vorfeld der ZEIT- Matinee, satellitengesteuert weiträumig ausgeforscht, unverkrampft die Nähe des Volkes Hefe sucht und doch nicht einräumen will, was sie wirklich, alltäglich anspruchsvoll erfahrend, an unserer Verfassung vorbei, gebrieft, lseit der Ausrufung des Ersten Ernstfalles durch die NATO am 12. September 01 nach Nine Eleven ängst weiß?

Nach dem Ende der Matinee passiert es.

Eine männliche Person, graumelierter Vollbart, im Modus verbaler Angriffslust, im Habitus des "Gottseibeiuns", bemüht, harmlos erscheinend, , tänzelt die Treppe herab, ungestört, auf Jürgen Trittin, zu, tickt diesen auf die rechte Brust und ruft freundlich zugeandt:

"Hallo! Jürgen!, alter Bremer, der Kampf geht weiter!

Heiter ginge er noch weiter, wenn ihr Grünen, anders denn hierauf dieser maritimen Matinee ohne Gedanken- Planken, Ebbe- , Flut- Wellen noch Gezeiten- Wogen, euch, ohne Sänfte, noch Demokratie- Paywall, nicht zum Jagen in fremden Wähler- Reservat- Gehege tragen lasst, sondern, Zunge zeigend, mit frei aufrechten Gang wagt"

Jürgen Trittin grüßt, freundlich versonnen aufgeweckt, im Sessel in die Höhe gereckt, mit einem vernehmlich kurzangebundenen "Hallo" zurück, als wolle er sagen
"Ach Du bist es! Na dann! Prosit auf die erneuerbare Sympathie!"
Josef Joffes Themenkanon, besteht aus der "Steuererhöhungsfrage", gesetzlicher Mindestlohn 8. 50 €/Stunde.

Da punktet Katrin Göring. Eckardt mit ihrem Bekenntnis anhaltenden Beifall, dass sie maßgeblich als Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen in der rotgrünen Koalition 2003 an der Einführung der Agenda2010/Hartz IV überzeugt beteiligt war, aber nie geahnt habe, wozu das ohne gesetzlichen Mindestlohn geführt hat.

Auch ihr engagierter Hinweis, Angela Merkel solle der Türkei nicht drohen, die Beitrittsverhandlungen auf Eis zu legen, gleichzeitig dem faschistoid eingefärbten Viktor Orban, dem ungarischen Ministerpräsidenten und Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP), wie sie, in Wien bei einem EVP- Kongress nicht Gelegenheit geben, ihr artig die Hand zu küssen, das schade nun wirklich der Opposition auf den Straßen der Städte in der Türkei, löst anhaltenden Beifall für das grüne Stimmenwunderluder aus.

Selbst der von Altkanzler Helmut Schmidt, weiland eingehend beklagt, unanständig überschießende Handelsbilanz- und Leistungsbilanzgewinn Deutschlands als Vize- Exportweltmeister zu Lasten südeuropäischer Länder der EU mit asymmetrisch herbeigeführten Defiziten in allen Bereichen war Josef Joffe keine Silbe wert.
Josef Joffe versteigt sich als Moderator bräsig in die stoisch steife Feststellung.

"Ich habe den Eindruck, wir belehren uns hier gegenseitig"

Dass da der Fehler bei ihm, gegen alle Kunst der Moderation, liegen könnte, legt Josef Joffe nur scheinbar direkt nahe, indirekt wollte er das als boshaftes Handicap seiner Gäste kommuniziert wissen.

Wie Josef Joffe ohnehin diese Art von Charakter pflegt, der von hoher Warte, sich als Moderator, herablassend, voll scheinbarer Güte, den Gästen und Zuschauern die Ehre seiner Gegenwart gibt, um diese zweitklassig erscheinen zu lassen, misslingt ihm das, was hier, dank der gedanklichen Präsenz von Katrin Göring- Eckardt und Jürgen Trittin geschieht, so begibt Josef Joffe sich, auf dem Sessel, wie ein Soufflé, in sich zusammen sackend, ohne Verzug, in die "Pol- Position" desjenigen, dem jeder, unterschwellig eingeladen, ansehen kann und mag
"Erbarmen! Mir wurde ein Leid angetan!"

Am Ende kommt heraus, trotz und wg. der erneuerbaren Sympathien, Gäste von Josef Joffe gehen, so oder so, ihm überlegen oder im Momentum unterlegen, unter ihren fachlichen und menschlichen Möglichkeiten, irgendwie als begossene Pudel nach Hause.

Eine Frage der Frage aus dem Publikum, die dort am Platze unerhört, unbeantwortet, gestellt wurde:

"Frau Göring- Eckard, Herr Trittin, wie hoch ist das Honrar, das sie für ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung an Nebeneinkünfte erhalten?,

wenn ja, welchen Teil spenden sie an ihre Partei?,

wenn nicht, geht ihr Honorar gleich in Gänze an die Partei DIE GRÜNEN"?

Ein Zuschauer rief, von hinten nach vorne. ungehalten auf die Bühne in das „Duo fatal“ mit Dame dazwischen

"Was sind das für olle Kamellen?, Herr Joffe, sind Sie besoffe?, dass sie auf Ihrem Tableau diese Themen präsentiere, andere die Explosion von Mietpreisen, fehlenden Wohnungsbau für Familien, Studenten, Alte, Hilfeabhängige, unkontrollierten Waffenhandel aus Deutschland in alle Welt lassen?

Lesen Sie denn keine Zeitungen?

Was soll diese Demokratie Paywall überhaupt?

Ich will mein Eintrittsgeld in voller Höhe von 15.- € zurück.
Haben wir nichts zu besprechen?, . B., die Frage, wann die NATO ihren ausgerufenen Ernstfall von 2001, den Krieg gegen den angeblich Interantionalen Terrorismus endlich beendet?
Wann endlich Whistleblower, wie Edward Snowdon, Mr. Assange von Wikileaks u. a. weltweit geschützt werden "
JP

www.zeit,de/veranstaltungen


http://www.zeit.de/2003/48/01___Leiter_2/komplettansicht

transatlantische beziehungenDie Solo-Weltmacht
von Josef Joffe
Datum 20.11.2003 - 13:00 Uhr

01:11 25.06.2013
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Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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